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Review: Dudley Taft |
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Album:
| | LEFT FOR DEAD, 2011, M.I.G. |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 01.11.2011 |
Review:
| | Dudley Taft ist wohl das, was man im allgemeinen als “Quereinsteiger” bezeichnen könnte. Musikalisch kommt der gute Mann nämlich aus der Musik-Szene Seattles Anfang der 90’er Jahre, besser bekannt bzw. berühmt geworden als "Grunge". Mit seinen damaligen Bands Sweet Water und Second Coming veröffentlichte er insgesamt drei Alben bei Atlantic und Capital Records und tourte u.a. mit Alice in Chains und Monster Magnet, um nur die bekanntesten zu nennen.
Im Jahre 2006 entschied sich der graduierte Soziologe dann für den Blues, seit jeher seine große Liebe. Zu seinen Vorbildern gehören u.a. Jimmy Page, Joe Bonamassa und Gary Moore, deren Einfluss sich natürlich auch in seinem eigenen Stil niederschlägt. Das jetzt unter Beteiligung von John Kessler (Bass) und Scott Vogel (Drums) eingespielte Blues-Debüt LEFT FOR DEAD kann daher getrost als erster wichtiger Baustein in der zweiten Karriere des Songwriters und Gitarristen Dudley Taft betrachtet werden.
LEFT FOR DEAD ist ein mächtig entspannter Ritt durch die Geschichte der Blues-Musik mit zahlreichen Neubearbeitungen diverser Genre-Klassiker von Willie Dixon "Back Door Man", "Seventh Son" über Peter Green "Drifting", Billy Myles "Have you ever loved a Woman", Charlie Patton "When your Way gets Dark" bis hin zu Led Zeppelin "When the Levee Breaks". Allesamt formidabel, gefühlvoll sowie mit flüssigem und virtuosem Gitarrenspiel dargeboten und vom Protagonisten in eine eigenständige Form gegossen.
Aber auch die Eigenkompositionen wie beispielsweise der schleppende und tonnenschwere Opener "Ain’t no Game", die famose und lebendige Soulnummer "Broken Down", der groovige Bluesrocker "Devil’s Crown" oder die pianogetragene Halbballade "Blue Lady" können auf ganzer Linie überzeugen und müssen sich hinter den Klassikern keineswegs verstecken.
Zusammenfassend betrachtet deckt LEFT FOR DEAD überaus gekonnt sämtliche Facetten der Blues Musik ab und kann darüber hinaus mit seinem symphatischen Understatement punkten. Eine Bereicherung für jede Blues-Sammlung!
Fazit: Dudley Taft ist mit LEFT FOR DEAD ein wirklich schönes und ausgewogenes Blues Rock-Album gelungen, das spielerisch, produktionstechnisch und vor allen Dingen kompositorisch keinen Vergleich zur Größen wie Walter Trout, Joe Bonamassa oder Stevie Ray Vaughn zu scheuen braucht. Symphatisch, ehrlich und mit einer Menge Feeling ausgestattet findet LEFT FOR DEAD den unmittelbaren Weg in Ohr und Herz des geneigten Blues Rock-Liebhabers. Ganz gleich ob gefühlvolle und schwere Blueser, soulige Midtempo-Stücke (mit Bläser-Section zum niederknien), Akustik-Slide-Nummern oder aber furztrockener Southern- oder Blues Rock. Der Mann ist auf jedem Terrain firm und spielt sich mit schlafwandlerischer Sicherheit durch alle Stilrichtungen des Blues. Uneingeschränkte Kaufempfehlung! |
Anspieltipps:
| | "Ain’t no Game", "Left for Dead", "When the Levee Breaks", "Drifting", "Back Door Man". |
Titel-Liste:
| | - Ain’t no Game
- Back Door Man
- Broken Down
- Have you ever loved a Woman
- Left for Dead
- When your Way gets dark
- Devil’s Crown
- Long Way down (Left for Dead Pt. II)
- Blue Lady
- Drifting
- Seventh Son
- If you’ll come Home
- When the Levee Breaks
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.dudleytaft.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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