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Review: The Flyin’ Ryan Brothers |
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Album:
| | UNDER THE INFLUENCE, 2011, Ryanetics Music |
Stil:
| | Instrumental Rock, Fusion |
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 18.01.2012 |
Review:
| | Seit Ende der sechziger Jahre befindet sich das Brüderpaar Johnny und Jimmy Ryan bereits auf seinem Kreuzzug im Kampf für anspruchsvolle und gitarrenorientierte Rockmusik. Die Initialzündung, so lassen die beiden Autodidakten verlauten, war die erste Berührung mit den legendären Wishbone Ash im Jahre 1973, deren typischer Twin-Gitarrensound und der stetige Wechsel von Rhythmus- und Lead-Gitarrenspiel einen enormen Einfluss auf beide hatte und ihre künftigen Arbeiten in erheblicher Weise prägen sollte. Auch auf ihrem neuesten Werk UNDER THE INFLUENCE, eingespielt mit einer formidablen Rhythm-Section, bestehend aus Wiliam Kopecky am Tieftöner und Johnny Mrotzek/Dan Van Schindel an den Drums, ist dieser frühe musikalische Einfluss nicht zu überhören.
Erwähnenswert ist neben den abwechslungsreichen und liebevoll arrangierten Stücken dieser Platte insbesondere die handwerkliche Leistung aller Beteiligten. Eine professionelle Arbeit von mit allen Wassern gewaschenen Studiomuckern. Vor allem die technische Klasse der beiden Protagonisten, die sich hier ein ums andere Mal die Bälle zuspielen, ist bemerkenswert. Obwohl hier absolute Könner am Werk sind verkommt die Angelegenheit jedoch zu keiner Sekunde zur plumpen handwerklichen Nabelschau. Nein, hier stehen die Kompositionen im Vordergrund, hier stellt sich jeder Musiker in den Dienst der Songs. Und dies auf höchstem Niveau.
Die musikalischen Einflüsse sind nicht zu überhören. Songs wie beispielsweise "Full Throttle", "Chupacabra" oder "Loco Motive" hätten ebenso gut auf den Werken eines gewissen Mr. Satriani Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger vertreten sein können. "Miranda" und "Henhouse Shuffle" lassen Erinnerungen an die ersten Soloarbeiten von Eric Johnson aufkommen und "El Morado" sowie "Adore" verneigen sich vor dem einzigartigen Gitarrenton von Carlos Santana. Eine gelunge Mischung also aus lateinamerikanischen Klängen, Fusion, Blues und Rock. Perfekt in Szene gesetzt und getragen von unaufdringlichem Twin-Gitarrensound im Stil der legendären Wishbone Ash. Musik zum Träumen, zum Tanzen, zum mit–dem-Fuß-wippen, zum abrocken. Herz, was willst Du mehr?
Fazit: Den bereits seit Ende der 60’er Jahre im Musikbusiness tätigen Brüdern Jimmy und Johnny Ryan ist mit ihrem neuesten Output ein grandioses und höchst unterhaltsames Instrumental-Album gelungen. Facettenreicher und virtuos interpretierter Gitarrenrock mit gelegentlichen Ausflügen in die Welt des Jazz, der Fusion-Musik, des Blues und der lateinamerikanischen Klänge. Alles drauf, alles famos, mit Leidenschaft, Feeling und gekonnten Arrangements interpretiert. Wer auf Eric Johnson, Satriani, Santana, Hendrix etc. kann und gelegentlich auch mal die ein oder andere Jazzrock-Platte auflegt, wird mit dieser Scheibe aufs angenehmste unterhalten. Die handwerkliche Meisterschaft aller beteiligten Musiker steht außer Frage, was neben dem erstklassigen Sound und den abwechslungsreichen musikalischen Stilen den Reiz dieses Albums ausmacht. Es wird zu keiner Sekunde langweilig, was bei Instumentalplatten schon was heißen will. Wer also den o.g. Stilrichtungen/Künstlern zugetan ist, sollte hier auf jeden Fall ein oder besser zwei Ohren riskieren. |
Anspieltipps:
| | "Full Throttle", "After Hours", "El Morado", "Henhouse Shuffle". |
Titel-Liste:
| | - Ascension
- Full Throttle
- Chupacabra
- Grooveyard Dawg
- Miranda
- After Hours
- Loco Motive
- Rubik’s Groove
- El Morado
- Henhouse Shuffle
- Clockwork
- When we left Earth
- Adore
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.ryanetics.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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