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Review: Sedona |
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Album:
| | GOLDEN VALLEY, 2010, Avenue of Allies |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 14.03.2010 |
Review:
| | Kaum vorstellbar, dass es im Herzen von Europa noch Entwicklungsländer in Dingen Rock und Metal gibt. Aber wer einen Blick über die Grenze in Richtung unserer südwestlichen Nachbarn wagt, weiß wovon ich spreche. Nein, ich meine nicht die Schweiz, sondern Frankreich. Mit Ausnahme von Bands wie Trust, die sich bereits seit den späten 70ern mit oftmals großem nationalen Erfolg bemühen, das Banner des Rock und Metal hochzuhalten, sind es erst in den letzten Jahren eine zunehmende Anzahl an Bands, die es ihren gut entwickelten Mitstreitern der anderen europäischen Länder gleichtun möchten.
Eine Ausnahme gibt es allerdings und das ist der amerikanisch geprägte Westcoast-AOR, der schon in den 70ern und 80ern und eigentlich bis heute in Frankreich Erfolge feiern kann. Zu den Bands, die sich in den 90ern mit Leidenschaft und Hingabe dem Genre gewidmet hatten, waren Sedona. Als echter Geheimtipp gehandelt gerieten sie jedoch in Vergessenheit und wurden erst Dank des Internets wieder aus der Versenkung geholt.
GOLDEN VALLEY, das dritte Album und erster in englischer Sprache stammt bereits aus dem Jahre 1995, hat aber bis heute nichts von seinem zeitlosen Charme eingebüßt. Und es soll 2010 sogar ein neues Album erscheinen, denn Gitarrist Patrick Liotrad hat schon seit einiger Zeit damit geliebäugelt, das Projekt Sedona wieder aufleben zu lassen. Als er schließlich vor Kurzem gemeinsam mit Steve Lukather von Toto in Paris auf der Bühne stand, war es um ihn geschehen. Verstärkt um den Sänger Anthony Dura arbeitet das Trio um Gitarrist Patrick Liotrad, Bassist Jack AnDouar und Drummer Stéphane Larribat zukünftig als Quartett an dem für die zweite Jahreshälfte geplante Release des Neulings STAND UP.
Als Vorgeschmack hat man sich entschlossen, das letzte Werk GOLDEN VALLEY nun zunächst international zu vermarkten und die Zeit bis zum Neuling zu überbrücken. Geboten bekommt man dabei von locker rockenden Songs wie "Surfing State of Mind" und "The Story", einigen Midtempo-Nummern wie dem Titelsong "Golden Valley", "California Ballad" (nein, keine Ballade!) und dem sanft startenden "Southern California Dream Space" noch jede Menge Kuschelsongs wie "Sweet Wave of Sunset", "You choose Fanatic" oder dem Ohrenschmeichler "Tessalia" mit weiblicher Chor-Unterstützung.
Fazit: Alles in allem ein ausgewogenes Album, dass sich handwerklich voll auf Augenhöhe mit der Vielzahl an klassischen AOR-Bands bewegt. Ist der Nachfolger annähernd so gut, werden Sedona sicherlich auch heute noch ihre Fans finden. Ein leichtes Unterfangen wird es wohl trotzdem nicht werden, bedenkt man die große Masse an AOR-Bands, die in letzter Zeit auf den Markt drängen. Sind wir gespannt, was der Neuling mit dem bezeichneten Namen STAND UP bringen wird und lassen uns bis dahin auf den sanft rockenden Wellen von GOLDEN VALLEY in die Abenddämmerung entführen. |
Tipp:
| | Liebhabern von Klassikern wie THe Little River Band oder Toto ist das Album wärmstens zu empfehlen. |
Titel-Liste:
| | - Magic Dream
- Surfing State of Mind
- Golden Valley
- California Ballad
- Sweet Wave of Sunset
- Laguna (Instrumental)
- Rock Board
- Southern California Dream Space
- You choose Fanatic
- The Story
- Tessalia
- Sedona (Instrumental)
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/sedonaofficial  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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