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Review: Starbreaker |
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Album:
| | LOVE'S DYING WISH, 2008, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 27.08.2008 |
Review:
| | Wie schnell die Zeit vergeht... Schon ganze zwei Jahre ist es her, dass sich der T.N.T.-Frontmann Tony Harnell nicht zum ersten Mal eine Auszeit genommen hat, um seine Akkus wieder aufzuladen. Anders, als vielleicht manche gedacht oder gehofft haben, ist er jedoch nicht zu seiner Hauptband zurückgekehrt, sondern hat sich seinem Nebenprojekt Starbreaker gewidmet. Und so, als wäre die Zeit stehen geblieben, setzt er nach drei Jahren mit dem neuen Album LOVE'S DYING WISH genau das fort, was er mit seinem Debüt begonnen hatte. Moderner Melodic Metal und Rock wird geboten, der allerdings seine traditionelle Wurzeln nicht verleugnen kann.
Für das zweite Album arbeitete er erneut mit Gitarrist und Songwriter Magnus Karlsson und Drummer John Macaluso zusammen. Neu in der Band ist der Bassist Jonni Lightfoot. Klar, mit Erfahrungen aus den Bandaktivitäten von T.N.T., Yngwie Malmsteen, Riot oder Primal Fear sind die Erwartungen an die Qualität entsprechend hoch und um es vorweg zu nehmen, Tony und seine Jungs haben es geschafft, diese Erwartungen voll und ganz zu befriedigen.
Wer das letzte T.N.T.-Album MY RELIGION noch im Ohr hat, wird bereits beim Opener "End of Alone" ein gewisses Gefühl des Wiedererkennens spüren. Es mag wohl ein Stück weit an Tony's charakteristischen Stimme liegen, aber auch sonst gibt es einige Parallelen, was die Ausgestaltung dieses Songs (und auch seiner Nachfolger) betrifft. Das möchte ich aber nicht als Makel werten. Es spricht schließlich nichts dagegen eine erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.
Der Titelsong "Love's dying Wish" startet mit gefühlvollen Piano-Klängen, die jedoch recht bald durch harte Gitarren verdrängt werden. Der melodische Refrain glänzt einerseits mit seiner Chatchy-Voice, hat aber meinem Geschmack nach etwas zu viel Zuckersüße mitbekommen. Dies trübt jedoch kaum das Hörvergnügen des Songs, bei dem "Gefühl" auf alle Fälle groß geschrieben wird.
Ebenfalls erfrischende Härte an der Gitarrenfront, gepaart mit leidenschaftlichen Vocals, die so mache Oktave erklimmen, erwartet den Zuhörer bei "Unknown Superstar". Hier lässt Tony Harnell einmal mehr seine Klasse aufblitzen.
"Die Mischung macht's", oftmals leichter gesagt, als getan. Auf diesem Album zeigen Starbreaker, wie man es bewerkstelligt. Egal ob mit druckvollem Mid-Tempo-Groove bei "Beautiful Disaster" oder mit progressiven Unterklängen bei "Live your Life" oder dem flott nach vorne galoppierenden "Changes Me" oder der gefühlvollen Ballade "This Close" am Ende des Albums, schaffen es die Jungs jedes mal mühelos zu überzeugen. Davon sollte sich so manche andere Band eine Scheibe abschneiden.
Fazit: Magnus Karlsson hat es wieder einmal verstanden, die Stärken seines Frontmanns Tony Harnell auszunutzen und ihm die Songs quasi auf den Leib zu schneiden, die Schwachpunkte wurden dabei geschickt umschifft. Auf das Ergebnis LOVE'S DYING WISH darf er deshalb auch wirklich stolz sein. Nicht immer gelingt es so perfekt, Tradition mit Moderne zu verbinden, ohne sich dabei allzu sehr anzubiedern oder - noch schlimmer - eine Schicht Pathos zu viel aufzutragen. Hier stimmt von den Hooklines bis zur Leistung der Musiker einfach alles. Veredelt wird das Ganze mit einer druckvollen Produktion, von der man viel häufiger träumen kann, als dass man sie geboten bekommt. |
Tipp:
| | Fans von modernem Melodic Metal bis Melodic Rock sind aufgefordert, hier zuzugreifen. Für T.N.T.-Fans ist es fast ein "Must have". |
Titel-Liste:
| | - End of Alone
- Evaporate
- Love's dying Wish
- Unknown Superstar
- Hide
- Building a Wall
- Beautiful Disaster
- Live your Life
- Hello, are you listening?
- Changes Me
- The Day belongs to us
- This Close
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Laufzeit:
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