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Review: Slash |
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Album:
| | APOCALYPTIC LOVE, 2012, Roadrunner |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | A.L., 25.06.2012 |
Review:
| | Schon als sich Slash' letztes Album SLASH als Dauergast in meinem CD-Player eingenistet hatte fand ich unter den darauf enthaltenen Kooperationen mit diversen Szenegrößen die Zusammenarbeit mit Myles Kennedy am gelungensten. Abgesehen davon, dass der Altar Bridge-Frontmann einfach eine unglaubliche Stimme hat: irgendwie scheint es einen speziellen Vibe zwischen ihm und Slash zu geben, der die gemeinsamen Songs zu etwas ganz Besonderem macht. Das merkten anscheinend auch die beiden Protagonisten und schlossen sich gemeinsam ins Studio ein, um APOCALYPTIC LOVE einzuspielen. Kann eigentlich nicht schiefgehen...
Der Opener und Titelsong entführt uns unter massivem Einsatz eines Wah Wah-Pedals direkt nach New Orleans. Man kann förmlich frisch zubereitetes Gumbo riechen und bekommt richtig Sehnsucht nach den Südstaaten. Der Mid-Tempo-Rocker verspricht ja schon so einiges. Und Slash et al drehen richtig auf. "One last Thrill" ist ein erdiger Boogie-Woogie-Stampfer, das darauf folgende "Standing in the Sun" entpuppt sich als Classic Rock-Perle mit echtem Gänsehaut-Refrain. Meister Slash ist in Höchstform, spielt keine Note zuviel, aber jeder Ton sitzt genau da, wo er sein muss. Auch Myles Kennedy merkt man an, dass er wirklich mit ganzem Herzen bei der Sache ist.
Mit "You're a Lie" macht man schon beinahe einen Ausflug in den Metal; ein echter Nackenbrecher ist auch das folgende "No more Heroes".
Bei "Halo" zieht das Tempo wieder an, die Nummer geht als waschechter Westcoast-Cabrio-Rocker durch.
Mit einem richtigen Megalick beginnt "We will roam", die erste Nummer, die mich ein wenig an Guns'n'Roses zu ihren Hochzeiten erinnert – allerdings mit einem richtigen Sänger!
"Anastasia"entwickelt sich nach einem schönen Akustikintro zu einem richtigen Groovemonster, man merkt den Jungs an, daß sie bei den Aufnahmen jede Menge Spaß gehabt haben müssen. Der Song hat unbedingt das Zeug zum Klassiker – und wer hier nicht mit dem Fuß mitwippt ist entweder völlig unmusikalisch oder tot.
"Not for me" schraubt sich dank massiver Heavy Rock-Riffs nachdrücklich in die Gehörgänge.
Mit " Baid Rain" folgt ein schöner Bluesrocker und bei "Hard & Fast" ist der Name Programm. Doch die Herren können auch getragen, denn mit "Far and Away"haben sie eine wundervolle Ballade mit an Bord. Das abschließende "Shots fired" macht noch einmal so richtig Druck und beendet ein großartiges Album mit einer akustischen Salve aus dem Schnellfeuergewehr. Chapeau, das ist großes Kino hier!
Fazit: Ein Album ohne einen einzigen Ausfall. Slash und Myles Kennedy liefern hier eine Scheibe ab, die sich zu einem Klassiker des Genres entwickeln wird. Handwerklich, kompositorisch und atmosphärisch ein ganz großer Wurf. |
Anspieltipps:
| | "Anastasia", aber eigentlich alles... |
Tipp:
| | Darf in keinem Haushalt fehlen! |
Titel-Liste:
| | - Apocalyptic Love
- One last Thrill
- Standing in the Sun
- You're a Lie
- No more Heroes
- Halo
- We will Roam
- Anastasia
- Not for Me
- Bad Rain
- Hard & Fast
- Far and Away
- Shots Fired
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.slashonline.com  |
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Bandinfos |
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