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Review: Philip Sayce |
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Album:
| | PEACE MACHINE, 2005/2009, Provogue |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.A., 24.11.2010 |
Review:
| | Der in Toronto/Kanada aufgewachsene Songwriter, Sänger und Gitarrist Philip Sayce ist das, was man gemeinhin als "Wunderkind" bezeichnen kann. Bereits im zarten Alter von 17 Jahren wurde ihm vom legendären und leider viel zu früh verstorbenen Blues-Meister Jeff Healy das Angebot unterbreitet, in dessen Band einzusteigen. Dort verdiente er sich in den folgenden 3½ Jahren seine ersten Sporen. Unkle Kracker und Melissa Etheridge waren sodann weitere Stationen seiner "musikalischen Früherziehung". Im Jahre 2005 legte er schließlich sein erstes eigenes Album PEACE MACHINE vor, welches 2009 - um einige Tracks ergänzt - wiederveröffentlicht worden ist.
Bereits ab den ersten Sekunden des Openers "One Foot in the Grave" wird man vom rohen und kraftvollen Sound förmlich an die Wand gedrückt.
"Save me from myself" steht dem in nichts nach und lässt die heimischen Boxen ordentlich rauchen. Sayce's Stil an der Gitarre lässt den geneigten Hörer umgehend Rückschlüsse auf seine musikalischen Einflüsse ziehen.
Stevie Ray Vaughan ("Alchemy", "Sweet Misery") und Jimi Hendrix ("Slip away", "Morning Star", "Peace Machine") haben hier ohne jeden Zweifel ihre Duftmarken hinterlassen. Und mit welch einer Chuzpe der "Jungspund" hier seine Gitarre erklingen lässt und dem Hörer mit seiner Klampfe den Scheitel zieht ist einfach nur atemberaubend.
"Powerful Thing" und "All I want" sind eben diese groovigen Funk-Rocker die Lenny Kravitz seit 15 Jahren ankündigt, aber wohl nie wieder abliefern wird.
"Angels live Inside" und "Sweet Misery" huldigen Bad Company mit dem großartigen Paul Rodgers, dem Philip Sayce stimmlich in Bezug auf Power und Ausdruckskraft ohne weiteres das Wasser reichen kann.
Aber auch gnadenlos nach vorne gehende Rocknummern wie "Blood on your Hands" und "Arianrhod" sowie die melodiöse und radiotaugliche Bluesrock-Perle "Cinnamon Girl" (mit wunderschönen Hendrix-Licks) und vor allen Dingen der Ohrwurm "Over my Head" lassen einen mit der Zunge schnalzen.
Abgerundet wird PEACE MACHINE durch die kraftvolle Ballade "Dream away", die auch ein Jeff Healy nicht besser hinbekommen hätte.
Kurzum: PEACE MACHINE bläst einem den Feinstaub aus den Ohren! Also hört sofort auf zu lesen und besorgt euch umgehend dieses Klasse-Album. Ihr werdet es nicht bereuen.
Fazit: Was Philip Sayce auf PEACE MACHINE an ambitioniertem, kraftvollem Power-Bluesrock serviert, muss einfach jedem Musikliebhaber Bewunderung abringen. Seine Qualitäten als Songwriter, Sänger und Gitarrist und insbesondere seine unbändige Leidenschaft machen jeden einzelnen Song zu einem Hochgenuss. Die beteiligten Musiker stehen dem spielerischen Genie ihres Leaders im übrigen in nichts nach. Die rohe Energie, die auf PEACE MACHINE freigesetzt wird überträgt sich sofort auf den Konsumenten. Hier bleibt niemand ruhig auf seinem Sessel sitzen. Wer sich von dieser Musik nicht mitreißen lässt, muß taub sein. Was für eine Power, was für eine Leidenschaft, was für geniale Songs! Etwas anderes als die Höchstwertung kann für PEACE MACHINE daher nicht in Frage kommen. |
Anspieltipps:
| | "One Foot in the Grave", "Powerful Thing", "Blood on your Hands", "Over my Head", "Alchemy", "All I want", "Peace Machine". |
Titel-Liste:
| | - One Foot in the Grave
- Save me from myself
- Slipaway
- Powerful Thing
- Angels live inside
- Dream away
- Sweet Misery
- Blood on the Hands
- Cinnamon Girl
- Over my Head
- Alchemy
- All I want
- Morning Star
- Peace Machine
- - - Bonus Track - - - - Arianrhod
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.philipsayce.com  |
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