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Review: Skilfingar |
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Album:
| | LEBEN, TOD, LEGENDEN, 2008, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | M.U., 14.02.2009 |
Review:
| | Und wieder einmal sind die Helden aus dem Osten Deutschlands unser "Gast". Diesmal stellen sich die Viking Black Metal Band "Skilfingar" aus Chemnitz vor. Die fünf Mann starke Band gibt es nun seit gut fünf Jahren, gegründet im Winter 2003. Nach mehreren Umbesetzungen spielt die Band nun in der aktuellen Besetzung. Mit REIGN OF THE MOON stellten sie ihr erstes Album vor. Im September 2008 erscheint das zweite Album LEBEN TOD LEGENDEN, welches uns zum Review vorliegt. Aber nicht desto trotz wird schon am nächsten Album NITALL gearbeitet. Aber hören wir erst einmal ins aktuelle Album rein.
Mit "Scared Hatred" beginnt das Album. Der Song erscheint zu anfangs eher wie eine pompöse Oper, Theatralisch und schwergewichtig. Tendenziell in Richtung Rick Wakeman. Aber der Schein trägt und nach kurzer Zeit bricht das Inferno los. Gnadenloser Black Metal erobert schließlich die Bühne. Die schnelle und düstere Spielweise ist typisch für diese Band. Und mit über neun Minuten Länge erschlägt einen schon fast der Opener. Aber dennoch ein sehr gut gemachter Song.
Genauso gnadenlos geht es mit "Nord Nord Nord" weiter. Schnell, erbarmungslos und ebenso heftig. Die düsterer Stimme untermalt die Stimmung perfekt. Black Metal vom feinsten erfreut die Gehörgänge.
"Hoch die Hörner" beginnt mit Akkordeonklängen. Eher orientalisch als metallisch. Dennoch schwenkt man ziemlich schnell in Richtung Black Metal zurück. Musikalisch und gesanglich erinnert es einen eher an Eisregen, den bekannten Kollegen aus Thüringen.
Mit "Heder" geht es weiter. Musikalisch und gesanglich gleicht der Song seinem Vorgänger "Hoch die Hörner". Ein Hommage an Eisregen, düster und schwermütig. Allerdings sind die Texte beider Songs nicht so entartet und man bekommt nicht so schnell depressive Anfälle.
Trommelwirbel und Gewitterstimmung leiten den nächsten "When Death crosses the Land" ein. Er wirkt eher etwas noch schwerfälliger und noch ein bisschen düsterer als bisher. Manchmal könnte man sich an das Album BLACK SABBATH von Black Sabbath erinnert fühlen. Da herrschte auch immer so eine düstere Stimmung. Und dennoch irgendwie genial rübergebracht. Diesmal sind es Dark Metal Elemente, die auf jeden Fall perfekt in Szene gesetzt werden.
Und genauso perfekt geht es mit "Black Slaughtery" weiter. Dark Metal vom Feinsten. Was will man noch mehr?
Darf es ein bisschen Mittelalter sein? So beginnt nämlich "Erikson". Auch ein bisschen Melancholie schwingt da mit. Aber mit diesem Titel drängt sich dies einfach schon auf. Und wenn es einem nicht schon aufgefallen ist, dann muss man ihn eben mit der Nase drauf stoßen. Anklänge an Eisregen werden wieder hörbar.
Eher bombastisch beginnt "Oarstroke". Genauso treibender Sound wie zuvor sind die markanten Streben des Erfolgs. Einfach genial, was die Jungs da spielen. Metal in Vollendung.
Rockig und ein bisschen schrill kommt "Nisse" daher. Der Song klingt eher nach Death Metal als nach Black Metal. Zielich tiefer Gesang, der so richtig depressiv wirkt. Aber dennoch hat er das Zeug, sich einem so richtig ins Gehirn zu graben. Denn die Melodie ist so richtig einprägsam und lässt einen nicht mehr los. Ein richtiger Ohrwurm also...
Die lezten beiden Songs namens "Gods and Giants, Legends I" und "Gods and Giants, Legends II" sollte man nur zusammen betrachten. Ein gelungene Mischung aus Black, Death und Speed Metal. Mit den beiden Schlusssongs endet ein Album, das zu jeder Zeit den Hörer in seinen Bann ziehen wird. Und wer es bis hier her geschafft hat, wird, so ging es mir auf jeden Fall, gleich wieder von vorne anfangen.
Fazit: Skilfingar haben das Zeug, eine perfekte Symbiose aus Dimmu Borgir und Eisregen zu erzeugen. Ein nahezu perfektes Album, das in jeder Lage zu überzeugen weiß. Diese Band wird in Zukunft ihren Weg in der Szene finden. Und da schon zwei Werke veröffentlicht, und das dritte Werk in mache ist, wird wohl diese Band so schnell nicht mehr in der Versenkung verschwinden. Wenn das Erscheinungsbild ein bisschen besser gewesen wäre, hätte Skilfingar auch die volle Punktzahl von sieben Punkten erhalten. Das gehört heute einfach dazu, dass man von Artwork bis Verpackung klotzt und nicht kleckert. Aber ein selbstgebrannter Rohling und ein kopiertes Booklet kosten Punkte. Zum Glück können sie mit der Musik diesen "Nachteil" nahezu wettmachen. Mein Wunsch: Macht so weiter, Jungs! |
Anspieltipps:
| | Einen Anspieltipp zu geben fällt diesmal schwer. Eigentlich ist jeder Song es wert, genannt zu werden. Daher sollte jedem die Wahl selbst überlassen werden. |
Titel-Liste:
| | - Scared Hatred
- Nord Nord Nord
- Hoch die Hörner
- Heder
- When Death crosses the Land
- Black Slaughtery
- Erikson
- Oarstroke
- Nisse
- Gods and Giants, Legends I
- Gods and Giants, Legends II
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.skilfingar.de  |
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