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Review: Philip Sayce
 
STEAMROLLER

Album:
 STEAMROLLER, 2012, Provogue

Stil:
 Blues Rock, Hard Rock

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 M.A., 18.03.2012

Review:
 Dieser Mann hat eine Energie im Leib die ihresgleichen sucht. Wer bereits PEACE MACHINE oder INNEREVOLUTION im Regal stehen hat oder gar das Vergnügen hatte, den Bühnen-Derwisch Sayce Live zu erleben, weiß, wovon ich hier rede. Auch auf seinem 3. vollwertigen Album (die letztjährige LIVE/Studio-Platte RUBY ELECTRIC zähle ich aufgrund von lediglich fünf neuen Songs nicht dazu) STEAMROLLER schafft er es wieder einmal, pure Rockpower mit einfühlsamen Momenten zu verbinden. Davon, dass Sayce sich im Laufe der Jahre zu einem fantastischen Songwriter und Sänger entwickelt hat, kann die neueste Veröffentlichung zudem eindrucksvoll Zeugnis ablegen.

Besonders die Entwicklung von Sayce als Sänger kommt auf dem neuesten Werk deutlich zum Ausdruck. Hier hat jemand erheblich an seinem Stimmumfang gearbeitet. Man höre sich nur einmal den krachigen Retro-Riffer "Stung by a Woman" oder die hitverdächtige Funk-Pop-Nummer "Beautiful" an, für deren Songwriter-Credits sich ein gewisser Lenny K. die rechte Hand abhacken würde. Apropos Mr. Kravitz: Die Ähnlichkeit mit dem Superstar in den Bereichen Stimmlage und Phrasierung tritt auf STEAMROLLER deutlicher als auf den bisherigen Alben zutage, ob dies vom Protagonisten so beabsichtigt war oder ihm gar gefällt, mag dahingestellt bleiben. Negativ wirkt sich diese Tatsache jedenfalls in keinster Weise auf die Musik aus.

Grandiose Reißer wie "Steamroller", "Black Train" und "A Mystic", die zeppelineske Nummer "Rhythm and Truth" oder das hendrix-mäßige "The Bull" hauen einem den Putz von den Wänden. Hier werden die Saiten von Mr. Sayce bis zum Anschlag gedehnt und Riff um Riff aus dem Amp gefeuert, derweil die Groovewalze sich ihren Weg bahnt. Ob dies noch Blues Rock oder doch schon Hard Rock ist; wen juckts, wenn die Mucke derart Fun bereitet?!

Aber natürlich beherrscht Philip Sayce bekanntermaßen auch die ruhigen Töne meisterhaft, wie er mit dem wunderschönen Akustik-Pop von "Marigold" (in bester Kravitz-Manier) sowie der "klassischen" Bluesballade "Holding on" unter Beweis stellt. Seinen geschmackvollen Abschluss findet STEAMROLLER in dem instrumentalen Blues von "Aberystwyth", der sehr bedächtig beginnt, zum Ende aber an Fahrt aufnimmt und mit einem weiteren starken Riff sowie erstklassigem Solo aufwarten kann.

Schließen möchte ich das Review an dieser Stelle mit einem Zitat aus "The Bull": "When you fuck with the Bull you’re gonna get the Horns". Keine weiteren Anmerkungen meinerseits... ;-)

Fazit: Der Albumtitel ist Programm: Der Dampfhammer-Bluesrock von Mr. Sayce walzt einfach alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. In der Kategorie Power und Druck setzt Philip Sayce auf STEAMROLLER erneut Maßstäbe. In diesem Genre gibt es derzeit keinen vergleichbaren Künstler, der derart kraftstrotzend zu Werke geht und dabei muskulöse Hard-/Blues- Rocknummern mit - einer schon fast als dreist zu bezeichnenden - Funkyness sowie virtuosem Spiel vereint. Ein Album zum niederknien!

Anspieltipps:
 "Steamroller", "Stung by a Woman", "Black Train", "The Bull", "Beautiful".

Titel-Liste:
 
  1. Steamroller
  2. Stung by a Woman
  3. Marigold
  4. Black Train
  5. Rhythm and Truth
  6. The Bull
  7. Holding on
  8. Beautiful
  9. A Mystic
  10. Aberystwyth

Laufzeit:
 35:28 Min.

Band-Infos:
 
  • www.philipsayce.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Philip Sayce: STEAMROLLER

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