News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Somersault Heroes
 
MONKEYS IN THE RAIN

Album:
 MONKEYS IN THE RAIN, 2007, Eigenvertrieb

Stil:
 Alternative Rock, Grunge

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 M.K., 14.11.2007

Review:
 Die Somersault Heroes stammen aus dem westfälischen Lippetal und fabrizieren seit 2005 eine Mischung aus Alternative, Indie und Grunge mit einer Prise Funk. Das junge Quartett legt mit MONKEYS IN THE RAIN das zweite Album vor. Ein Jahr zuvor erschien bereits THE HOT FRIDGE LP.

Mit dem Titelsong, also sinnigerweise "Monkeys in the Rain", geht es los. Dort gibt es am Anfang ein Radiosample, wo komischerweise nur Songs mit dem Wort Hero laufen. Mittendrin beginnt dann eine ohrwurmtaugliche Gitarrenmelodie und nach einiger Zeit bricht der Song in Audioslave-Manier los. Hier setzt auch Frontmann und Gitarrist Benedikt Schmitz mit seinem Gesang ein, der gerade im Refrain teilweise an Kurt Cobain erinnert. Vom dicken Audioslave-Sound hat man sich hier entfernt, es geht eher grungig zu. Der Refrain ist zwar nicht wirklich tiefsinnig und abwechslungsreich, erfüllt jedoch seinen Zweck. Vorm letzten Refrain gibt es die obligatorische Bridge und der Song geht nach 04:18 Minuten dem Ende zu. Guter Opener, gleichzeitig längstes Stück.
Weiter geht es mit "Take it off", welches mit simplen Drumming von Aaron Magh eröffnet wird, kurz danach setzt Bassist Artur Krutsch ein. Wiederum einige Sekunden später geht es dann auch mit Gitarren und Gesang los, "Take it off" driftet in die Alternative/Indie Rock-Richtung und macht seine Sache durch den locker gespielten Riff gut. Schmitz' leicht kratzige Stimme passt gut zur Musik, während im Refrain mehrstimmig gearbeitet wird. Dort wirds auch musikalisch abwechslungsreicher mit einigen Breaks. Der Mitsingpart ("Aaahaaahaaa" usw.) klingt jedoch etwas schwachbrüstig, ansonsten ein kurzweiliger Song.
Der "Hangover Boy" wird mit einer funkigen Gitarre auf den Hörer losgelassen, die sich nach kurzer Zeit mit einer zweiten duelliert und somit den Song lostritt. Das Zusammenspiel der beiden Gitarristen Schmitz und Andreas Willenbrink klingt distortionbedingt etwas unsauber, bietet jedoch interessantes Songwriting, vor allem im Chorus. Wieder geht es hier in die alternative Rockrichtung, steht der Band gut zu Gesicht. Nach dem zweiten Refrain findet sich ein Gitarrensolo ein, welches gut in das Stück passt und die Bridge einleitet. Mit dem Refrain geht es dann weiter, dann ist nach genau drei Minuten auch schon Feierabend. Ebenfalls in Ordnung.
Ruhiger beginnt "Summer Screen", eine Halbballade deutet sich mit ruhigen Gitarren- sowie Bassmelodien und gefühlvollem Gesang an. Der Refrain ist noch ein bisschen atmosphärischer und ruhiger als die Strophen, ein Piano ergänzt das Quartett an dieser Stelle. Hiernach kommt es zu einem Solo sowie einem Mitsing/Mitklatsch-Part. Vom Songwriting und von der Ausführung kann man der Band für "Summer Screen" definitiv ein Lob aussprechen, sehr gelungener, ruhiger Song.
Mit dem kurzen "Hide & seek" geht es weiter. Hier wird Indietauglich gerockt und geschrammelt, Schmitz schreit schon fast in den Strophen. Der ruhigere Aufbau des Refrains erinnert an Nirvana, während der Chorus an sich von einer Trompete unterstützt wird und wieder ordentlich rockt. Viele Tempowechsel und Breaks dominieren den Song, der live sicherlich gut funktionieren wird. Die Bridge nach dem zweiten Refrain beinhaltet ein gescheit gespieltes Gitarrensolo und eine treibende Band, mit einem weiteren Refrain endet das Stück dann. Macht Spaß, nur die Trompete hätte abwechslungsreicher sein dürfen. Richtig funkig wird es im Anschluß, der geneigte Hörer macht sich auf den Weg nach "Funkytown". Und ja, hier regiert nichts anderes als der pure Funk. Erinnert teilweise an die sehr frühen Werke der Red Hot Chili Peppers, gerade der Bass klingt nach Flea. Die Band macht ihre Sache hier richtig gut und legt ein tightes Stück vor, welches mit einer Hammondorgel noch weiter aufgepeppt wird. So macht das rezensieren Spaß!
Mit "Be you" geht es weiter. Ebenfalls ein ruhigeres Stück, welches an Gruppen wie Seether erinnern kann und durch weiblichen Gesang von Joanna Willenbrink eine weitere, besondere Note erfährt. Der Refrain bleibt erstmal im Gehörgang, da kann man machen, was man will. Steht desweiteren musikalisch in einem sehr gutem Kontrast zu den ruhigeren Strophen. Nach dem zweiten Refrain gibt es hier ein passendes, etwas zu leises Gitarrensolo auf die Ohren, während Schmitz und Willenbrink ganz Bon Jovi-like mit Stadiongesang daher kommen. Ein richtig starker Song, der mir mit 02:45 Minuten jedoch etwas zu kurz geraten ist.
Der "Fight Blues" folgt und beginnt mit einem Zusammenspiel aus Bass und Gitarre, bis der doppelstimmige Gesang einsetzt und der im Mid-Tempo anzusiedelnde Song seinen Lauf nimmt. Die Gesangslinien können hier in den Strophen viel mehr überzeugen als im eher schwachen Refrain. Zwischen zwei Refrains gibt es hier ein Gitarrensolo, welches sich bis zum Ende des Stücks halten kann. Hat mir jedoch vom Songwriting und der etwas komisch gemischten Ausführung nicht gefallen können.
Weiter geht es mit "Blacklight Zombie", welches als neunter Song ebenfalls etwas ruhig beginnt, mit viel Echo aufm Gesang. Der Bass übernimmt in den Strophen eine tragende Rolle, während das Stück nach gut 50 Sekunden ins Mid-Tempo übergeht und auch der Rest der Band mitspielen darf. Der Refrain ist zwar etwas rockiger und lauter als die Strophen, doch der Song zieht sich wie Kaugummi und man schleppt sich durch die gut drei Minuten. Im Zombietempo quasi, was sicherlich Intention der Band war. Allerdings funktioniert dieses Spielchen bei mir nicht.
"A 1000 Times" beginnt ebenfalls ruhig, Aaron Magh baut jedoch schnell Tempo auf und der Song geht im gemächlichen Mid-Tempo nach vorne. Klingt jedoch interessanter und auch heller als die zwei Songs zuvor. Magh in den Strophen mit unkonventionellem Drumming, während Schmitz mit gutem Gesang punkten kann und eine verspielte Gitarrenmelodie die Strophen noch verfeinert. Der Refrain besteht nur aus den Worten "A 1000 Times before", klingt dennoch ordentlich. Die zweite Strophe folgt, sinnigerweise danach der Refrain und die Bridge, die mit Klatschern aufwartet. Sollte live funktionieren.
"Wolves & Sheep" folgt als vorletztes Stück und rockt nach gut 15 Sekunden im Mid-Tempo nach vorne, während Schmitz einsetzt und den Song in eine etwas andere, ruhigere Richtung befördert. Interessanter Gesang mit Flüstern im Hintergrund in den Strophen, während es im Refrain wieder rockig zur Sache geht. Erinnert ein weiteres Mal an Nirvana. Die zweite Strophe folgt auf den Fuß und wird vom folgenden Refrain abgelöst, der keine Abnutzungserscheinungen zeigt. Die Bridge wirkt etwas uninspiriert und wird schnell vom Chorus abgelöst, welcher dem Song ein ruhiges Ende bereitet. Eine alleingelassene Gitarrenmelodie beendet das Stück nach etwas über vier Minuten.
Sehr sommerlich und entspannt kommt "Come whatever" aus den Boxen, Percussion erzeugt hier Karibikfeeling. Joanna Willenbrink unterstützt hier einmal mehr Benedikt Schmitz beim Gesang. Übrigens der einizge Song, dessen Lyrics von Andreas Willenbrink und nicht von Schmitz geschrieben wurden. Kann sofort gefallen, auch durch das gute Solo im zweiten Teil des Songs. Richtig cooles, vor allem unerwartetes Ende von MONKEYS IN THE RAIN.

