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Review: Surfaholics |
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Album:
| | MONSTERS & MEN, 2009, FinestNoise |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | R.J., 07.03.2009 |
Review:
| | Kaiserschmarrn, Skifahren und Wiener Schnitzel, musikalisch eher Walzer, Schrammelmusik beim Heurigen und Opernball, ja, dass verbindet man mit Österreich. Rock 'n' Roll oder Punk aus dem Alpenland? Undenkbar meint man…doch weit gefehlt. Surfaholics heißt die österreichische Antwort auf solche Bands wie Danko Jones, Gluecifer oder Hellacopters.
Mit MONSTERS & MEN werfen die vier Bregenzer ihren dritten Silberling in die Massen und legen mit "Don't get it" gleich mächtig los. Einem netten Bass-Solo als Einleitung folgt eine temporeiche Nummer mit schön dreckigen Gesang und zum Mitsingen animierendem Refrain, dazu rotz'n'rollende Gitarren. "Alienation" schließt nahtlos daran an. Moderner Punk im rockigen Gewand. "Radio" hingegen ist fuckin' Rock 'n' Roll, yeah!
Die "Pink Lady" indes versetzt mich beim Hören in längst vergessene Zeiten. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, hey, Ober-Luftschmied Tyler hat AC/DC zu einer Session gebeten. Da fallen mir doch glatt alle Jugendsünden wieder ein, aber dass ist eine andere Geschichte... "Dead Men" class="aktivrot">" schlägt in die gleiche Kerbe Richtung Old-School Rock.
Danach heißt es ‚Holt die Petticoats raus und lasst euch eine Tolle wachsen, it´s time for Rock'n'roll. "Ain't Got No Soul" greift wieder tief in die Rockabilly-Kiste.Leider funktioniert der Track "Battle Call" bei mir nicht, darum kein Kommentar.
"Monster" stellt einen Mix aus Punk mit, tja wie soll ich sagen, Collage-Rock-Elementen dar. Der Song könnte glatt in einem ‚Ach, was sind wir doch tolle Amerikaner und unsere Kinder können alles'-Hero-Highschool-Schnulli-Film vorkommen.
Mit "Execution Trip" wird wieder Fahrt aufgenommen, rasanter Rock'n'Roll mit rotzfrechem Gesang. "Undercover Lover<" gräbt wieder den Old-School Rock mit klangvollen Gitarrenlinien in modernem Erscheinungsbild aus. "Little Bang Bang", "Damned City" und der Rausschmeißer "Saturday Nights", als der längste Titel dieses Albums, ergänzen diesen Stil.
Produziert wurde das durchweg wohl als tanzbar zu bezeichnende Album von Toni Meloni, bekannt durch seine Arbeiten u.a. mit Caliban, den Toten Hosen und The Sorrow.
Fazit: Wie heißt Power auf österreichisch? Richtig Surfaholics. Hier wird wie wild Gas gegeben, gemäß ihrem eigenen Credo ‚Es muss rocken!' Sicher wird hier nicht groß experimentiert oder gar der Rock neu erfunden, nach meiner Meinung auch nicht notwendig. Ehrlich, authentisch, solide und ohne große Schnörkel wird hier gearbeitet. Keine Hochglanznummer, was dem Ganzen sichtlich gut tut.
Ich bin nun kein ausgesprochener Fan dieses Punk 'n' Roll, jedoch muss ich hier attestieren, dass die unbändige Energie dieser Band auf den Hörer überzeugend übertragen wird. Ich werde es mir auch nicht entgehen lassen die Surfaholics irgendwo live zu sehen. Wird bestimmt ein launiges Konzert. |
Anspieltipps:
| | Alle, die mit Rock'n'Roll, Rockabilly und Punk umgehen können und richtig Spaß daran haben, sollten hier zugreifen. |
Tipp:
| | Hörempfehlung mit Bandvergleichen und Genre |
Titel-Liste:
| | - Don't Get It
- Alienation
- Radio
- Pink Lady
- Dead Men
- Ain't Got No Soul
- Battle Call
- Monster
- Execution Trip
- Undercover Lover
- Little Bang Bang
- Damned City
- Saturday Nights
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.surfaholics.at  |
Empfehlen:
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