News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Slough Feg
 
APE UPRISING

Album:
 APE UPRISING, 2009, Cruz Del Sur

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 17.05.2009

Review:
 Und wieder eine Band, die bereits seit 20 Jahren ihr Unwesen in den Gefielden des Metal treibt. Die Amerikaner Slough Feg um Mastermind Mike Scalzi veröffentlichen mit APE UPRISING immerhin schon ihr siebtes Studio-Album und haben es damit geschafft, sich bisher nicht dem Mainstream anzupassen. Mit jeder Menge Sounds aus den guten alten 80ern basteln sie noch immer ihre recht eigenwilligen Songs, die sich nicht einfach in die Schublade "Retro Metal" packen lässt. Das liegt sicherlich auch daran, dass nie mit Gewissheit vorhersehbar ist, wie sich ein Song wirklich entwickeln wird und wann oder wo er schließlich eine scharfe Kurve nach links oder rechts nehmen wird. Ist es denn vielleicht Prog? Nein, denn dafür sind die Hooklines alls trotz ihrer komplexen und oftmals üppigen Ausstattung stets melodisch und griffig. Typische Prog-Harmonien findet man so gut wie nirgens.
Am ehesten erinnern einem die Songs noch an Cirith Ungol mit dem 1984er Album KING OF THE DEAD oder auch an Manilla Road, aber weit vor Spätwerken wie GATES OF FIRE aus 2005. Wie treffend die Vergleiche auch sein mögen, meist belehrt einen Mike eines Besseren, wie schon der Opener zeigt, denn...

...düsterer als zu den besten Zeiten von Black Sabbath, beginnt das Album mit "The Hunchback of Notre Doom" einem, wie es der Titel schon verrät, astreinen Doom, der so schwarz und zäh wie flüssiges Bitumen aus den Boxen quillt.
"Overborne" mit schwer stonerlastigem Einschlag geht recht flott zur Sache und lässt besonders den Instrumenten viel freien Raum. Nach etwas mehr als einer Minute endet zunächst die Textbotschaft und es folgt ein Instrumentel, das es in sich hat, bevor sich für die letzte halbe Minute der Frontmann wieder zurück meldet.
Die große Freiheit für die Instrumentalisten wird für den recht intensiv gespielten Titelsong "Ape Uprising" und auch den nachfolgenden Up-Tempo-Feger "Simian Manifesto" kaum zurück genommen. Stellenweise hat man fast den Eindruck, überwiegend Instrumentals zu hören.
"Shakedown at the Six" ist der erste Song, der sofort ziemlich geradlinig nach vorne stürmt und die bisher gefälligsten und griffigsten Hooks besitzt. Das reicht natürlich noch lange nicht aus um AOR oder Melodic Metal-Fans aus dem Sofa zu beamen, den dahin wäre es noch ein kilometerweiter Weg. Nach zweieinhalb Minuten folgt erneut ein obligatorisches sanftes Break und vorbei ist es mit der geradlinigen Ordnung. Ab jetzt herrscht instrumentales jedoch eindeutig "geplantes" Chaos.
"White Cousin" überrascht mit countrylastigen Akustik-Gitarren und einem Intro, das auch aus einer amerikanischen Vorabend-TV-Serie stammen könnte. Der rest, wie gehabt, nur natürlich anders. Muss man an dieser Stelle nicht verstehen, muss man selbst hören.
Mit verzerrten Gitarren und flottem Galopp nähert man sich mit "Ape Outro" bereits der Ziellinie die schließlich mit "Nasty Hero" erreicht wird und entfernt an das doomige Intro erinnert, hier jedoch als High-Speed-Doom mit reduziertem Düsterfaktor und Grüßen von Hawkwind bis Steppenwolf.

Fazit: Selten ist ein Cover-Artwork so treffend gewählt, wie für APE UPRISING von Slough Feg. Nach dem ersten Durchlauf dachte ich mir auch zunächst: "Ja sind die denn alle vom wilden Affen gebissen worden?"
Wer sich jedoch auf die musikalische Achterbahnfahrt einlässt, der sollte ein Herz für Instrumente und Überraschungen besitzen und sich nicht an ständigem Druck stören. Auch wenn stellenweise der Eindruck von chaotischen Songstrukturen entsteht, so ist dies nur bei oberflächlichem Hören der Fall. Als Hintergrund-Berieselung für Parties ist dieses Album deshalb weniger geeignet. Wer sich jedoch die Zeit fürs Zuhören nimmt, wird mit jeder Menge an komplexen aber immer melodischen Hooklines belohnt. Langweilig wird es hier auch nach mehreren Durchläufen garantiert nicht.
Lediglich bei der Spieldauer hat man sich recht arg zurück gehalten.

Tipp:
 Wem Cirith Ungol und Manilla Road zuspricht, der kann durchaus auch ein Ohr bei Slough Feg riskieren, falls er die Amis nicht sowieso schon längst kennt.

Titel-Liste:
 
  1. The Hunchback of Notre Doom
  2. Overborne
  3. Ape Uprising
  4. Simian Manifesto
  5. Shakedown at the Six
  6. White Cousin
  7. Ape Outro
  8. Nasty Hero

Laufzeit:
 37:35 Min.

Band-Infos:
 
  • www.sloughfeg.com 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011