News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Steeleyes
 
FIRE & GASOLINE

Album:
 FIRE & GASOLINE, 2010, Eigenvertrieb

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 S.M., 27.06.2011

Review:
 Bereits mit ihrer EP LOUD, STRONG AND HEAVY aus dem Jahre 2009 konnten Steeleyes aus Haren im Emsland positiv auf sich aufmerksam machen. 2010 veröffentlichten sie dann ihr erstes Album FIRE & GASOLINE, welches mir nun zur Rezension vorgelegt wird.
Geboten wird traditioneller Heavy Metal, der gerne ein bisschen in Richtung 80er schielt, aber dennoch kraftvoll rüberkommt und mit modernen Soundmöglichkeiten produziert wurde.

Gleich "Warface", der eigentliche Opener nach dem Intro, setzt mit seinem geradlinigen Aufbau und dem einprägsamen Höhepunkt Akzente. So mag der geneigte Headbanger den Heavy Metal: straight, kraftvoll, eingängig und mitgrölkompatibel.
"Live & Fight" ist teilweise etwas komplexer arrangiert, packt dann aber auch spätestens beim Refrain die hymnische Seite aus. Sehr gut gefällt mir hier das vielseitige und virtuose Gitarrenspiel.
Als dynamischer und stimmungsvoller Heavy Rocker entpuppt sich "Wheel on Wheel" und erinnert mich in seiner Machart ein bisschen an V8 Wankers und ähnliche Truppen. Aber geht ebenfalls sehr gut ins Ohr.
Mit "Take my Hand" rücken gefühlvolle Klänge in den Vordergrund. Ganz abgesehen davon, dass es das meiner Meinung nach nicht bräuchte, ist Christoph Kuhls kraftvolles Organ für solch eine Ballade nicht wirklich geeignet. Die Töne wackeln schon etwas. Wenn sich das Ganze zum Ende hin zu einer Powerballade entwickelt, wird es zwar etwas besser, insgesamt ist es aber eher ein schwächerer Track dieses Albums.
Die richtigen Stärken von Steeleyes liegen jedenfalls eher in straighten, dynamischen Stücken wie "Shout down". Hier kann Kuhl sein voluminöses, kräftiges Organ, das mich an Michael Seifert von Rebellion erinnert, sehr gut in Szene setzen und so auch den erneut sehr gut erarbeiteten Höhepunkt klasse ausreizen.
Bei "Queen of the Moon" beweisen Steeleyes, dass sie auch schnelle Sachen draufhaben, den die Nummer kommt mit leichtem Speed-Metal-Flair. Nur beim Refrain wird es melodisch und auch intensiv emotional.
Mit lautem Rülpsen startet "Disturbed & confused", danach wird hieraus ein kräftiger Stampfer, der wieder mit viel Heavy Rock und sogar Einflüssen von Streetrock und Punk aufwartet.
"Frost Bound" setzt auf Energie und erinnert an thrashig angehauchten Old-School-Metal nach Art von Anvil. Interessante Tempowechsel bringen einige Überraschungen und Abwechslung in das Stück ein. Ansonsten ist es vor allen Dingen ein sehr dynamischer Mähnenschüttler.
Der Titeltrack "Fire and Gasoline" gehört zu den kraftvollen, geradlinigen Stücken mit stark erarbeiteten Höhepunkten. Er ist sehr rifforientiert, und der Höhepunkt macht sich wieder schnell in den Gehörgängen breit.
"On you, on me" kommt etwas southern-like mit gemächlichem Rhythmustempo und knackigen aber simplen Riffs. Irgendwie passiert aber bei diesem Song zu wenig, so dass er schnell langweilig wird.
Zum Abschluss gibt es noch eine Acoustic-Version des emotionalen "Take my Hand". Ehrlich gesagt ist genau das der Song, von dem ich auf diesem Album nicht noch eine alternative Version gebraucht hätte.

Fazit: Steeleyes zeigen bereits auf ihrem Debüt, dass im traditionellen Heavy Metal in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird. FIRE & GASOLINE ist ein weitestgehend gelungenes Album. Es gibt jetzt nicht nur Top-Songs, aber im Gros komponiert das Quintett sehr solide. Auch für Abwechslung ist gesorgt. Es gibt kraftvolle, straighte Stücke, fette Stampfer und schnelle, energievolle Tracks. Und selbst die emotionalen Klänge sind vertreten, wenngleich sie diesmal noch nicht meinen Geschmack treffen. Über mangelnde Songwriting-Vielfalt kann man sich nicht beklagen. Und an über einer Stunde Spielzeit könnte sich mancher auch eine Scheibe abschneiden.
Also, wer sich für traditionellen Heavy Metal interessiert, sollte auch ruhig mal FIRE & GASOLINE antesten.

Titel-Liste:
 
  1. Intro
  2. Warface
  3. Live & Fight
  4. Wheel on Wheel
  5. Take my Hand
  6. Shout down
  7. Queen of the Moon
  8. Disturbed & confused
  9. Frost Bound
  10. Fire and Gasoline
  11. On you, on me
  12. Take my Hand (Acoustic)

Laufzeit:
 60:28 Min.

Band-Infos:
 
  • www.steeleyes.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Steeleyes: FIRE & GASOLINE

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011