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Review: .sPout. |
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Album:
| | WE'RE GOIN' STRAIGHT TO HELL, 2007, Ruff.Tunes |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.U., 01.07.2008 |
Review:
| | Wolfsberg im schönen Kärntnerland, Österreich. Eigentlich denkt man bei Österreich nicht sofort an Heavy Metal Musik, sondern eher an grundsolide Volksmusik alpenländischer Prägung. Doch... es gibt auch Ausnahmen! Wie beispielsweise die noch relativ junge Band .sPout. (gegründet 1997), die bisher bereits fünf LPs veröffentlicht haben. Mit ihrer Stilrichtung á la Crossover und Nu-Metal Einflüsse erinnern einen sehr stark an die US-Band System Of A Down. So wie alle vorherigen Alben erscheint ihr letztes (2007 veröffentlicht) Album WE'RE GOIN' STRAIGHT TO HELL auf dem bandeigenen Label Ruff.Tunes Record. Ansonsten sind Informationen zu .sPout. noch relativ spärlich; selbst auf der eigenen Webseite sind Daten zur Band noch etwas dürftig. Aber daran wollen wir die Band nicht messen; doch eher an ihren musikalischen Werken. Also "schauen" wir uns das Machwerk einmal näher an...
Mit "Out of Sight" startet das Album und man beginnt auch ohne größere Umschweife. Die ersten Töne erinnern einen weniger an Crossover oder Nu-Metal, sondern her an Rhythmen der Richtung Death Metal. In der Mitte des Songs schweift der Gesang von einer brutal harten Richtung eher zur gefühlvolleren Stilrichtung ab. Die Melodie nähert sich immer mehr deren von System Of A Down an. Dieser Song hat Potential zum Ohrwurm.
"Not the One - The Other Side" schließt sich daran an. Die Melodie ist eher hippig und frohgemut angelegt; mit einen gewissen Hang zum Punk (Sex Pistols lassen grüßen). Zum Ende hin wird es jedoch wieder härter und rockiger. Ein schöner Kontrast zum Vorgänger. Auch dieser Song hat die Chance, sich bei dem einen oder anderen in die Gehörgänge einzugraben.
In gleicher Manier startet "Nothin' in Common". Man könnte diesen Song als Fortsetzung von "Not the One - The Other Side" betrachten. Eine Melodie, die einem durch Mark und Bein geht und einem sofort zum Mitgrooven und Mitsingen animiert. Manchmal erinnern Passagen an die geniale kanadische Band Billy Talent.
Leicht akustisch angehaucht beginnt "Strangers". Von der Melodie her gleicht dieser Song seinem Vorgänger. Man kann also sagen, diese beiden gehören irgendwie zusammen. Da schon der vorherige Song genial war, freut man sich richtig, in diesem eine Fortsetzung zu finden.
Der Kurztrip ins Unbekannte mit "Stratocaster Sixtyone" sei ihnen verziehen. Da er nur 34 Sekunden dauert und man nicht so recht weiß, wie er einzuordnen ist, lassen wir ihn einfach nebenbei liegen.
Richtig weiter geht es mit dem nächsten Song "Warm up your Neck". Der ist wieder eine volle Granate und liegt musikalisch irgendwo zwischen den bereits genannten Bands, also System Of A Down und Billy Talent. Was einen ein bisschen verwirrt, sind die kurzen Pausen, wo man denkt, ist das jetzt schon das Ende? Oder geht es weiter? Oder ist die CD im Eimer? Das verwirrt und ich meine, dies hätte man besser lösen können.
Psychedelische Klänge leiten "Tear me to Pieces" ein. Schrubbende Gitarrenklänge, die auch leicht akustisch angehaucht sind. Ansonsten ist die Richtung eher hart gehalten. Der Refrain sorgt dafür, dass man der Versuchung unterliegen kann, mitzusingen, mitzumachen. Einfach genial. An dieser Stelle sollte man nochmals erwähnen, die Band kommt aus Österreich und nicht aus England, Kanada oder Ami-Land...
Mit akustischen Gitarrenklängen beginnt "Broken". Doch nur kurze Zeit dauert das akustische Geklimper und die Gangart wird zusehend härter und heavier. Die Stilrichtung wird gnadenlos beibehalten. Crossover und Nu-Metal Elemente vom Feinsten.
Ziemlich chaotisch startet "Some Kind of Zombie". Zuerst lässt sich keine genaue Richtung erkennen. Doch zum Glück besinnt man sich und kehrt zum gewohnten Milieu zurück. Man bewegt sich stilsicher auf seiner musikalischen Ebene, auch wenn man sich der Gefahr aussetzt, nach einer gewissen Zeit als langweilig zu gelten. Aber das ist ein Punkt, den jeder für sich selbst beurteilten muss.
In guter alter Punk Manier kommt der nächste Song "No Saint - No Sinner" daher, auch wenn man dann um gewohnten Level zurückkehrt. In manchen Phasen erinnern einige Songs melodisch und musikalisch auch an Static-X. Besonders der Gesang hat irgendwie etwas von Wayne Static.
Der vorletzte Song "What are we waitin' for" kommt sehr schwerfällig daher. Ansonsten ist es das gleiche Schema wie bei den vorhergehenden Songs. Melodisch und musikalisch gefällig, einprägsam und sehr eingängig.
Zum Abschluss kommt "The End". Der Anfang erinnert her an einen Pferdegalopp. Wenigstens vom Rhythmus her. Galopp, Galopp, Galopp. Der Gesang erinnert an ein bisschen Unplugged aber glücklicherweise nur für eine kurze Zeit. Die schrillen Gitarrenriffs machen ihn zu etwas besonderen, zumal hier wieder sehr gelungen Mischung aus Static-X und System Of A Down dargeboten wird.
Fazit: Ein überraschend gut gemachtes Album, zumal man ja Österreich nicht unbedingt als die Wiege des Metals bezeichnen kann. Auch die Aufmachung der CD mit einem ansprechenden Cover und einem ordentlichen Inlay machen dieses Album erwerbenswert. Diese CD besticht durch eine Vielfalt von musikalischen Stilrichtungen. Angefangen von System Of A Down bis hin zu Billy Talent. Selten hat ein Review schreiben solch eine Freude gemacht. Ehrlich! Es hat lange gedauert, bis die Wertung feststand. Von anfänglichen 5 Punkten musste ich doch dann schnell feststellen, dass diese Wertung für dieses Album absolut nicht gerechtfertigt war und nach mehrmaligem Anhören stand dann letztendlich die 6 fest. |
Anspieltipps:
| | Mit den Songs "Out of Sight", "Not the One - The Other Side", "Tear me to Pieces" und "Broken" verschafft man sich in kurzer Zeit einen hervorragenden Überblick über dieses doch beeindruckende Album. eigentlich müsste man hier alle Titel angeben. |
Titel-Liste:
| | - Out of Sight
- Not the One - The Other Side
- Nothin' in Common
- Strangers
- Stratocaster Sixtyone
- Warm up your Neck
- Tear me to Pieces
- Broken
- Some Kind of Zombie
- No Saint - No Sinner
- What are we waitin' for
- The End
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.spout.biz  |
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