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Review: Stonehead |
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Album:
| | SURREAL LIBERTY, 2012, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | A.L., 13.07.2012 |
Review:
| | Stonehead aus Dresden legen nach einem Demo und einer EP mit SURREAL LIBERTY ihren ersten Longplayer vor. Die Truppe sieht sich in der Tradition von Black Label Society, C.O.C. et al, bietet aber auf ihrem Debüt-Album durchaus sehr viel Eigenständiges.
"The Rolling Stone" geht gleich ordentlich ab, ein flotter Mid-Tempo-Rocker mit schöner Hookline. Die markante Stimme von Sänger Nobbi klingt nach Wüste – so muss das sein.
"Stench of Dead" schlägt in die gleiche Kerbe wie der Vorgängersong, die Jungs geben ganz gut Gas.
Der verhaltene Anfang von "Desert" (schöner Bass-Lick!) täuscht ein wenig, denn schon bald packen Stonehead wieder den Hammer aus und kloppen ordentlich auf ihre Instrumente. Die beherrschen sie übrigens ausgesprochen bodenständig, hier wirkt keine Note gekünstelt oder überflüssig.
"Raping in the Name of God" (Mann, was für ein Titel?!) drückt noch mal ein wenig mehr aufs Tempo, ist mir insgesamt aber ein wenig zu dröge, hat jedoch gegen Ende einige interessante Momente.
Gleich mehrere davon bietet "Rise and Fade": Eine schöne Instrumentalnummer mit Akustikklampfe, TomToms und dezentem Bass. Kann man wunderbar dabei chillen, hätte sogar für meinen Geschmack noch etwas länger sein dürfen.
"Bad Soul" weckt uns aber schnell wieder aus unseren Träumen, bietet interessante Rhythmuswechsel und groovt ordentlich.
Das tut auch "Knock Out", erinnert mich ein Bisschen an Motörhead, ist sogar ganz gut tanzbar und bangen kann man dazu sowieso.
"Like a Stone" ist ein witziges Intermezzo mit Klampfe und Gesang – klingt nach Lagerfeuer und Wildem Westen.
Mit Vollgas prügelt sich der Vierer anschließend durch "Automatic Washing Bay" und hält das Tempo auch bei "Deamon" durch, wobei dieser Song durch ordentliches Growlen des Vokalisten nochmal zusätzlich an Wumms gewinnt. Der Titelsong beendet schließlich in bester Stoner-Manier (also mit angezogener Handbremse, psychedelischen Einsprengseln und Mörder-Riffs) eine richtig gelungene Scheibe.
Fazit: Kompositorisch bestechen Stonehead durch kluges, klischeefreies Songwriting, das macht wirklich Freude. Produziert ist das Album ebenfalls ganz hervorragend. Quasi ein Rundum-Sorglos-Paket. Glückwunsch, kann man nur empfehlen. |
Anspieltipps:
| | "Desert", "Rise and Fade", "Surreal Liberty" |
Titel-Liste:
| | - The Rolling Stone
- Stench of Dead
- Desert
- Raping in the name of God
- Rise and Fade
- Bad Soul
- Knock Out
- Like a Stone (Acoustic)
- Automatic Washing Bay
- Deamon
- Surreal Liberty
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.stonehead-rocks.de  |
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Bandinfos |
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