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Review: Slag in Cullet |
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Album:
| | TIME TO EXPLODE, 2010, Headroom |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | D.R., 09.02.2010 |
Review:
| | Als ich hörte, dass das Trio von Slag in Cullet aus der Schweiz kommt, war ich erst einmal skeptisch. Normalerweise fallen mir beim Thema Schweiz zuerst Schokolade, Berge und eine gewisse Bonbonsorte ein. Viele Bands fallen mir nicht gerade ein, wenn es um das Thema Schweiz geht. Und genau das könnte der Grund sein, dass sich die drei Eidgenossen im Jahr 2005 entschieden haben eine Band zu gründen.
Wenn man sich die Band anschaut, fällt zuerst positiv auf, dass es eine gemixte Truppe ist. Wobei die Herren noch in der Überzahl sind. Ist ja auch nicht ganz so einfach bei einer ungeraden Zahl. Die Bandgeschichte hebt sich zunächst nicht von anderen ab. Bis jedoch 2007 ihre EP ...LIKE TAKING COVER BEHIND erscheint. Dieses erregt in der Schweiz so viel aufsehen, dass es zu ersten größeren Auftritten kam.
Doch nun mal zur Musik. Beim ersten Mal hören, war ich nicht besonders von den "brachialen" Parts angetan. Doch beim zweiten Mal hören, fand ich die Mixtur schon besser. Wahrscheinlich, dass es eines dieser Alben ist, wo erst nach einigen Hörgängen die Geschmack intensiver und würziger wird. Obwohl die Stimme von Andy Röösli als durchaus als markant gelten kann. Eine positive Entscheidung ist, dass sich der Bass keineswegs verstecken muss. Er wurde nicht in die zweite Reihe geschoben, sondern darf gleichberechtigt neben der Gitarre und dem Schlagzeug agieren. Auf ihrem neuen Album wechseln sich schnellere Nummern mit ruhigeren, teilweise melancholisch angehauchten Songs ab. TIME TO EXPLODE ist voll von Songs, die nicht nur krachen, sondern auch emotional berühren. Der Aufbau eines Songs besteht aus leisen Passagen und brachialen Parts. Und das immer schön im Wechsel. Doch dieser stetige Wechsel hat eben das gewisse Etwas.
In den Texten geht es oft um Liebe und allgemeine Lebenslagen. Nichts ungewöhnliches also.
Fazit: Es ist kein Wunder, dass die Schweizer angetan waren. Inhaltlich werden zwar keine neuen oder bemerkenswerten Themen angesprochen, doch das ist selten in diesem Genre der Fall. Dafür begeistert der Mix zwischen den ruhigen Teilen und dem teils schreiartigen Gesang sehr. Vor allem die markante Stimme von Sänger Andy kann überzeugen. |
Anspieltipps:
| | "Rubber Heart" kann ich definitiv empfehlen. Dot kommt dieser Mix am besten zur Geltung. |
Tipp:
| | Wer auf gut gemachten Alternative Metal steht, der findet in "Time to Explode" einen wahren Leckerbissen. |
Titel-Liste:
| | - Time to explode
- Blame
- My Fire
- Rubber Heart
- Sick Circus of Love
- Saved my Soul
- Those Stripes
- Fade away
- In Memories
- Cotton Rose
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.slagincullet.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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