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Review: Striker |
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Album:
| | EYES IN THE NIGHT, 2010, Iron Kodex |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.M., 24.09.2010 |
Review:
| | Mit ihrer EP ROAD WARRIOR fuhren die bis dato unbekannten Striker 2009 etliche Vorschusslorberren ein. Die Band aus Edmonton im Bundesstaat Alberta in Kanada hatte sich erst 2007 gegründet und überzeugt durch eine unerwartete Professionalität. Dabei fröhnen die fünf Jungs einem Genre, zu dessen Hochzeiten sie noch nicht einmal geboren waren: der NWoBHM.
Inzwischen haben die Kanadier auch ihr erstes Studioalbum EYES IN THE NIGHT fertiggestellt, das ich heute testen darf.
Schon der Opener "Full Speed or no Speed" ist eine enorme Energiegranate. Das ist Old-School-Power vom Feinsten an der Grenze aus Heavy Metal und Speed Metal. Und diese Energie überträgt sich direkt auf den Hörer. Es ist einfach unmöglich, dabei still sitzen zu bleiben.
Der Titeltrack "Eyes in the Night" ist nicht ganz so schnell, aber immer noch sehr geradlinig und mit besten Eighties-Trademarks versehen. Ich höre stilistisch eine Mixtur aus frühen Raven und Judas Priest heraus. Und auch dieser Song geht super ins Ohr.
Das beweist Strikers tolles Händchen für's Songwriting, und dieses zieht sich quer durch dieses Album. Die Kanadier wissen wie man mitreißende Heavy-Metal-Songs schreibt. "We don't play by the Rules" ist etwas melodischer, aber nicht minder stark.
Durch "Never ending Nights" zieht sich sogar eine emotionale Note, die durch die Leads und Riffs ins Spiel gebracht wird. Doch auch hier investieren Striker noch so viel Energie, dass die Nummer weit von Balladenkitsch entfernt ist.
Der meines Erachtens stärkste Song heißt "White Knight" und wirft eine Reihe megagenialer Riffs ins Rennen. Auch der sehr druckvolle, straighte und temporeiche Aufbau und der thronende Höhepunkt muten nahezu perfekt an.
"The Voice of Rock" ist ein insgesamt etwas unauffälligerer Song, der aber durch seinen leicht hymnischen Refrain und ein inspiriertes Solo ein paar Punkte sammeln kann. Auch "Ice cold" setzt auf die technische Seite und spart nicht mit Gitarrenfinessen.
Bei "Terrorizer" wird das Tempo wieder in Speed-Metal-Bereiche angezogen. Der Aufbau ist sehr energiereich und geradlinig und mündet in einen absoluten Mitgrölrefrain.
Spreche ich gerade über tolle Refrains? Bei "Believe in me" legen Striker in der Hinsicht sogar noch eins drauf. Auch das hat wieder eindeutige Ohrwurmqualitäten.
Der Rausschmeißer "Hand on" ist ebenfalls ein solider Old-School-Metal-Track, kann aber einigen seiner Vorgänger nicht ganz das Wasser reichen. Der Höhepunkt ist trotzdem wieder sehr gut erarbeitet.
Fazit: Kürzlich hatte ich meine Begeisterung über die jungen Schweden Enforcer kundgetan, die den Heavy- und Speed Metal aus der NWoBHM-Ära so gekonnt in die heutige Zeit transferierten.
Striker stellen diese talentierten Jungs sogar noch in den Schatten. Ihr Songwriting-Können ist noch einen Ticken ausgeprägter. Die Kompositionen sind abwechslungsreich und überzeugen durch eine gelungene Ballace aus druckvoller Energie, eingängigen Melodien und ohrwurmartigen Höhepunkten. Striker haben ein Wahnsinns-Potential, das sie schon auf ihrem ersten Album zur Schau stellen. Ich kann nur hoffen, dass die Kanadier angesichts des Erfolgs auf dem Boden bleiben und weiterhin solch tolle Songs komponieren.
EYES OF THE NIGHT ist meines Erachtens ein Must-Have für jeden, der auch nur ansatzweise auf Old-School-Heavy- und -Speed-Metal steht. |
Titel-Liste:
| | - Full Speed or no Speed
- Eyes of the Night
- We donīt play by the Rules
- Never ending Nights
- The White Knight
- Voice of Rock
- Ice cold
- Terrorizer
- Believe in me
- Hand on
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/listentostriker  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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