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Review: Sevenlies
 
Sevenlies - READY TO ROLL

Album:
 READY TO ROLL, 2013, Eigenvertrieb

Stil:
 New Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 W.W., 18.12.2013

Review:
 Es kracht und scheppert mit ordentlich Eiern und Arsch in der Hose. READY TO ROLL heißt das Debüt-Album einer jungen Band aus Baden-Württemberg, Sevenlies mit Namen. Nach einem Demo (2011) und einigen Konzerten im In- und Ausland sowie Radio Airplay in Deutschland, der Schweiz und den USA steht es nun im Eigenvertrieb in den bandeigenen Regalen und wartet auf willige Käufer. Und ich bin mir recht sicher, dass das Quartett um Sänger Jean-Jaque Rosé viele Freunde finden wird. Denn der moderne Rock in der Tradition von Alter Bridge läuft durchaus wie ein junger Beaujolais in den Gehörgang.

Das Intro "Counting the Hours" skippen wir direkt und kommen zum ersten Song "Over the Edge", der es in gleich drei Versionen aufs Album geschafft hat: Der regulären, einer akustischen und einer Metal-Version. Wobei mir ganz persönlich die reguläre Version am besten gefällt. Der Akustikkram ist relativ langweilig und die Metal-Version ist keine, nur weil der Verzerrer etwas dreckiger ist. Außerdem ist es auch nicht das Ei des Kolumbus einen Song in gut 50 Minuten gleich dreimal hören zu müssen. Naja. Sei’s drum.
"Wake me Up" und "I don’t need You" setzen den Kurs des Openers fort. Mid-Tempo-Rock mit unüberhörbarer Melancholie-Schlagseite, gutklassigen Melodien und einigen Eingängigkeiten.
Ein kleiner Höhepunkt ist dann der dreckige Punkrocker "Ready to Roll". Der geht in prima Motörhead-Manier flott voran und hat auch einige „Oy, oy, oy!“-Shouts im Programm. Saubere Sache. Bei den Vocals von Rosé bin ich mir auch nach mehrfachem Einlauf der Scheibe nicht ganz sicher: Mag ich sie nun oder eher so mittel?
Auch "The Nothing you’ve become" und "Same old Song" geben da keine befriedigende Antwort. Der Kerl hat definitiv eine Gesangsstimme, keine Frage. Manchmal wirkt es aber so, als ob die Stimmlage – eher tief – nicht so recht mit der latent vorhandenen Aggression und dem Dreck in die Paarung kommen wollte.
"Same old Song" ist übrigens eine schöne akustische Halb-Ballade – und meiner Meinung nach um Längen besser als die Akustik-Version von "Over the Edge".
"Mindstop" ist dann modern und ein wenig schneller. Feister Rocker mit Schwarte.
"Don’t walk Away" erinnert dann doch ein wenig zu sehr an Creeds Superhit "Higher", macht aber trotzdem Spaß.
"Walk in Devil’s Shoes" ist mehr Metal als die sogenannte Metal-Version von "Over the Edge". Und ja, jetzt höre ich auf über diese Triple-Verwertung zu lästern... Ein schöner, flotter Song, zu dem auch die kurzen, aber prägnanten Growls sehr gut passen.
Etwas schräg kommt "Raise your Flag" daher, kriegt dann aber recht flott die Kurve zum weiteren gutklassigen Mid-Tempo-Rocker, ehe "Closer to Closure" noch einmal einen – sehr gelungenen – balladesken Farbtupfer setzt, bei dem auch Rosés Gesang richtig gut passt.
Ist vielleicht so ein ich-muss-mich-an-ihn-gewöhnen-Sänger, was weiß ich. Je länger die Scheibe läuft, umso besser finde ich das, was er da ins Mikro absondert! Einen Gastbeitrag gibt es dann zum regulären Schlusssong – die "Over the Edge"-Klone sind allesamt Bonus-Songs – auch noch: Bei "Steal the Sun from the Sky" ist Pedro von One Day Remains dabei, der, jetzt muss ich es doch sagen, leider die für den Sound von Sevenlies besser passende Stimme hat. Hm. Besser, weil höher.

Fazit: Alle Motzereien beiseite handelt es sich bei READY TO ROLL des Schwabenfünfers Sevenlies um ein sauberes Debüt-Album, das vor allem in der richtigen Lautstärke richtig Spaß macht. Und Debüt-Album bedeutet ja auch: Noch jede Menge Zeit, um sich weiterzuentwickeln! In diesem Sinne: Ready to Rock, READY TO ROLL!

Anspieltipps:
 "Same old Song", "Over the Edge" (Original-Version) und "Walk in Devil’s Shoes".

Tipp:
 Freunde von Creed und Alter Bridge sollten ein Ohr riskieren.

Titel-Liste:
 
  1. Counting the Hours (Intro)
  2. Over the Edge
  3. Wake me up
  4. I don't need You
  5. Ready to Roll
  6. The Nothing you've become
  7. Same old Song
  8. Mindstop
  9. Don't walk Away
  10. Walk in Devil’s Shoes
  11. Raise your Flag
  12. Closer to Closure
  13. Steal the Sun from the Sky
  14. Over the Edge (acoustic)
  15. Over the Edge (Metal Version)

Laufzeit:
 53:21 Min.

Band-Infos:
 
  • www.sevenlies.de 


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