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Review: The New Black |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 12.02.2009 |
Review:
| | "Ja da schau her!" Da ist das Debüt-Album noch nicht mal auf dem Markt, macht die Band mit positiven Schlagzeilen in der Rock- und Metal-Szene auf sich aufmerksam, wie die Durchmarschierer von Hoffenheim in der 1. Bundesliga. Ok, da wären schon mal die Musiker selbst, die immerhin in Bands wie Runamok, Sinner, MCF und Abandoned gehörig Erfahrung sammeln konnten. Da wäre auch das US-Roadmovie zu dem die Band im Vorfeld den Song "Ballad of broken Angels" beigesteuert hatte.
Das muss als Erklärung genügen, denn anders wie Tampere in Finnland oder Bollnäs in Schweden gehört das unterfränkische Würzburg trotz über 1300 Jahren Stadtgeschichte nicht gerade zu den Rock- und Metal-Hochburgen Deutschlands.
Es mag aber vielleicht auch an der zur Zeit angesagten genreübergreifenden Musik liegen, die bereits Volbeat auf den Olymp katapultiert hatte, denn ebenso wie bei den Dänen, sind die Übergänge zwischen Rock'n'Roll, Heavy Metal und Punk fließend - Hauptsache, es geht die Post ab, bis sich die Lauscher durchbiegen. Dafür sorgen die meist vor Blues Rock triefenden Gitarren-Riffs wie sie Großmeister Zakk Wylde üblicherweise aus dem Handgelenk schüttelt. Und natürlich die griffigen, melodischen Hooklines wie sie die Kanadier Nickelback seit Jahren zocken.
Chad Kroeger goes Volbeat? Könnte man meinen...
Als Folge wurde das Album schon während der Vorproduktion mehrmals als "Demo des Monats" ausgezeichnet und brachte der Band prompt Gigs gemeinsam mit Black Label Society, Black Stone Cherry und schließlich sogar mit den eben erwähnten Dänen von Volbeat ein.
Apropos Volbeat, genau diese hätten sicherlich ihre Freude an dem Opener "Everlasting", der genau so gnadenlos nach vorne schiebt, wie die Songs der Dänen und jedes Herz eines Rockfans umgehend in Verzücken versetzt.
Eine Spur aggressiver und eine deutliche Kante härter wird da schon "Why I burn" aus den Boxen gepresst, bevor bei "Coming Home" wieder mehr Wert auf Groove und gefällige Melodik gelegt wird.
Stimmlich auf "Frank Zappas" Spuren stanzt die Rhythmusfraktion für "50 Days to love your Liver" elefantenfussgroße Löcher in die Gehörgänge, sodass man keine Chance hat, dem "Abzappeln" zu entkommen.
Auch vor Western und Country haben die Jungs aus Würzburg keine Berührungsängste. Mundharmonika und Westerngitarre passen prima zum Schenkelklopfer "Simplify" wobei man den Takt stellenweise zweihändig (und ohne Bierkrug in der Hand) klatschen sollte.
Dann ist es so weit. Mit Southern Rock-Touch kann die Filmmusik "Ballad of broken Angels" zum gleichnamigen US-Roadmovie sofort überzeugen. Egal ob Bike oder Cabrio, der Song lädt einfach zum Dahinbrettern auf der langen Geraden ein.
Galoppierender Up-Tempo wechselt mit groovendem Slow Rock, genau so könnte man "Not me" beschreiben, bei dem vor allem die Gitarrenfront und Rhythmusfraktion ihre Grenzen ausloten - und über allem kreist souverän die raue Stimme des Fronters.
Auch wenn mit dem fast ungewohnt ruhigen "Wound" das Album mit Akustik-Gitarrenklängen dann doch schon sein Ende findet, will ich nicht meckern. Mehr als 55 Minuten sind heutzutage für ein Debüt sehr lobenswert. Und wenn ich schon beim Loben bin, dann will ich nicht nur die Instrumentalisten, sondern vor allem den Frontmann Fludid hervorheben, der in jeder Situation, egal ob schmachtend, melodisch oder fast growlend eine glänzende Figur geboten hat.
Fazit: Ich denke dass uns diese Band besonders im Sommer bei den zahlreichen Festivals viel Freude bereiten wird, denn das Album ist absolut makellos und wird den vielen Vorschuss-Lorbeeren mehr als gerecht. Straighter simpler Hard Rock gepaart mit groovenden Hooklines und gewürzt mit so manchem Moshpart ist genau die Mucke, die feierfreudige Fans der meisten Genres in Verzückung geraten lässt.
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Tipp:
| | Freunde von Volbeat, Black Label Society und Nickelback (der ersten Stunde) kommen hier mit Sicherheit auf ihre Kosten. Let's rock, let's groove, let's The New Black... |
Titel-Liste:
| | - Everlasting
- Why I burn
- Coming Home
- More than a Man
- 50 Days to love your Liver
- Simplify
- Ballad of broken Angels
- Not me
- Superman without a Town
- The man who saw the Universe
- Love is blue (Exclusiv Bonus-Song)
- Drive (Exclusiv Bonus-Song)
- Welcome to Point Black
- Wound
- Profi
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.thenewblackofficial.de  |
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