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Review: S.I.N.
 
THE 13TH APOSTLE

Album:
 THE 13TH APOSTLE, 2008, MusicByMail

Stil:
 Melodic Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 C.U., 24.08.2009

Review:
 S.I.N. sind eine deutsch/norwegische Band die mit THE 13TH APOSTLE nach SOMEWHERE INTO NOWHERE (2003) und EQUILIBRIUM (2005) bereits ihr drittes Album veröffentlichen. Nach dem Weggang von Sänger Jason Marks, der den beiden ersten Scheiben seine Stimme schenkte, ist nun Patrick Simoneson (Hush) neu mit an Board.
Diese Veröffentlichung ein Konzeptalbum, das die Geschichte von Jesus und einem fiktiven 13 Apostel erzählt. Deswegen möchte ich die Band aber nicht gleich in das christliche Lager werfen.
Unterstützung haben sie sich von verschiedenen Sängern geholt und zwar übernimmt Carsten Schulz (Evidence One) den Part des Jesus, Renee Walker (Renee Walker Band) dessen Schwester und Judas wird übernommen von Connie Andreszka (Cabal,Circle of Pain,Crystal Ball). Und natürlich singt der neue Shouter Patrick Simoneson den 13 Apostel.
Außerdem werden sie noch von Boban Milojevic (Wicked Sensation,Snake Eye) mit verschiedenen Backing Vocals unterstützt.

Nun wollen wir uns aber diesem Konzeptalbum widmen, das ganze startet mit "Prelude", das so rüberkommt als ob man in der Kirche sitzen und der Orgel lauschen würde und weiter geht es sofort mit "Signs of Doubt", hier wird der Anfang dieser Geschichte erzählt.
Mit "Awakening" geht's dann aber mächtig los, eine schöne Melodic-Nummer. Hier fliegen schon mal die Gitarren und auch der neue Sänger kann mit seiner klaren melodischen Stimme überzeugen.
Ruhig mit Gitarren startet dann "Junia's Eyes", das aber im Laufe des Songs an Geschwindigkeit zunimmt und eine tolle Melodie hat, die einem sofort im Ohr hängen bleibt. Außerdem lebt der Song von dem abwechselnden Gesang der Darsteller. Der erste Höhepunkt!
Eine ruhige Nummer ist "Chosen are few" der eine tolle Melodie besitzt und hier können die Instrumentalisten mal ihr können zeigen. Der Gesang ist wieder mal nicht zu Toppen! Klasse!
Mit "In your darkest Hour" bleibt es melodisch, einem im Mid-Tempo-Bereich gehaltener Song!
Die Geschichte wird mit "The faithful Offer" weiter erzählt und mit "Sealed with a Kiss" fortgeführt, dieser startet härter und es gibt so gar mal eine hohe Gesangsstimme am Anfang zu hören. Der Song an sich bleibt dann aber doch eher ruhig.
Für Abwechslung sorgt ein Instrumentalpart im Mittelteil. Es folgt mit "Tears of Gethsemane" eine Ballade und mit "Failure" wird die Geschichte musikalisch weiter erzählt.
Etwas progressiver wird es dann mit "For Eternity and beyond". Auch Grunge-Anleihen kann man vernehmen. Ein nicht so einfacher Song, durch seine Zerrissenheit.
Melodisch geht's dann aber wieder mit "His 13th Apostle" weiter. Eine weitere schöne ruhige metallische Nummer.
Den Abschluss dieses Albums macht der erzählte Song "Circuit".

Fazit: Ein wirklich gelungenes Konzept-Album liegt uns hier vor. Die Geschichte wird metallisch und melodisch schön rübergebracht. Die verschiedenen Sänger geben dem Ganzen eine gewisse Note und sorgen für Abwechslung. Man muß allerdings kein Kirchengänger sein, damit einem dieses Werk gefällt. Spannende Geschichte und eine wirklich tolles Melodic Scheibchen!

Anspieltipps:
 Da es ein Konzept-Album ist, muss man dieses Werk als Ganzes sehen. Deshalb möchte ich hier keine einzelnen Songs hervorheben!

Tipp:
 Wer Queensryche, Avantasia oder auch Edguy mag, dürfte hier auch nicht falsch liegen.

Titel-Liste:
 
  1. Prelude
  2. Signs of Doubt
  3. Awakening
  4. Junia's Eyes
  5. Chosen are few
  6. In your darkest Hour
  7. The faithful Offer
  8. Sealed with a Kiss
  9. Tears of Gethsemane
  10. Failure
  11. For Eternity and beyond
  12. His 13th Apostle
  13. Circuit

Laufzeit:
 50:44 Min.

Band-Infos:
 
  • www.sin-band.com 


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