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Review: Tearabyte |
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Doppelschlag:
Album:
| | DOOM GENERATION, 2008, Locomotive |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.S. 20.01.2008 |
Review:
| | Das vorliegende Album DOOM GENERATION der Ami-Thrasher Tearabyte stammt eigentlich schon aus dem Jahr 1999, allerdings war es bisher nur in den U.S.A. veröffentlicht. Das will Locomotive Records nun ändern und bringt das Album auch in Europa auf den Markt. Ich will es mir mal etwas genauer unter die Lupe nehmen, ob diese Veröffentlichung wirklich gerechtfertigt ist.
Bereits nach wenigen Takten des Openers "Dark One" wird klar, was hier geboten wird: Oldschool Thrash in Reinkultur! Die ersten zwei Minuten werden erst einmal ein paar nette Riffs durch die Boxen bevor der Gesang von Sänger und Bassist Al Mead einsetzt. Die Musik erinnert sehr stark an Sacred Reich, was ja beileibe nicht der schlechteste Vergleich ist.
Der folgenden Titeltrack "Doom Generation" kann völlig überzeugen: Ein Riff, das gnadenlos den kompletten Song hindurch durchgezogen wird und mit gut gesetzten Breaks versehen ist, versetzt den Hörer zurück in eine Zeit als Thrashmetal noch Hochkonjunktur hatte.
Dazu passt auch wunderbar "Straight out of Hell", das die eingeschlagene Marschrichtung weiterhin verfolgt und meiner Meinung nach zusammen mit dem vorangegangenen Song als Doppelpack gesehen werden muss.
"Ghastly Friend" besticht durch sein etwas höheres Tempo und einem netten Solo im Mittelteil und dem über allem thronenden Gesang von Al Mead.
"Never Find Trust" ist etwas schwächer geraten, da die Melodie doch etwas zu sehr voraussehbar ist und musikalisch nichts mehr Neues bringt.
Bei "Feeding Frency" darf Drummer Jeff Owens einmal etwas mehr aufs Gaspedal drücken, wodurch der Song deutlich schneller als der Rest des Albums ist und schöne Knüppelstellen bekommt.
"Screaming Pig Fucker from Hell" darf man wohl nicht allzu ernst nehmen, da das "Pig" in Form von Schweinegeschrei in den Song integriert ist und den Hörer damit eher zum Schmunzeln bringt. Unterhaltsames Liedchen...
"Product of my Past" erinnert wieder sehr stark an Sacred Reich, die ich generell als stärkster Einfluss bezeichnen würde.
"Shut up Bitch" ist ein Instrumentalstück, bei dem vor allem Gitarrist Kevin Mead einmal zeigen darf, was er kann.
Die abschließenden "Storm of Hate" und "Final Straw" bringen nichts mehr wirklich Neues, können den insgesamt guten Eindruck aber bestätigen.
Fazit: Die Veröffentlichung von DOOM GENERATION auch in Europa ist auf jeden Fall gerechtfertigt! Wer auf Oldschool Thrash steht sollte auf jeden Fall einmal reinhören. |
Anspieltipps:
| | Ich kann "Doom Generation" und "Feeding Frency" empfehlen. |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.O., 28.01.2008 |
Review:
| | Die Amis von Tearabyte haben ihre Thrash-Metal Scheibe zwar schon 1999 aufgenommen, doch wurde DOOM GENERATION bisher nur in den USA veröffentlicht. Nun möchte aber Locomotive Records auch den europäischen Markt erobern und veröffentlicht das Album nun auch hier in Deutschland. Ich werde mal ein Ohr riskieren und feststellen, ob es auch hierzulande Anhänger finden könnte.
"Dark One" geht schön stampfend und druckvoll los, bis etwas mehr Tempo reingelegt wird und die DoubleBass schön am brettern ist. Musikalisch ist der Opener schon mal sehr fein und vom Tempo her recht abwechslungsreich, bis dann ab der Gesangsstrophe wieder auf Midtempo Niveau zurückgedrosselt wird, was aber auch zum Gesang vom Bassisten und Frontmann Al Mead gut passt. Hier wird Old School Thrash in absoluter Reinkultur geboten. Das Solo geht meiner Meinung nach aber etwas unter im Vergleich zum Schlagzeug und Bass. Dennoch eine gute Midtempo Nummer, schön groovig und lädt zum taktvollen Headbangen ein.
