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Review: Thy Final Pain |
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Album:
| | ...OF LIFE AND DEATH, 2010, STF |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | M.U., 11.06.2010 |
Review:
| | Die Daten über diese Band sind extrem spärlich. Wenigstens aus der Promo-CD und -Beilage ist absolut nichts zu entnehmen. Das macht es dem Schreiberling nicht einfach, aber Dank sei dem Internet. Dort erfährt wenigstens, dass die Band aus der Nähe von Pforzheim in Baden-Württemberg, also aus Deutschland kommt. Die Band wird 2007 gegründet und schon ein Jahr später erblickt das erste Album EPITAPH das Licht der Welt. Interessant ist zumal die Tatsache, dass zwei Bandmitglieder, Marco Jüttner (Bass) und Simon Dorn (Gitarre) auch noch bei Deauchery spielen. Und 2009 folgt das zweite Album ...OF LIFE AND DEATH.
Zwar sind die Informationen schlecht, aber dafür ist es der erste Song "Hate Anthem" bei weitem nicht. Astreiner Death Metal mit einer extrem tiefen Stimme, einer wahnsinnigen Gitarre und einem Schlagzeug, dass wie ein Gewitter über einen herfällt. Solche Einstiege in ein Album sind schon lobenswert.
Und "Lords of Doom" ist keinen Deut schlechter. Schliesslich steht ja das Wort "Doom" im Titel und sagt schon fast alles aus. Der Song ist nicht ganz so schnell gespielt, aber dafür genauso düster und schwerfällig.
Bei diesem Sound sollten keine Engel sterben. Und das versucht wohl auch der Song "When Angels Die" zu bewirken. Nun mögen Engel vielleicht nicht auf Death Metal stehen, aber man lernt ja nie aus. Nach drei Songs bleiben wir immer noch auf dem eingeschlagenen Weg und bewegen uns in einer düsteren Welt.
Mit einem knallharten Sprechgesang beginnt "Embodiment of Chaos". Der Song ist sehr langsam, schwerfällig, getragen und wieder auch sehr düster. Ansonsten sind Unterschiede zu den Vorgängern nur marginal.
Speed Metal Akzente setzt "Bloodsaturated Perpetuity". Der Song schliesst nahtlos an "Embodiment of Chaos" an.
Der nächste Titel "Of Life and Death" erinnert ein bisschen an den Titel von Iron Maiden's letzten Album A MATTER OF LIFE OR DEATH. Schon fast spacig abgehobene Gitarrenklänge leiten ihn ein. Der Song kommt wie ein Monster aus der Tiefe dar; er entwickelt sich erst im Laufe der Spielzeit zu einem musikalischen Ungetüm, der sich zusätzlich leicht von den Vorgängern abhebt. Es klingt nicht ganz so düster und depressiv. Die Gitarre spielt dabei einen eingängigen Rhythmus.
Der Anfang von "A Bullet for Reincarnation" klingt nicht gar jugendfrei. Gestöhne und Waffenklirren Doch es ist bald Schluss damit und dann geht richtig die Post ab und zwar in eine Richtung aus einer Mischung von Speed und Death Metal. Und in dieser Manier geht weiter mit "Redeemer".
Auch "Hail the Sick" und "Thoughts of Disbelief" klingen sehr ähnlich. Allerdings ist das Schlagzeug sehr beeindruckend, denn es spielt einen Sound, der einem ganz komisch vorkommt und sich nicht wirklich beschreiben lässt. Das muss man sich einfach einmal anhören um es beurteilen zu können.
"The real Crusade" beendet den Kreuzzug durch das Land des Death Metals. Noch einmal legt man eins drauf und verstärkt die Belastung, die die Boxen aushalten müssen. Jedoch bringt der Song am Ende doch nichts entscheidendes Neues mehr. Aber wir haben ja auch nun genug gehört.
Fazit: Gut, Promo ist Promo. Nichts dagegen einzuwenden. Aber ein Promozettel, auf dem eigentlich nichts über die Band (und deren Geschichte) draufsteht, ist einfach zu mager und macht es demjenigen schwer, der das Album anhören und ein Review schreiben möchte. Intensive Recherche im Internet, was Zeit kostet und nicht notwendig wäre, ist angesagt.
Die Anlagen der Band sind extrem ausbaufähig und haben sehr gutes Potential. Jedoch wirkt das Album im Laufe der Zeit ein bisschen monoton, da doch fast alle Songs irgendwie gleich klingen. So nach dem Motto "Hast Du einen gehört, kennst Du alle". Vielleicht sollte man daran noch etwas feilen. Übrigens ist das Cover ziemlich gut geworden. Irgendwie real aber auch irreal. |
Anspieltipps:
| | Definitiv "Hate Anthem", "Lords of Doom", "When Angels Die" und "Of Life and Death".
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Titel-Liste:
| | - Hate Anthem
- Lords of Doom
- When Angels Die
- Embodiment of Chaos
- Bloodsaturated Perpetuity
- Of Life and Death
- A Bullet for Reincarnation
- Redeemer
- Hail the Sick
- Thoughts of Disbelief
- The real Crusade
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.thy-final-pain.de  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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