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Review: Shinedown |
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Album:
| | AMARYLLIS, 2012, Atlantic |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | D.R., 16.07.2012 |
Review:
| | Bereits mit ihrem Vorgänger-Album haben die Amerikaner sämtliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Nach vier Jahren Auszeit melden sich Shinedown endlich mit neuen Material zurück.
Los geht´s gleich richtig knackig. Während man beim Vorgänger noch so etwas wie ein Intro erkennen konnte, werden hier keine Gefangenen gemacht. Ein richtig schöner rotziger Rocksong der Lust auf Mehr macht.
Und "Bully" führt das Konzept fort, auch wenn es in den Strophen etwas ruhiger zugeht. Doch wartet hier noch ein tolles Gitarrensolo darauf, gehört zu werden. Anschließend wird beim Song zum Album das Tempo gedrosselt. Man kann den Song schon ein bisschen schnulzig nennen, doch vom Arrangement passt alles hervorragend zusammen.
"Unity" erhöht nun nicht wirklich das Tempo, hat aber bereits ein ganz andere Aussage. Dadurch wirkt das Ganze schon wieder auf unterschiedliche Weise. Die Melodie ist wirklich schön und die Streicher ergänzen die Band. Gegen Ende wird dann auch noch einmal die Gitarre ausgepackt und gibt ein kurzes Solo zum Besten.
Dafür zieht "Enemies" wieder ordentlich an. Doch das war nur ein kurzes Zwischenspiel, denn danach wird es wieder ruhiger, Doch keine Bange, denn der Refrain haut noch mehr um die Ohren als die Strophe vermuten lässt. Ein besondere Merkmal des Songs ist die teilweise Untermalung durch ein Keyboard. Dieses legt einen Ton drunter, der dem Song das gewissen Etwas gibt.
"Nowhere Kids" hat dann wieder einen schnelleren und rockigeren Charme. Vor allem der Schnelle Gesang von Brent Smith passt hier ausgezeichnet und ist mal was anders als üblich.
"Miracle" beginnt dann lediglich mit Drums und Akustik-Gitarre. Zwar setzt später der elektronische Bruder ein. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es sich um einen nachdenklichen Track handelt. Ein besonderes Merkmal - auch wenn es nur sehr klein ist: die E-Gitarre darf ein (extrem) kurzes Solo spielen.
Bei "I´ll follow you" wird es sogar noch langsamer. So wird hier mit einem Klavier und mit Streichern gearbeitet, Auch der Chorus ist verhaltener, Es gibt auch diesmal ein Solo, was auch länger als beim vorherigen Song ausfällt. Aber keine Sorge danach folgt wieder ein etwas knackiger Song, wenn auch nur ein wenig. Aber das Konzept sowie die Komposition passt. So viel sei übrigens bereits verraten: "In my Name" ist der letzte rockige Song. Bereits zu Beginn merkt man, dass der Takt deutlich höher und schneller ist. Dadurch wirkt alles gleich viel dynamischer.
Die restlichen Herren bemühen sich auch dieses Niveau zu halten, "Through the Ghost" beginnt sehr minimalistisch: nur Gitarre und ab und an Glockengeläut. Dies zieht sich durch den Song. Im Refrain setzt man noch andere Stilmittel wie Streicher ein. So gesehen ein guter Rausschmeißer.
Fazit: Schon der Vorgänger SOUND OF MADNESS war ein fantastisches Album. Mit AMARYLLIS legen Shinedown noch eins drauf! Der neue Longplayer ist ausgewogener, wobei man das vielleicht falsch verstehen kann. Dies war bereits beim Vorgänger so, jedoch wirkt es nun besser abgestimmt; der Wechsel zwischen ruhigen und rockigen Songs hält sich mehr die Waage. Auf alle Fälle beweisen die vier Jungs warum sie zu den großen Vertretern des Genres zählen. |
Anspieltipps:
| | "Adrenaline", "For my Sake", "Unity" sowie "Through the Ghost" haben mich besonderes beeindruckt. |
Titel-Liste:
| | - Adrenaline
- Bully
- Amaryllis
- Unity
- Enemies
- I'm not alright
- Nowhere Kids
- Miracle
- I'll follow you
- For my sake
- My Name (Wearing me out)
- Through the Ghost
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.shinedown.com  |
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