Fazit: Die Somersault Heroes machen mit MONKEYS IN THE RAIN eigentlich alles richtig: Die Produktion ist sauber und in den richtigen Momenten druckvoll, spielerisch und gesanglich geht das Ganze auch in Ordnung. Vom Songwriting her kann der Großteil der Songs ebenfalls überzeugen Schwächer ist die zweite Hälfte der CD, denn "Fight Blues" sowie "Blacklight Zombie" funktionieren nicht wirklich, vor allem nicht hintereinander. Auch "Wolves & Sheep" ist eventuell einen Hauch zu lang geraten. Abgesehen davon kann ich für den Rest des Albums meinen Segen geben, klingt gut, griffiges Songwriting und eine gute Produktion mit für eine Eigenproduktion richtig starkem Artwork. Empfehlenswert für Freunde von Alternative Rock, Indie, Grunge und etwas Punk sowie Funk. Zu bekommen auf der Homepage der Truppe.

Anspieltipp:
 "Be you", "Hide & seek", "Funkytown" sowie "Summer Screen"

Titel-Liste:
 
  1. Monkeys in the Rain
  2. Take it off
  3. Hangover Boy
  4. Summer Screen
  5. Hide & seek
  6. Funkytown
  7. Be you
  8. Fight Blues
  9. Blacklight Zombies
  10. A 1000 Times
  11. Wolves & Sheep
  12. Come whatever

Laufzeit:
 37:22 Min.

Band-Infos:
 
  • www.somersault-heroes.de 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011