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Review: The Shadowland |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.H./J.G., 12.08.2007 |
Review:
| | Die Geschichte beginnt bereits 2003, als sich der Sänger Robert Forse (Heads or Tales) und der Gitarrist Tobias Andersson (Seven Wishes) treffen, um Musik für eine eigene Band zu schreiben. Da jedoch immer wieder andere Projekte den Vorrang erhalten, schreibt man eben immer dann, wenn gerade Zeit dazu ist. Da die Beiden unter keinen Zeitdruck stehen, wird viel Arbeit in das Songwriting investiert, bis schließlich genügend Material angesammelt wurde, um die Band The Shadowland aus der Taufe zu heben. Unterstützt werden sie dabei noch von Bassist Jörgen Jönsson und Drummer Olle Rod'ehn.
Das interessante dabei ist sicherlich, dass The Shadowland es verstehen klassische Melodic Metal und Melodic Rock-Wurzeln mit modernen Soundteppichen zu vereinen. Der Opener "Can you tell me" kommt da mit noch relativ bekannt um die Ecke. Die Hooklines vereinen US-amerikanische Einflüsse mit skandinavisch tougher und melodischer Spielweise und der Refrain ist ein lupenreiner Ohrwurm.
Deswegen überrascht das nachfolgende "Turn back Home" um so mehr, denn hier hört man dann moderne Nu Metal Riffs wie z.B. bei Disturbed, trotzdem wird auch hier wieder viel Wert auf melodischen und hymnischen Gesang gelegt und ich muss gestehen, dass Sänger Robert seine Sache sehr gut macht und seine Stimme mich auch schnell in ihren Bann zieht.
Der Titeltrack "Falling" entpuppt sich dann wiederrum als lupenreiner progressiver Rocksong, da sind wirklich einige Breaks drin sind, so dass man hier aufpassen muss, dass man nicht den roten Faden verliert beim Zuhören. Trotzdem wirkt das nie irgendwie anstrengend, im Gegenteil, das macht sogar richtig Spaß.
Und auch "Perfection" kann erneut überraschen, da hier The Shadowland sehr aggressiv den Song eingespielt hat und man das schon fast als klassischen Power Metal bezeichnen könnte - aber nur fast, denn es werden erneut einige Breaks eingesteuert, so dass man hier erneut einen sehr guten progressiven Rocksong hört.
Auch "Don't turn this Love into Hate" weiß zu gefallen, da es sich dieser Track mal etwas anders anhört als seine Vorgänger. Der Gitarrenriff könnte von einem klassischen Crossover-Song stammen, während die Bridge unheimlich harmonisch kingt, nur damit der Refrain dann umso druckvoller wirkt.
Leider fällt die CD dann zum Ende etwas ab, vor allem "Same old muddy Roads" und "Turn back Time" wirken fehl am Platze, da hier die Arrangements bei weitem nicht so abwechslungsreich klingen wie bei den restlichen Songs.
Das balladeske "In the End" hebt sich dabei noch wohlwollend hervor, aber die Coverversion des Toto-Klassikers "Don't chain my Heart" hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Dieser Song wurde einfach als kernige bluesllastige Rocknummer geschrieben und passt nicht in das bombastische Gewand einer Melodic Metal-Band.
Fazit: Trotzdem kann der Großteil der CD doch überzeugen, was vor allem daran liegt, dass The Shadowland es verstanden haben klassische und moderne Sounds harmonisch zu vereinen. Wie schon geschrieben macht Robert Forse seine Sache als Sänger sehr gut und die Stimme passt sehr gut zu dieser Art von Musik. Es gibt aber leichte Abzüge, weil die Produktion insgesamt etwas dumpf klingt. |
Tipp:
| | Fans vom leichten progressiven Melodic Metal können hier mal rein hören und werden sich sicherlich auch wohl fühlen. Ich denke da vor allen an Menschen, die was mit Queensyrche anfangen können. |
Titel-Liste:
| | - Can you tell me
- Turn back home
- Falling
- Perfection
- Don't turn this Love in to Hate
- Same old muddy Roads
- Justice with my Hands
- In the End
- Turn back Time
- Don't chain my Heart
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/shadowland1  |
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