 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Scorched Earth |
 |
| |
Album:
| | MARS, 2010, Conqueror Wyrm |
Stil:
Wertung:
| |  3,5 von 7 Punkten | | J.G., 24.05.2010 |
Review:
| | Lange ist es her dass Terry McCorriston mit seinem Ein-Mann-Projekt Nazgul durch die Länder zog und mit schwarzem Metal überschüttete, genauer gesagt Rede ich von 1994. Nach einer langen Phase des Experimentierens mit jeder Menge Line-Up-Wechsel hat er nun auch für seine aktuelle Band Scorched Earth eine schlagkräftige Truppe zusammen gestellt. Neben Terry McCorriston selbst, der Gesang, Rhythmus- und Lead-Gitarre spielt, hat er in Ted Cohn einen zweiten Gitarristen gefunden und komplettiert mit Bassist Sanford Johnson und Josh Hanenburg an den Drums sein Quartett.
Geboten werden dabei über 50 Minuten recht harter Stoff, der vor Double-Bass-Geballer, Hassbatzen und Riffgewittern nur so strotzt. Dabei handelt es sich durchaus um jede Menge Songs mit gut erkennbaren Strukturen und eingängigen melodischen Hooklines, was in diesem Genre durchaus auch ganz anders aussehen kann.
Gleich am Anfang hat Terry McCorriston mit "Warlords of Mars" ein richtiges Monster gepackt, was sich schon in der Spieldauer von fast zehn Minuten ausdrücken mag.
Was der Opener noch verhältnismäßig melodisch und überwiegend zahm, so wird für "The Gods themselves" das Gaspedal voll durchgetreten und auch die Hassmaschine am Mikro auf maximale Last hochgeschraubt. Trotz des gnadenlosen Geballers wird Wert auf ein gewisses Maß an melodischem Grundtonus gesetzt, was besonders der Eingängigkeit zu Gute kommt.
Etwas aus dem Rahmen bewegt sich das Instrumental "No Blade of Grass" mit seinen doomig angehauchten Hooks und dem gebremsten Grundtempo, ein paar Zwischenspurts einmal ausgenommen.
Warum man für ein relativ gesangloses Stück gerade den längsten Titel "The Knights of the Black Cross vs. The Reavers of the Red Death" wählen musste, leuchtet mir nicht ein, aber der Spaß beim Zuhören wird dadurch wohl nicht gestört.
Und der Schluss-Marathon ist noch nicht zu Ende, denn nach acht Minuten kommen mit "Out of the violent Planet" und dem leicht hymnisch groovenden "The Dead of Winter" gleich noch einmal zwei Tracks über sieben Minuten. Danach brauche zumindest ich erst einmal eine kurze Pause...
Fazit: Mit Leidenschaft bei der Sache, sind die Jungs allemal, jedoch gehört zur Botschaft unbedingt auch eine überzeugende Produktion. Hier verpuffen die Drums ebenso wie sämtliche Gitarren-Riffs und letztendlich sogar der "Gesang" des Frontmanns. Was für den Underground vielleicht gerade noch taugen mag, ist für die normale Liga einfach zu schlecht. Schade, denn die Songs haben wirklich Potenzial, sowohl Black Metaller als auch Thrasher so richtig auf 180 zu bringen. |
Titel-Liste:
| | - Warlords of Mars
- The Gods themselves
- Devils in Iron
- No Blade of Grass
- Hell on Mars
- Spearhead from Space
- The Knights of the Black Cross vs. The Reavers of the Red Death
- Out of the violent Planet
- The Dead of Winter
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.hailscorchedearth.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|