Der nächste Track ist auch gleichzeitig der Titeltrack und "Doom Generation" wirkt noch eine ganze Ecke schwerer und tiefer gestimmt. Macht aber Laune, denn hier wird ein Riff gnadenlos durch den ganzen Song gezogen, gespickt mit feinen Breaks und man möchte am liebsten gleich seine Kutte anziehen, denn das ist wieder mal Old School as Hell.
"Straight out of Hell" geht es dann auch in den nächsten Song. Der Song macht im gleichen Tempo weiter und ich muss meinem Kollegen Michael S. zustimmen: Sacred Reich dürfte als Vergleich sehr gut funktionieren. Ansonsten knüpft "Straight out of Hell" an den Titeltrack nahtlos an und funktioniert meiner Meinung nach auch nur mit "Doom Generation".
"Ghastly Friend" legt dann zur Abwechslung mal einen Tick mehr Tempo zu und besticht mit dem königlichen Gesang von Al Mead, einem feinen Taktwechsel und dem super Solo von Kevin Meid.
"Never find Trust" ist dann leider etwas schwächer und meiner Meinung nach ist die Richtung des Songs viel zu vorausschaubar. Dürfte eher als Lückenfüller als ein ernst zunehmender Track dienen, da dieser auch eigentlich überhaupt nichts Neues zu bieten hat.
Doch was bei "Feeding Frenzy" geboten wird, lässt mich kurz staunen. War das Album bisher eher im Midtempo gehalten, fährt man hier ein deutlich höheres Tempo auf. Vor allem die DoubleBlass schlägt einem dermaßen um die Ohren, das man denkt, hier kommt gleich die Artillerie angestürmt. Der Song entpuppt sehr viele Knüppelstellen und dürfte der Nackenbrecher des Albums sein. Wäre mein Nacken nicht schon total malträtiert worden, wäre er es jetzt spätestens nach diesem Lied. SEHR GEIL und Daumen hoch.
"Screaming Pig Fucker from Hell" sollte als Joke angesehen werden und ich kann mir bei den eingespielten Schweinegeschreien ein dickes Grinsen nicht verkneifen. Der schöne Groove macht das Lied zu einer unterhaltsamen Nummer.
"Product of my Past" macht dem Hörer klar, dass Sacred Reich durchaus als der stärkste Einfluss bezeichnet werden dürfen. Der Song macht Laune und ist auch wieder schön schnell.
Bei "Shut up Bitch" wird das Mikro links liegen gelassen, während Kevin Meid nun all seine Künste an der Klampfe freilegen darf. Die Gitarre und das Schlagzeug harmonieren perfekt.
Die finalen Stücke "Storm of Hate" und "Final Straw" geben dem Hörer zwar nicht mehr wirklich Neues hinzu aber bestätigen meinen guten Eindruck und schließen das Album gut ab.
Fazit: Nun hat sich die Veröffentlichung von "DOOM GENERATION" gelohnt? Auf jeden Fall! Wenn man auf Einflüsse von Sacred Reich setzt, kann man eigentlich nichts falsch machen und das Album versetzt den Thrash verliebten Hörer zurück in die guten alten 80er. Man freut sich dass es noch Bands gibt, die auf das Moderne im Metal zum größten Teil verzichten, auch wenn dadurch 3-4 Nummern etwas darunter leiden müssen. Dennoch sollte man sich besonders als Old-School Thrasher dieses Album besorgen und in sein Regal stellen. |
Anspieltipps:
| | Zu empfehlen sind "Doom Generation" und "Straight Out Of Hell" als Doppelpack. Dazu noch "Freeding Fenzy" und der Opener "Dark One". |
Tipp:
| | Wer auf Sacred Reich steht, kann hier bedenkenlos zugreifen. |
Titel-Liste:
| | - Dark One
- Doom Generation
- Straight out of Hell
- Ghastly Friend
- Never find Trust
- Feeding Frency
- Creaming Pig Fucker from Hell
- Product of my Past
- Shut up Bitch
- Storm of Hate
- Final Straw
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.tearabyte.com  |
Empfehlen:
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