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Review: The Dead Weather
 
SEA OF COWARDS

Album:
 SEA OF COWARDS, 2010, Warner

Stil:
 Alternative Rock, Indie Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 M.A., 08.08.2010

Review:
 Nur neun (!) Monate nach dem Release des Debüts HOREHOUND legt die "Supergroup" um Jack White in unveränderter Besetzung (Sängerin Alison Mosshart von The Kills, Gitarrist Dean Fertita von Queens of the Stone Age und Bassmann Jack Lawrence von den Raconteurs) nach. Und es ist Ihnen gelungen, die Qualität des 1. Albums zu halten. Perfekt inszenierter Indierock mit ganz viel Blueseinflüssen, also die konsequente Weiterentwicklung des mit HOREHOUND eingeschlagenen Weges. Der Sound ist diesmal ein wenig differenzierter und klarer ausgefallen. Offenbar hat man sich hier etwas mehr Zeit für die Produktion und das Komponieren genommen.

Die Stimme von Mosshart wird bei nahezu jedem Song durch einen Verzerrer gejagt, wodurch der Wahnsinn, der den Gesang von Mosshart bereits beim Debüt ausmachte, hier noch verstärkt wird. Man höre sich nur einmal "I'm Mad" an. Keine weiteren Fragen!!!
Weitere Highlights: "Hustle and Cuss" grooviger Midtempo-Blueser mit einer genialen Bassline.
"Die by the Drop" kraftvoller Rocker mit Psychedelic-Einflüssen und einer schier explodierenden Chorus-Passage, die ein wenig an Rage Against The Machine erinnert.
"I can't hear you" Midtempo-Blues mit einer saucoolen Gitarrenlinie und wummerndem Bass.
"Jawbreaker" spannende Uptempo-Nummer mit jeder Menge Sixties-Orgel etc.
Nach knapp 36 Minuten ist Zauber vorbei. Man drückt eilig die Play-Taste seines CD-Players und wundert sich, wie viele Details einem beim ersten Durchgang einfach durchgegangen sind und genießt die Musik noch einmal. Und wieder und wieder und... Gut, besser, White!!

Fazit: Ein erschreckend gutes zweites Album der "Supergroup" um Jack White, wobei man dem Album anmerkt, dass hier ein wenig mehr Zeit in die Produktion und das Songwriting investiert worden ist. Die Spontanität und Rohheit des Erstlingswerks wird hier nicht ganz erreicht.
Man darf gespannt sein, wie lange das Quartett für das "schwierige" dritte Album benötigt. Ich für meinen Teil freue mich bereits jetzt darauf!

Anspieltipps:
 "Hustle and Cuss"; "No Horse"; "Die by the Drop"; "Jawbreaker"

Tipp:
 Wer bereits das Debüt mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen. Aber auch Anhänger abgefahrenen Indie-Bluesrocks mit Noise-Einflüssen und Zitaten aus den 70'ern kommen hier voll auf ihre Kosten.

Titel-Liste:
 
  1. Blue Blood Blues
  2. Hustle and Cuss
  3. The Difference between us
  4. I'm Mad
  5. Die by the Drop
  6. I can't hear you
  7. Gasoline
  8. No Horse
  9. Looking at the invisible Man
  10. Jawbreaker
  11. Old Mary

Laufzeit:
 35:50 Min.

Band-Infos:
 
  • www.thedeadweather.com 

  • Probehören und Kaufen:
    The Dead Weather: SEA OF COWARDS

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