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Review: Taz Taylor Band |
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Album:
| | BIG DUMB ROCK, 2010, No Hair |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | M.A., 26.09.2010 |
Review:
| | Taz Taylor ist ein aus England stammender Gitarrist/Songwriter. Im Jahre 2004 veröffentlichte er mit der Taz Taylor Band sein Debüt CAFFEINE RACER, eine reine Instrumentalplatte. Dieses Album erntete zahlreiche positive Kritiken, die schließlich auch Rockshouter-Legende Graham Bonnet (Alcatrazz, Malmsteen, Rainbow, MSG) auf Taz Taylor aufmerksam machten. Bonnet schloß sich der Taz Taylor Band an und gemeinsam nahm man das 2. Album WELCOME TO AMERICA auf, ein Melodic-Hardrock-Release, das ebenfalls wieder erstklassige Kritiken einfahren konnte. Im Jahre 2009 nahm man mit STRAIGHT UP sodann ein weiteres Album mit einem ehemaligen MSG-Sänger, nämlich Keith Slack auf. Zudem wirkte an dem Titelstück kein geringerer als Don Airey (Rainbow, Deep Purple, Black Sabbath) mit, einem der ganz großen Helden von Taz Taylor. Damit befinden wir uns im Jahr 2010 und beim nun vorliegenden 4. Werk BIG DUMB ROCK, wieder mal eine Instrumental-Scheibe, die neben Taz Taylor an Gitarre und Bass von Val Trainor an den Drums sowie Bruce Conners an den Keyboards eingespielt wurde.
Die Taz Taylor Band präsentiert auf diesem Album feinen instrumentalen Hardrock, sehr rhythmusorientiert, sehr melodisch und sehr eingängig. Die Rhythmus-Abteilung agiert tight und druckvoll, während die Keyboards und natürlich Taylors Gitarre hier die melodischen und filigranen Akzente setzen. Die Einflüsse Taylors, wie z.B. Michael Schenker, Jake E. Lee (Ozzy Osbourne, Badlands), Gary Moore (in seiner späten 70'er/frühen 80'er-Phase) sowie die frühen Van Halen sind hier allgegenwärtig spürbar und spiegeln den virtuosen Stil von Taz Taylor wieder. Taylors Talent ist es, den überwiegenden Teil des Albums so spannend und dicht zu gestalten, dass man eigentlich zu keiner Sekunde eine Gesangsstimme vermisst. Man höre sich nur einmal "Better than them", eine durch die "klassische" Gitarrentechnik (wie z.B. bei Blackmore und Schenker) geprägte Nummer sowie "I stand Alone", einem Riff-Gewitter im Classic Rock-Stil, an, der zudem mit Gitarrensoli á la Satriani/Lukather aufwarten kann. Nicht übel!
Die Taz Taylor Band zeigt hier eindrucksvoll, dass Instrumental-Musik auch im Jahr 2010 noch spannend und unterhaltend sein kann. Natürlich ist hier nicht jedes Stück eine Offenbarung / Innovation. Das Rad erfindet die Taz Taylor Band sicherlich nicht neu. Aber wer erwartet das auch heutzutage noch, vor allem im Hard Rock-Bereich?
Fazit: Bei BIG DUMB ROCK handelt es sich um ein eingängiges Instrumental-Rock Album, das sicherlich nicht den Innovations-Preis gewinnen wird, aber dennoch kurzweiligen, spielerisch sehr soliden und nach vorne gehenden Hard Rock bietet. Der Sound geht soweit in Ordnung, ist jedoch nicht mit den Edel-Produktionen z.B. eines Joe Satriani oder Steve Vai vergleichbar. Dafür und für die kurze Spieldauer ziehe ich insgesamt einen Punkt ab. |
Anspieltipps:
| | "Outrage", "24/7", "I stand alone", "Times aren't a Changing", "Nailbiter". |
Tipp:
| | Für Freunde instrumentaler und rhythmusbetonter Rock-Musik, angereichert mit zahlreichen Gitarren-Kabinettstückchen im Stil von Joe Satriani, Steve Stevens, Michael Schenker usw. könnte BIG DUMB ROCK eine lohnenswerte Ergänzung der heimischen Musiksammlung sein. |
Titel-Liste:
| | - Sound of the Underground
- Outrage
- Better than them
- 24/7
- Heading for Hell
- I stand alone
- Built to Last
- The Devil I know
- Times aren't a-Changing
- Nailbiter
- Beat `em Down
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.taztaylor.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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