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Review: The Rocket Summer |
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Album:
| | OF MEN & ANGELS, 2009, Island |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.H., 27.04.2010 |
Review:
| | Bryce Avary, der zwei erste EPs einspielte und veröffentlichte, bevor er mit The Rocket Summer die Bühnen weltweit eroberte, ist der Stolz des texanischen Ortes Colleyville. Avary ging 2002 bei The Militia Group unter Vertrag und veröffentlichte schon bald darauf die LP Calendar Days. Das von Tim O'Heir produzierte Album Hello, Good Friend folgte im Jahr 2005. Miltia benannte Avarys erste gleichnamige EP für eine Neuauflage im November 2006 in The Early Years EP um, da die ursprünglichen 1000 Stück, die Avary mit 16 Jahren aufgenommen und herausgegeben hatte (ungefähr 1999/2000), alle verkauft worden waren. Anfang 2007 erschien die iTunes EP, und nachdem er zu Island/Def Jam Records gewechselt war, gab Avary seine dritte LP Do You Feel heraus. Damit gelang ihm in den USA der Durchbruch, während er hier in Good Old Germany immer noch ein Geheimtipp ist. Letztes Jahr hat er mit OF MEN & ANGELS sein aktuelles Album heraus gebracht. Er hat sich das Ziel gesetzt, damit sein bestes Werk abzuliefern. Übrigens: Avary ist ein Multitalent, er schreibt nicht nur alle Songs selbst und singt sie ein, nein er spielt sowohl den Drum, die Gitarre als auch das Keyboard.
Die Musik von The Rocket Summer ist schwer zu beschreiben, auf der einen Seite hört man zuerst eindeutige eine poppige Grundausrichtung, aber gleichzeitig legt Bryce auch viel Wert auf Gitarrenriffs mit hohem Wiedererkennungswert. Ich würde seine Musik als Mischung zwischen Emopop, einen Schuss Coldplay, dem rockigen Bryan Adams und den Jonas Brothers beschreiben, auf jeden Fall ist sie verdammt eigenständig.
Auch die Stimme von Avary durfte nicht Jedermanns Sache sein, denn er hat eine hohe Stimme, die ab und zu an Michael Jackson erinnert. Trotzdem sollte man sich einfach mal auf die Musik von The Rocket Summer einlassen, denn was man vor allem auf OF MEN & ANGELS hört ist ganz großes Kino.
Woran das liegt? Nun, Bryce Avary legt viel Wert auf Abwechslung, da darf schon mal ungeniert mit den Füßen mitgewippt werden wie beim Opener "Roses", der wie ein seichter Popsong beginnt und im Refrain mit einem verhältnissmässigen harten Gitarrenriff aufwartet.
Genauso mitreißend ist das kurzgehaltene "Hey!", das leicht punkig angehaucht ist. Auch ist sich das Mulitalent nicht zu schade, ab und zu mit den klischeehaften "Who-Os" aufzuwarten.
Das macht aber nichts, denn irgendwie passt das alles perfekt zusammen, man höre sich nur mal das antreibende "You gotta believe" oder den Rocker "I need a Break - but I'd rather have a Breakthrough", der zusätzlich mit ein paar netten Wortspielen aufwarten kann, an. Die meisten Songs auf OF MEN & ANGELS leben vor allem durch ihre Überraschungsmomente, da beginnen ein paar Nummern wie klassischen Balladen, verwandeln sich dann aber doch in sehr gelungene Mit-Tempo-Nummern mit leichten progressiven Farbtupfern.
Ich denke da vor allem an "Hills and Valleys", das locker von Robbie Williams stammen könnte, an den Alternative Rocker "I want to something to live for", der neben einem genialem Gitarrenriff auch mit einem Kinderchor aufwarten kann und vor allem an den Titelsong "Of Men and Angels", der mit einem Pianolauf beginnt, der an Billy Joel und sich dann in ein musikalisches Gewitter verwandelt, das es in sich hat.
Apropos Piano: Auch dieses Instrument beherrscht Mr. Avary perfekt, vor allem die Gute-Laune-Nummer "Let you go", die einfach nicht mehr aus dem Ohr gehen will, zeigt das mehr als deutlich.
Fazit: So hört man also insgesamt wunderbaren Pop-Rock mit großartigen Melodien, viel Emotionen und poetischen Texten. Hinzu kommen fast nur Ohrwürmer der Güteklasse 1A, so dass der Sommer kommen kann, denn dieses Album ist genau der richtige Soundtrack für eine Fahrt im Cabrio. Im Prinzip also genau die richtigen Zutaten für eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Zugreifen! |
Anspieltipps:
| | "Roses", "You gotta believe", "Let you go", "I want something to live for" |
Titel-Liste:
| | - Roses
- You gotta believe
- Hills and Valleys
- I want something to live for
- Walls
- Pull myself together (don't hate me)
- Of Men and Angels
- I need a Break...but i'd rather have a Breakthrough
- Nothing matters
- Japanese Exchange Student
- Tara, i'm terrible
- Hey!
- Let you go
- This is a Refuge
- Light
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.therocketsummer.com  |
Probehören und Kaufen:
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