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Review: Tank |
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Album:
| | WAR MACHINE, 2010, Metal Mind |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | P.D., 11.12.2010 |
Review:
| | … dass wir das noch erleben dürfen. Acht Jahre Pause seit der letzten Scheibe STILL AT WAR für die Tank-Fans, tot-geglaubt und dann setzen sie mit WAR MACHINE wieder ein Zeichen. "Punktlandung" nennt man sowas auch. Den beiden Gitarristen Mick Tucker und Cliff Evans ist es gelungen absolut hochkarätige Musiker für das neue Album an Bord zu holen. Einen besonderen Einfluss auf die Songs hatte unüberhörbar der bekannte Sänger Dougie White, den einige sicher noch aus seiner Zeit bei Rainbow und Yngwie Malmsteen kennen. Hier sind also absolute Profis am Werk und heizen entsprechend gelungen ein. Dass mit dem aktuellen Line-Up auch ein gewisser Stilbruch zu verzeichnen ist, wird dem einen gefallen, dem anderen vielleicht weniger. Aber wer kann und will es schon allen gleichzeitig recht machen?
Also Scheibe einlegen und ab geht es mit "Judgement Day", ein Opener ganz im Geiste von Iron Maiden. Der Wachmacher überzeugt gleich mit starken Gitarren-Parts und melodisch-rockigem Gesang.
"Feast of the Devil" erinnert mich an Dougie White's Rainbow Zeit.
Bei wem das Hard'n'Heavy Blut auch nach "Phoenix Rising" noch nicht in Wallung gekommen ist, der hat dann wohl die falsche Scheibe erwischt.
Aber die klassischen Heavy Rocker können sich als nächstes auf "War Machine" freuen, dem Titel-Song, der stilistisch an die Metal-Balladen von Saxon erinnert und entsprechend geht es melodisch-rockig weiter. Und am Ende wird sicher wieder von vorne angefangen, bis die Ohren qualmen.
Wer es zwischendurch mal mit einer Ballade etwas ruhiger haben möchte, wird mit "After All"
bestens bedient.
Fazit: TANK wissen wie's geht. Höchstes Hard'n'Heavy Niveau. Am Ende von WAR MACHINE wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf "erneute Wiedergabe" gedrückt. So war es jedenfalls bei mir. |
Anspieltipps:
| | Bei einer Scheibe, die durchgängig britischen "Champions League"-Charakter aufweist, ist es schwer, bzw. überflüssig einzelne Tracks raus zu picken. Hier kann der Tonabnehmer wahllos platziert werden. Aber wer's doch unbedingt haben will, soll es mal mit dem Titel-Song versuchen: "War Machine" oder "Phoenix Rising", oder... oder... |
Tipp:
| | Sehr empfehlenswert für alle Hard'n'Heavy Rocker, ob sie nun die Formation Tank schon kennen oder sich erstmals von ihnen "befeuern" lassen. Ein ganz erheblicher Teil der Priest-Saxon-Dio-Maiden-Community wird sich mit dieser Scheibe massiv anfreunden und heftig abrocken. Und sich schon auf ein Live-Wiedersehen mit den gereiften "Jungs" freuen. Enttäuscht könnten höchstens ältere Tank Fans sein, die sich eine Fortsetzung der rotzigeren Phase aus vergangenen Jahren gewünscht hätten. |
Titel-Liste:
| | - Judgement Day
- Feast of the Devil
- Phoenix Rising
- War Machine
- Great Expectations
- After All
- The Last Laugh
- World Without Pity
- My Insanity
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.tankofficial.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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