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Review: Submission |
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Album:
| | CODE OF CONSPIRACY, 2009, Blistering |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 12.05.2009 |
Review:
| | Da haben sich die dänischen Thrasher gleich drei Jahre für ihr nächstes Werk Zeit gelassen, aber nicht versäumt, an der Ausrichtung und dem Songwriting zu feilen. Das kann manchmal auch schief gehen, wie so einige Vertreter der wiedererstarkten Thrash-Sektors unrühmlich zur Schau stellen. Er kann sich aber auch auszahlen, statt Masse Klasse zu produzieren und dabei den Kommerz nicht ganz aus den Augen zu verlieren, sonst kann es geschehen, dass man im mittlerweile kaum übersehbaren Thrash-Sumpf nur auf der Stelle tritt und letztendlich absäuft.
Das Rezept sollte dabei so einfach wie möglich sein: Strophe, Überleitung, Refrain, Solo und das ganze vor und zurück. Hauptzutaten sind dabei eine gnadenlos treibend agierende Thrash-Basis und ein Sänger, den man wegen seiner "relativ sauberen" Stimmlage sofort versteht.
Submission lassen es textlich zunächst langsam angehen, trotzdem lässt das Instrumental-Intro "111008666700" nichts anbrennen und zeigt die kommende Marschrichtung - Highspeed-Geballer, das mühelos schwache Boxen killen kann.
Mit "Rebel of Society", der ersten aus einer ganzen Reihe von Abrissbirnen, darf dann auch der Frontmann zeigen, was das Mikro aushält und pflügt mit brachialer Gewalt quer durch die Strophen.
Danach folgt Schlag auf Schlag "Imaginary Freedom", "A Terror within" und "In the Eyes of the Tyranny", die kaum Zeit zum Luftholen lassen und selbst leidenschaftliche Headbanger aus der reserve locken sollten.
Das Ende der Abrissbirnen vom Fließband markiert der Song "An Illusion of the perfect Forever", der gänzlich aus der Reihe tanzt und für knapp zwei Minuten mit seinen Akustik-Gitarren für Alternative-Feeling sorgt.
Die Strafe folgt natürlich auf dem Fuße, denn "Dement Infiltration" setzt den harten Kurs gnadenlos fort und verlangt vor allem dem Drummer so manche Tempoattacke ab.
Wer auf gnadenlose Knüppelei mit jeder Menge Bass-Blasts abfährt und die Texte am liebsten mit dem Knüppel konsumiert, der wird bei "Celebrate the Dead" in Verzückung geraten.
Für den Titelsong "Code of Conspiracy" haben die Dänen einige melodische Riffs ausgepackt und diesmal den Instrumenten die Bühne überlassen. Sicherlich nicht alltäglich, ein Instrumental zum Titelsong zu küren.
Bis auf eine Ausnahme gibt es keine Gnade und so pflügt auch der Schlusssong "The End of Eternity" nach anfänglich melodischen Klängen letztlich metertiefe Furchen in die Fanscharen. Ein standesgemäßer Abgang mit Qualitätsanspruch.
Fazit: Submission zeigen, dass Thrash mit modernen Einflüssen durchaus funktionieren kann und so manchen Headbanger die Grenzen der Halswirbel aufzeigt. Schade nur, dass viele Songs bedingt durch die gleichen Strukturen recht vorhersehbar sind und bei aller technischen Raffinesse nicht richtig zünden können. Kompromisslose Härte ohne Ohrwurm-Ambitionen ist einfach zu kurzweilig. Dass Submission eigentlich wissen, wie man es richtig macht, zeigen manche Stellen, mit altbekannten Markenzeichen.
Die Truppe jedoch einzig dafür abstrafen zu wollen, nur weil man zu sehr in Richtung Kommerz geschielt hat, wäre ungerecht. Zu viele CDs die auf unserem Schreibtisch landen, egal ob von Top- oder Third-Class-Bands, klingen hierbei in letzter Zeit weder besser noch schlechter. Und immerhin bringen es die Dänen "trotz Thrash" auf mehr als 50 Minuten Spielzeit. |
Tipp:
| | Moderner Thrash mit dem leichten Beigeschmack von Fließbandarbeit, der sich jedoch problemlos für 'ne wilde Party eignet und so manchen Verstärker zum Glühen bringen sollte. |
Titel-Liste:
| | - 111008666700
- Rebel of Society
- Imaginary Freedom
- A Terror within
- In the Eyes of the Tyranny
- An Illusion of the perfect Forever
- Dement Infiltration
- Deservant
- Celebrate the Dead
- Code of Conspiracy
- The End of Eternity
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.submission-ragecage.dk  |
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