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Review: Serpentine |
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Album:
| | A TOUCH OF HEAVEN, 2010, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | J.G., 15.04.2010 |
Review:
| | Auf einige Dinge ist immer Verlass. Bezogen auf das Album A TOUCH OF HEAVEN von Serpentine kann man bescheinigen, dort wo Tony Mills drauf steht ist auch 100% Tony Mills drin. Dabei gehörte er eigentlich zunächst gar nicht zur Truppe, denn die Jungspunte aus Wales, genauer Cardiff, versuchten es zuerst mit dem US-amerikanischen Sänger von Kamera, Greg Flores. Bedingt durch die große Entfernung zwischen Wales und den U.S.A. wollte jedoch bei den Bandbegründern, dem Keyboarder Gareth David Noon, Gitarrist Christopher Gould und Bassist Gareth Van Stone kein so rechtes Band-Feeling aufkommen. Die änderte sich erst, als man im erfahrenen Shy- und TNT-Sänger Tony Mills den richtigen Mann fürs Mikro gefunden hatte.
Stilistisch bewegt sich Serpentine auf ihrem Debüt tief im alt gediegenen Metier des AOR, wie es die Größen Survivor und Journey seit Jahrzehnten zum Besten geben. Von Innovation also weit und breit keine Spur. Dies sollte jedoch als Feststellung und nicht als Wertung verstanden werden, denn angesichts der hervorragenden Produktion und atmosphärisch leichten Instrumentalisierung sorgt die Scheibe stets für gute Laune. Trotz exzessivem Einsatz von Synthesizern, sind diese immer erträglich im Hintergrund gehalten und überlassen das Feld den Gitarren und natürlich dem Mann am Mikro. Dieser ist es auch, der mühelos jede gestellte Aufgabe erfüllt und dabei seinen gesamten Oktavumfang ausspielt. In Kombination mit den bereits erwähnten atmosphärischen Keyboards entsteht dabei der Eindruck von spielerischer Leichtigkeit, als könne nichts und niemand die Truppe aus dem Konzept bringen.
Highlights sind dabei die satt auf Bombast setzende Ballade "For the Love of it all", das recht variantenreiche "Lonely Nights", ein flottes aber etwas zu kommerziell ausgerichtetes "We belong" oder auch der sanfte klavierbegleitete Ausklang des Albums "Unbreak my Heart" mit Gänsehaut-Garantie.
Fazit: Eigentlich wurde schon alles gesagt. Tony Mills eine sichere und erfahrene Bank, die dem Debüt A TOUCH OF HEAVEN der Jungs Leichtigkeit und auch Professionalität verleiht. Musikalisch grast man den AOR-Sektor ziemlich flächendeckend ab, ohne große Risiken einzugehen. Das kann zum Problem werden, denn egal wie gut der Frontmann auch sein mag und wie genial die Arrangements auch ausfallen, beackert man ein Feld mit einem nahezu unerschöpflichen Pool gleich gestrickter Combos, die alle einen Platz an der Sonne oder noch besser auf dem Olymp anstreben. Ob dort langfristig genug Platz für Serpentine sein wird, wage ich zu bezweifeln. |
Tipp:
| | Für AOR-, Melodic Rock- und natürlich Tony Mills-Fans durchaus ein Album, dass jene genauer in Augenschein nehmen sollten. |
Titel-Liste:
| | - A Touch of Heaven
- Whatever Heartache
- Lonely Nights
- For the Love of it all
- Let Love rain down
- In my Blood
- Fashion
- We belong
- Love Suicide
- Unbreak my Heart
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/planetserpentine  |
Probehören und Kaufen:
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