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Review: Svölk |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  3,5 von 7 Punkten | | S.M., 10.08.2010 |
Review:
| | Svölk sind eine noch unbekannte Band aus Norwegen, die 2005 gegründet wurde und aktuell ihre selbsttituliertes Debüt-Album unter die Leute bringt.
Svölk bezeichnen ihren Stil als Bear Metal, also Bären Metal. Dahinter verbirgt sich eine Mixtur aus deftigem Heavy Rock, Stoner Metal und einigen dezenten Thrash-Anleihen. Die Stücke basieren auf einem kräftigen, um nicht zu sagen: wuchtigen Groove, knackigen Riffs und insgesamt recht energievollen Konstrukten. Dabei gehen die Norweger vergleichsweise zielstrebig zu Werke und legen vor allen Dingen viel Wert auf eine druckvolle und vielseitige Gitarrenarbeit.
Gleich der Opener "52" zeichnet sich dadurch aus. Dafür wirkt das folgende "This is it" mit merkwürdigen Tempo-Sprüngen und einem leicht psychedelischen Touch eher wirr. Da wird keine gerade Linie verfolgt.
"Anchor" ist wieder straighter und auch eingängiger, und wartet mit interessanten Riffs und Licks auf. Gäbe es einen Songhöhepunkt, den man als solchen erkennt, wäre es ein wirklich guter Track.
"Sweet Agony" bietet auch wieder variables Gitarrenspiel und rückt ohnehin die Leistung der Instrumentalisten etwas in den Vordergrund. Allerdings muss ich zu diesem Zeitpunkt auch mal anmerken, dass der Gesang von Knut Erik Solhaug höchstens durchschnittlich ist. Sein Stimmklang scheint mir für die toughe Heavy-Rock-Mucke etwas zu hell und es wird auch nicht jeder Ton optimal getroffen. Je dynamischer die Instrumentalleistung ist, umso mehr Schwierigkeiten hat er, dagegen anzushouten.
Eine Energie-Ruhepause bringt das stark Stoner-geprägte "Miss Alcohol". Hier fließen auch mal emotionale Momente in den Sound ein. Wie in vielen Songs des Albums, kann sich aber in erster Linie die Gitarrenfraktion auszeichnen.
"12 Times the Pain" bringt keine neuen Aspekte mit sich, sondern passt sich mit den leicht hippeligen Riffs dem Heavy/Stoner-Einheitsgebräu an. "End of Days" hat ein klasse dynamisches Mainriff und einen schön groovigen Rhythmus. In der Hinsicht ist es wohl das Highlight der Scheibe, an einem wirklichen einprägsamen Höhepunkt hapert es aber auch hier.
Sofern man überhaupt dieses Adjektiv für SVÖLK benutzen kann, hat "Inferno" die eingängigste Hookline und das fetzigste Konstrukt. In dieser Machart hätten sich Svölk ruhig öfter präsentieren können, anstatt auf die ewig gleichen Stoner-Elemente zu bauen.
Und auch das druckvolle, teilweise fast thrashige "Dead:30" sammelt am Ende noch ein paar kleine Pluspunkte.
Fazit: Tja, wie ziehe ich hier nur ein Fazit? Auf der Positivseite darf man zweifellos das vielseitige und dynamische Gitarrenspiel vermerken, sowie die unbändige Energie, die diese Musik in ihrer Gesamtheit rüber bringt.
Dafür fehlt es an wirklich einprägsamen Momenten, eingängigen Melodien und gelungenen Hooklines. Diese Heavy/Stoner-Wuchtbrumme beinhaltet zwar ordentlich Power, doch wenn sich nur wenig im Ohr festsetzen kann, nützt auch die kraftvollste Energie-Berieselung nichts.
Svölk können live mit ihrer energetischen Mucke vielleicht das Publikum sogar ein bisschen mitreißen, doch wirklich starke Songs haben sie noch nicht auf Lager. Letztendlich bleibt von Svölks erstem Power-Auftritt nur eine durchwachsener Eindruck übrig. In Zukunft müssen die Norweger zeigen, dass sie auch ein paar erinnerungswürdige Songs auf CD bringen können. Fans von energiegetränktem Stoner Rock könnten in SVÖLK aber ruhig mal reinhören. |
Titel-Liste:
| | - 52
- This is it
- Anchor
- Sweet Agony
- Miss Alcohol
- 12 Times the Pain
- End of Days
- Inferno
- Dead : 30
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.svolk.net  |
Probehören und Kaufen:
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