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Review: Mark Spiro |
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Album:
| | IT'S A BEAUTIFUL LIFE, 2012, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | J.G., 25.01.2012 |
Review:
| | Womit Mark Spiro seine bisherigen Erfolge einheimste sollte für so manchen Metalhead als Steilvorlage für prollige Hasstiraden dienen oder einfach nur ein verächtliches Schulterzucken hervorrufen. Nichtsdestotrotz hat es das vorliegende Solowerk IT'S A BEAUTIFUL LIFE verdient, näher betrachtet zu werden und im Rahmen einer Über-den-Tellerrand-Guck-Aktion auch entsprechend berücksichtigt zu werden.
Wenn es interessiert, hier ein paar Daten, wen nicht, der darf den Absatz überspringen...
Aus Seattle stammend, machte sich Mark in den 80ern auf, Hollywood zu erobern. Er traf dort u.a. den deutschen Produzenten Jack White, der gerade für Künstler wie Laura Branigan oder David Hasselhoff den amerikanisch markt ebnen wollte. Als Co-Produzent engagiert, komponierte Mark drei Jahre lang mehr als 100 Songs, die auf den Alben der Künstler landeten. Damals lernte er auch Harold faltermeyer kennen, dessen "Axel F" für Beverley Hills Cop bis heute unvergessen ist. In der Folge bedienten sich Bands wie Heart, Cheap Trick, Bad English, Kansas, Reo Speedwagon, Winger oder Giant seiner Songwriter-Qualitäten, sodass sich Mark inzwischen zu einer der gefragtesten Songwriter des Melodic Rock empor gearbeitet hatte. Man schätzt, dass bisher 100 Mio. seiner Produktionen und Songs über den Ladentisch gegangen sind. Größenordnungen also, die jenseits der meisten Metalheadz und Die-Hard-Rocker liegen sollten.
Dem soliden, recht ruhig gehaltenen Opener und Titelsong "It's a beautiful Life" folgen drei ähnlich gestrickte Tracks, bevor mit "Go another Mile" zum erstem Mal der Takt deutlich erhöht wird und endlich etwas Schwung in die Sache kommt.
Kaum in Fahrt gekommen, wird man mit "Dance the lonely Spotlight" aber wieder gehörig ausgebremst. Ähnlich wie beim Autofahren, wenn man hinter einem absoluten Schnarcher dahin schleichen muss, auf die Chance zum Überholen lauert, endlich ein längeres Straßenstück einsehen kann, schon Gas gibt und... dann kommt so ein verfl***tes Auto entgegen. Also vorsicht, selbst "harmlos" wirkende Songs können im falschen Moment starke Emotionen erzeugen.
Abhilfe schafft das wieder flottere leichtfüßig klingende "Might as well be me".
Gemeinsam mit dem vorletzten Track "Dream big, pray hard" waren das dann auch schon die kleinen Peaks des Albums, die sich von den anderen Titeln leicht absetzen konnten.
Fazit: Wie man es nicht anders erwarten konnte, wird grundsolide Kost geboten. Handwerklich einwandfrei in Szene gesetzt, produziert und alle Positionen mit routinierten Profis besetzt, gibt es hier keinen Grund zur Klage. Nahezu jeder Titel ist radiotauglich und offenbart damit schon einen der Schwachpunkte.
Allzu große Gefälligkeit ließ Abwechslungsreichtum und jede Art von interessanten Ecken und Kanten in den Hintergrund treten. Jedem Song gelingt es dadurch mühelos sich einen Kuschelplatz im Gehörgang zu erobern, wird aber recht schnell von Nachfolger davon getragen, sodass es für mich ein nur kurzweiliges Vergnügen darstellte. Als Hintergrundberieselung für so manch stressgeplagten abendlichen Nachhausekommer mag es genau die richtige Entspannungsmusik sein. Musik, die nicht weiter stört, nicht schadet, aber mich nicht wirklich begeistert. |
Titel-Liste:
| | - It's a beautiful Life
- I know who I love
- Come back to me
- Love Struck Dumb
- Go another Mile
- Dance the lonely Spotlight
- Might as well be me
- Brand new beautiful Day
- Dream big, pray hard
- Everything I do
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/markspiro  |
Probehören und Kaufen:
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