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Review: Three Wishes |
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Album:
| | OBSESSION, 2011, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 21.05.2011 |
Review:
| | Three Wishes sind seit rund zehn Jahren aktiv und veröffentlichen nun ihr viertes Album OBSESSION. Bislang haben sich die Hamburger ganz gut aus meiner Wahrnehmung herausgehalten, was sich aber nun ändert. Sie veröffentlichen das Album in Eigenregie und bannen insgesamt 15 Tracks mit einer Gesamtspielzeit von über einer Stunde darauf.
Die Musik von Three Wishes kann man im Gros dem melodischen Hardrock zurechnen. Dabei umschiffen die Hamburger ganz geschickt die kitschigen AOR-Pfade, ohne auf emotionale und melodische Markenzeichen oder balladeske Songs verzichten zu müssen.
Der Unterschied liegt ganz klar in der instrumentellen Ausrichtung. Die Gitarre dominiert, der Bass erhält ebenfalls Raum sich auszubreiten, während das Keyboard zumeist mehr zur Melodieunterstützung agiert. Auch der raue, kräftige Gesang von Andi Knaak drückt der Musik einen Stempel auf.
Es gestaltet sich nicht einfach, musikalische Vergleiche zu ziehen, was ich allgemein mal als ein gutes Zeichen sehe. Man kann Three Wishes tatsächlich relativ viel Eigenständigkeit attestieren. Ganz leicht blinzeln mal Foreigner, Journey oder ein bisschen Aerosmith durch, ohne aber allzu präsent zu wirken. Kleine Ausflüge zum Alternative und gelegentlich auch zum Blues Rock runden den Sound ab.
Kompositorisch wird durchgehend ein solides Level gehalten. Three Wishes agieren mit eingängigen Hooks, einprägsamen Melodien und recht catchy Höhepunkten. Dennoch ist der Groove in der Regel kraftvoll und die Konstrukte abwechslungsreich. Die gelegentliche Integration von funky Parts, Bläsern (aus der Konserve?) oder leichte symphonische Anreicherungen forcieren die Vielfalt noch.
Obgleich sich die einzelnen Songs nicht allzuviel schenken, kristallisieren sich bei mir nach einigen Hördurchgängen "Living a Lie", "Don't Get Me Wrong", "Save My Soul", "Fight", "Sensation" und "Red, hot & wicked" als beste Kompositionen heraus, aber es gibt tatsächlich keinen wirklich schwachen Track, was bei satten 15 Stücken von einem guten, wohldurchdachten Songwriting zeugt.
Fazit: Die mir bislang unbekannten Three Wishes überraschen mich mit einem durchweg gelungenen Album. Sie halten immer ein solides Kompositionsniveau und leisten sich keine Ausfälle. Was vielleicht noch fehlt, ist der ein oder andere richtige Ohrwurm. Aber man kann OBSESSION über seine gesamte Dauer gut anhören, ohne dass es Längen gibt. Three Wishes sorgen für recht kurzweilige Melodic-Hardrock-Unterhaltung.
Wer sich für die melodische Variante des Hardrock interessiert, sollte auch OBSESSION eine Chance geben. |
Titel-Liste:
| | - Living a Lie
- New Tomorrow
- Don't get me wrong
- Save my Soul
- Everything to me
- Y.D.N.W.L.C.B.
- One Life
- Fight
- Flying High
- No Way back
- Sensation
- Destiny
- Sally
- Red, hot & wicked
- Better Days 2010
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.three-wishes-rock.com  |
Probehören und Kaufen:
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