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Review: The Last Warning |
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Album:
| | ELEGANCE OF BLOODINESS, 2009, 7Hard |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | R.J., 17.10.2009 |
Review:
| | Mein lieber Mann, da werden ja richtig große Worte gesprochen. Letzte Warnung: Der nächste große Metal-Act wird über Europa hereinbrechen.
Im Frühjahr 2009 wurde aus Last Warning der Bandname The Last Warning, nachdem beim zufälligen Blättern in einem Metal-Magazin aufgefallen war, dass eine italienische Band mit dem gleichen Namen ein neues Album veröffentlicht hat.
Nun ja, die Österreicher bringen bereits ihr drittes Album heraus, gehört habe ich jedoch noch nichts von ihnen, aber das soll nichts heißen. Schließlich kann man ja nicht alles kennen.
Über eine ziemliche Bühnenerfahrung scheinen die Steirer Buam ja zu verfügen. Schließlich haben sie 2006 mit renommierten Bands wie Maroon, Deadsoil und Machinemade God die Bühnen Osteuropas erklommen und außerdem eine Indonesien-Tour in 2007 absolviert. Neben einigen kleineren Festivals und Clubshows zockten sie auch auf dem Soundrenaline Festival in Padang (Sumatra). Überzeugen davon kann man sich davon im Netz. Gut, ob dabei die auf ihrer Homepage angegebenen 20000 Leute vor der Bühne standen, lassen wir mal dahingestellt. Fakt ist, es war ganz schön voll.
So nach der Vorrede wollen wir uns mal anhören, was da Europas Bühnen entern soll.
Los geht’s mit "The Rising". Die Nummer brettert schon mal richtig gut los, Melodien gepaart mit heftigen Growls und dynamischen Gitarrenattacken. Dabei wird die Geschwindigkeit durch Breaks hin und wieder gedrosselt.
In der Beilage zur CD wird von Hardcore gesprochen. Von Beginn an wird aber ziemlich deutlich, dass purer Hard- oder Metalcore anders klingt und (Gott sei Dank?) der Coreanteil nicht größer ist wie die hier und da durchschimmernden Death Metal Spuren. Die Gesangsstrukturen Growls/Clear sind zwar hier und da coremäßig aufgebaut, aber vor allem die Growls sind doch eher deathlastig als den tobsüchtigen Hardcorlern zuzuordnen. "We all are Murderer" und "Lash" zeugen davon. Also Entwarnung für alle Metalcore-Abgeneigten.
"Buried alive" kommt in etwas anderem Soundgewand aus den Lautsprechern. Nach gedrosseltem Beginn nimmt der Song Fahrt auf. Wieder tiefe Growls zwischendurch abgelöst von klarem kraftvollem Gesang und geflüsterten Parts. Eine Stärke dieses Songs, denn es herrscht Abwechselung durch die zweite cleane Stimme und verhindert somit eine öde Gleichförmigkeit bei den Vocals.
Bei "Collapse" gibt es wieder fein auf die Ohrwascheln. Die vermeintliche Vernichtungswut mischt sich mit feinen Melodien. Eine Stärke der Band nicht nur bei diesem Track, denn das durchzieht fast das gesamte Album.
"Interlude" lädt mit ruhigen einminütigen Pianoklängen zwar zum Durchschnaufen ein, dieser Break erschließt sich mir jedoch nicht so ganz. Auch in den nächsten Songs durchzieht ein melodischer Faden das wuchtig massive Gewand und sorgt für ein ausgewogenes Gegengewicht.
Mit dem Rausschmeißer "Confrontation" wird noch mal eine amtliche Abrissbirne abgeliefert. Tempospielereien mit fiesen Growls und Gitarrensoli. Klasse Abschluss.
Fazit: Mit kurzem Statement |
Anspieltipps:
| | "The Rising", "Buried Alive", "Confrontation" |
Tipp:
| | Für Leute, die musikalisch nicht auf bestimmte Genre beschränkt sind. Kein 100 % Thrash und für wahr kein 100 % Metal- oder Hardcore. |
Titel-Liste:
| | - The Rising
- We all are Murderer
- Lash
- Buried alive
- Collapse
- Interlude
- When Angels Fall
- Drive far away
- Dark Rock Song
- Discredit
- Life screws us all
- Confrontation
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.lastwarning.at  |
Probehören und Kaufen:
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