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Review: Target:Blank
 
PROTOPHONIC

Album:
 PROTOPHONIC, 2009, ASR

Stil:
 Nu Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.H., 23.09.2009

Review:
 TARGET:BLANK (der Bandname soll groß geschrieben werden!) sind fünf - laut Plattenfirma auch verrückte - junge Musiker aus Braunschweig. Interessant auch die Tatsache, dass Musik für sie alles ist.
Okay, die Infos sind bis dahin nicht so interessant, aber sehr wohl, dass das vorliegende Debüt namens PROTOPHONIC mit Hilfe von Benny Schäfer in Hannover aufgenommen. Benny Schäfer stand schon bei solchen Acts wie Celtic Frost und Subway To Sally an den Reglern. Erwähnenswert auch, dass TARGET:BLANK nur 2 Jahre nach der Bandgründung im Jahre 2006 beim Radiosender den Wettbewerb New Sensation gewinnen konnte - also letztes Jahr. Nun liegt seit Ende Juli also das Debüt vor und während die Plattenfirma die Musik als eine Art modernen Crossover beschreibt, stecke ich das ganze in die Schublade Nu Metal.
Auf jeden Fall stimmt es, dass die Mannen um Sänger Dennis Gatke es wirklich verstehen, gesunde musikalische Härte mit starken Melodien zu verknüpfen. Ein paar nette Spielereien im Soundteppich und raus kommt ein Mix, der mich persönlich an Disturbed und Three Days Grace erinnert. Ab und an werden auch Erinnerung an die ersten beiden Alben von Linkin Park geweckt.

Bekannte Namen also - können TARGET:BLANK auch an die Qualität dieser Bands ran kommen? Ich finde schon, denn trotz aller Lieber zum harten und rauhen Metal überwiegen die eingängigen Hooklines. Der Opener "As i fall" erinnert mich lustigerweise an die Einzugsmusik eines WWE-Wrestlers namens Batista, jedenfalls vom Riffing her. Sobald der zweistimmge eingesungene Refrain einsetzt (klingt btw extrem geil), wird man sofort von einem lupenreinem Ohrwurm abgeholt und begleitet auf einer Reise, die einige Highlights zu bieten hat.
Ich denke da vor allem an das grimmige "Why", das an Linkin Park erinnernde "Nonconformity" und das imposante "Salvation".
Während diese Songs zu den härteren Beiträgen auf der CD gehören, können die Mid-Tempo-Nummern wie das hymnische "Now i can see" oder das eingängige "All that hates me" genauso überzeugen.
Natürlich dürfen die Balladen auch nicht fehlen, während mir "A new Part" zu sperrig erscheint, überzeugt mich "Afraid" um so mehr. Da hört man eine wunderschöne Akustiknummer, die sowohl durch eine feine Melodie als auch einen Text überzeugen kann, der nie ins schmalzige abrutscht. Der Song ist die perfekt Radionummer für den Herbst!

Fazit: Am Ende bleibt mir festzuhalten, dass TARGET:BLANK handwerklich gesehen schon viel drauf haben. Vor allem Frontmann Dennis Gatke überzeugt durch eine Stimme, mit der sowohl shouten als auch singen kann. Die Produktion von PROTOPHONIC kann genauso überzeugen und erklingt glasklar. Die ersten 8 Songs können voll überzeugen, leider fällt dann die Qualität etwas ab, aber im großen und ganzen macht die CD Appetit auf mehr und so hoffe, dass es einen Nachfolger kommen wird, denn die Braunschweiger könnten so oder so groß raus kommen.

Anspieltipps:
 "As i fall", "Why" und "Afraid"

Tipp:
 Fans vom modernen Metal und Rock im Stil von Disturbed und Linkin Park sollten hier mal reinhören.

Titel-Liste:
 
  1. As i fall
  2. Into the Dark
  3. Why
  4. A new Part
  5. Nonconformity
  6. Now i can see
  7. All that hates me
  8. Afraid
  9. I'm breathing
  10. The Pant
  11. Salvation

Laufzeit:
 42:51 Min.

Band-Infos:
 
  • www.targetblankmusic.com 


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