 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Stargazer |
 |
| |
Album:
| | STARGAZER, 2009, Avenue of Allies |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | J.G., 22.01.2010 |
Review:
| | Wer Norwegen in Verbindung mit Rock oder Metal bringt, wird unweigerlich an die teils recht extreme Black Metal-Szene denken. Auch Gothic Metal-Bands mögen durchaus noch eine gewisse Bekanntheit erreicht haben, aber spätestens bei Melodic Rock, gehen zumindest mir die Ideen aus. Halt, da hätte ich doch fast TNT übersehen. Stargazer hat es nicht, denn in Ermangelung geeigneter Musiker musste sich die Band mächtig anstrengen genügend geeignete Kandidaten zu finden. Einer davon ist der ex-TNT Bassist Morten "Morty Black" Skaget. Komplettiert wird die Rhythmusabteilung mit einem weiteren bekannten Namen. Steinar Krokstad, der ex-Stage Dolls Drummer, gerbt die Felle. Es bleiben noch die mir bisher unbekannten Tore André Helgemo am Mikro und William Erstsen an der Gitarre.
Musikalisch bietet das Quartett gepflegten Melodic Rock mit einigen durchaus hörenswerten Sahnestückchen. Der Rest ist leider etwas zu sehr kommerziell ausgerichtet und bleibt unter dem Strich zu strukturlos, als dass man sich später noch daran erinnert.
Gestartet wird das Album STARGAZER ganz im Geiste der guten alten 80er Jahre, sodass beim Opener "I need you" sofort Retro-Feeling einsetzt.
Auch das nachfolgende "Push me" beginnt recht verheißungsvoll, fällt jedoch im weiteren Verlauf etwas ab, was wohl an den etwas zu üppig eingestreuten sanften Passagen liegen mag, die mit ihrer mainstreamigen Attitüde einfach kein richtiges Rockgefühl aufkommen lässt.
Das balladeske "This is the Night" schafft es vor allem mithilfe Tores Gesangslinie Akzente zu setzen und bietet durchaus solide Kost.
Wer es groovig mag, wird sicherlich an "Working on the End" nicht vorbei kommen. Als Mid-Tempo Rocker kann der Song mit seiner abwechslungsreichen Gitarrenarbeit überzeugen. Und es ist besonders der griffige Refrain, der für gute Laune sorgt und sofort zum Mitsingen einlädt.
Kurz vor Albumende schafft es dann noch einmal das flotte "Dancing on your Grave", sich vom kommerziellen Stream zu lösen, auch wenn inzwischen der Aufbau der Refrains nicht mehr neu klingen mag.
Mit dem, durch seine galoppartigen Zwischenspurts etwas eigenwillig anmutenden Song "Window to the World", endet eine gelungene Einstiegsarbeit, die jedoch noch genügend Luft nach oben lässt. Immerhin haben Stargazer bewiesen, das Norweger vielseitigere Musik zu bieten haben, als man üblicherweise vermuten mag.
Fazit: Stargazer zeigen bei ihrem Debüt durchaus Potential und es sind hier vor allem Sänger Tore André Helgemo und Gitarrist William Erstsen, die sich prima auf einander eingeschossen haben. Leider hat man es versäumt, genügend eigene Akzente zu setzen. Klar will man, dass die eigene Musik von einer breiten Masse akzeptiert wird und auch mal die Chance besteht, mit genügend Airplay Erfolge verbuchen zu können. Aber bei Rock und Metal geht die Rechnung wohl nicht immer auf. Kommerz ja, aber bitte erst dann, wenn man genügend eigenes Profil besitzt. Auf jedem fall bin ich zuversichtlich, Stargazer nicht zum ersten und letzten mal gehört zu haben. Ich bin mal gespannt, was folgen mag. |
Tipp:
| | Melodic Rock Freunde mit einem Hang zum Kommerz sollten hier unbedingt ein Ohr (oder auch zwei) riskieren. |
Titel-Liste:
| | - I need you
- Push me
- Brother against Brother
- This is the Night
- Whirlwinds
- You are the One
- Keep the good Times
- Working on the End
- The Cage
- Dancing on your Grave
- Window to the World
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.stargazertheband.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|