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Review: Scornage |
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Album:
| | BORN TO MURDER THE WORLD, 2009, Remedy |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.S., 05.04.2009 |
Review:
| | Thrash aus Aachen und nicht von Holy Moses? Ja, das gibt es und zwar in Form von Scornage, einer Formation, die bereits seit 1998 durch die Lande tobt und nun ihr viertes Album BORN TO MURDER THE WORLD unters Volk wirft. Die Scheibe wurde im Rosenquarz Tonstudio von Michael Hahn produziert, genauso wie bereits die beiden Vorgänger PURE MOTORIZED INSTINCT und SICK OF BEING HUMAN.
Von der ersten Sekunde des Openers "Made in Hell" an gibt es mit Vollgas auf die Zwölf. Was ein Oldschool-Sound, was eine Gitarrenwand, was ein abartig geiler Gesang! Für letzteres zeigt sich Guido Grawe zuständig, der neben "klassischen" Thrash-Vokals noch zusätzlich Screams und einzelne Growls einbaut und damit dermaßen aggressiv klingt, dass es eine Freude ist. Nach zweieinhalb Minuten ist dann auch schon wieder Schluss, aber wer dermaßen präzise durch die Botanik thrasht, darf auch früh wieder Schluss machen.
Weiter geht es mit dem langsameren "Prototype", einem genialen Stampfer, der beweist, dass die Band einen feinen Riecher für eingängige Riffs hat.
Wieder etwas mehr Fahrt wird mit "The Scent of Things to come", einem klassischen Thrash-Song, der zwar im instrumentalen Bereich auch von hunderten anderen Bands hätte geschrieben werden können, aber wie so oft macht eben ein einzelnes Detail den Unterschied auf: Der Gesang ist einfach nicht von dieser Welt, ist durch seine Variabilität immer absolut passend und verleiht den jeweiligen Songs immer genau die Note, die sie von der großen Masse der konkurrierenden Bands abheben.
Nach einem einleitenden Sample, das sich anhört, als würde es aus einem Thriller herausgeschnitten worden sein, rumpelt die Band mit dem Titelsong "Born to murder the World" nach dem bekannten Muster weiter, aber warum sollte man ein funktionierendes System auch ändern? Im Mittelteil sind einige Breaks eingebaut, bevor dann der Refrain den eigentlichen Charakter des Songs freigibt.
Wirklich Neues gibt es bei den noch kommenden Songs nicht mehr, was aber keinesfalls negativ gedeutet werden soll, da das Niveau beständig und ausfallslos hoch bleibt und so dem begeisterten Thrasher mehr als nur gefallen wird.
Fazit: Wer ein Album auf dem Level von BORN TO MURDER THE WORLD rausbringt, muss eigentlich in einer deutlich höheren Liga spielen, als es Scornage im Moment noch tun. Gebt den Jungs die Möglichkeit viel live zu spielen, um bekannter zu werden und der Band wird die Zukunft gehören! |
Anspieltipps:
| | "Made in Hell", "Born to murder the World" |
Titel-Liste:
| | - Made In Hell
- Prototype
- The Scent of Things to come
- Born to murder the World
- If we really knew
- Dead & Gone
- SPDS
- There are no Innocents
- Razor Blade Smile
- ...And now he rises
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.scornage.com  |
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