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Review: Symphorce |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 08.12.2010 |
Review:
| | Bei Symphorce leben einige Musiker, die auch in anderen bekannten Bands involviert sind oder waren, ihre Vorliebe für leicht progressiven mit symphonischen Elementen angereicherten Power Metal aus. Dies sind Sänger Andy B. Franck (Brainstorm, Ivanhoe), Gitarrist Cedric C. Dupont (ex-Freedom Call, Downspirit), Gitarrist Markus Pohl (Mystic Prophecy), Bassist Dennis Wohlbold und Drummer Steffen Theurer (ex-Chinchilla, Watch Me Bleed). UNRESTRICTED ist bereits das siebte Full-Length-Album der bunten Truppe.
Die Grundlage des Sounds ist, wie auch schon bei den früheren Alben, ein knackiger, druckvoller Power Metal. Hier haben Symphorce in Puncto Dynamik vielleicht sogar noch ein bisschen zugelegt. Progressive Elemente rücken stark in den Hintergrund und offenbaren sich nur in seltenen Tempo- und Rhythmuswechseln, die aber den Musikfluss nicht bremsen. Das "Symph" im Bandnamen scheint dagegen ein völlig abgelegter Einfluss zu sein. Außer einem Pianointro zu Beginn des Albums und gelegentlichen leichten Untermalungen kann ich keine entsprechenden Elemente vernehmen.
Symphorces Power Metal gründet besonders auf den Riffs, die aus ziemlich tief gestimmten Gitarren tönen und den Sound bestimmen. Die Songkonstrukte sind recht eingängig und geradlinig. Sie lassen die Hooklines in gut erarbeitete Höhepunkte münden.
Im Grunde löst ein guter Song den vorherigen ab. Das Album wirkt wie aus einem qualitativen Guss. Das macht das Herausfischen von Anspieltipps nicht nur schwierig sondern fast unmöglich. Einzelne Favoriten werden wahrscheinlich bei jedem Hörer variieren und auf Kleinigkeiten beruhen. Mir gefallen nach einigen Durchgängen "The Eternal", "Sorrow in your Heart", "Whatever hurts", "The waking Hour" und "Do you ever wonder" am besten. Ich habe aber den Eindruck, das könnte sich bei einem späteren Hören schon wieder ändern.
Auf jeden Fall ist es ein konstantes Songwriting-Level, das Symphorce hier präsentieren. Das geht allerdings ein bisschen zu Lasten der Abwechslung, die man auf UNRESTRICTED nicht wirklich vorfindet. Besonders in der zweiten Albumhälfte fällt das auf. Dies ist allerdings das einzige Manko, das ich entdecke. Technisch kann man den renommierten Musikern nichts ankreiden. Wobei ich die bärenstarke Gesangsleistung von Andy nochmal extra erwähnen muss. War der schon immer so gut?
Fazit: Ein sehr gutes Album von Symphorce, die ihr qualitatives Niveau über die ganzen Jahre und Werke offenbar locker halten können. Einen Ticken mehr Abwechslung hätte ich mir vielleicht noch gewünscht, aber das schmälert das gute Gesamtergebnis für UNRESTRICTED kaum. Die Spielzeit darf das nächste mal aber ruhig üppiger ausfallen. |
Titel-Liste:
| | - The Eternal
- Until it's over
- Sorrow in our Hearts
- Whatever hurts
- The waking Hour
- Visions
- The last Decision
- The Mindless
- Worlds seem to Collide
- Do you ever wonder
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Laufzeit:
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