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Review: To Cast A Shadow |
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Album:
| | ALL ALONE, 2007, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | S.M., 02.03.2010 |
Review:
| | Bereits von 2007 stammt das hier besprochene Album ALL ALONE der norwegischen Truppe To Cast A Shadow. Es ist das erste Album der Band, deren Gründung offensichtlich schon im Jahre 1990 erfolgte. Geboten wird Gothic Metal mit Einflüssen von melodischem Doom Metal.
Beim Opener "Erzsebet" liegt erstmal ein melodischer Gothic mit doomigem Rhythmus zugrunde. Die Stimme von Gunnhild Huse bringt einen besinnlich-emotionalen Touch ins Spiel, der dieses Stück auch auszeichnet.
"All alone" unterscheidet sich von seinem Vorgänger dann so wenig, dass ich mich überzeugen muss, wirklich den zweiten Track vor mir zu haben. Ich hoffe nicht, dass das Repertoire von To Cast A Shadow damit schon ausgereizt ist, sonst wird das ein langweiliges Review.
Bei "The Death of me" wird zumindest zeitweise mal das Rhythmustempo etwas angezogen. Auch gibt es insgesamt ein paar Wechsel zwischen den Geschwindigkeiten und in der Intensität, von ihrer tiefgründig-gemächlichen Marschrichtung entfernen sich die Norweger aber nicht wirklich.
"Agonised" rückt den doomigen Teil des Songwritings dann in den Mittelpunkt. Ein fettes Mainriff mit minimalistischer Abwechslung wälz sich durch den Song, während Gunnhild mit ihrem Sopran die besinnlich-gothische Seite noch hochhält.
Mit "Beast within" wird in punkto Arrangments wesentlich mehr variiert, wenngleich die das Album durchziehende musikalische Umsetzung von Traurigkeit und Tristesse allgegenwärtig bleibt.
Diese Melancholie zieht sich halt wie ein roter Faden durch ALL ALONE und bestimmt selbst beim vergleichsweise eingängigen "Unjust" den Sound. Aber wenigstens kann man mittlerweile von sowas wie Abwechslung sprechen, da auch hier wieder mit leicht progressiver Tendenz arrangiert wurde.
"A suicidal Mind" ist mit seiner sich entwickelnden mystisch-sphärischen Atmosphäre zweifelsohne das kompositorische Highlight des Albums. Die Melodie versteht es, den Hörer zu fesseln.
Die beiden letzten Songs bringen keine neuen Aspekte mit sich, so dass man auf sie nicht weiter eingehen muss.
Fazit: Fakt ist: ALL ALONE von To Cast A Shadow ist genau etwas für Leute, die diese Gothic-Doom-Mischung mögen - allerdings wirklich nur diese Leute. Sie werden hier möglicherweise ein richtiges Genre-Highlight vorfinden.
Wer es dynamischer, kraftvoller, eingängiger oder vielfältiger mag, ist bei ALL ALONE eindeutig verkehrt. Auch mir bietet das Album zu wenig Abwechslung. Zu viele Hooks und Hauptmelodien klingen zu ähnlich, und die melancholische Stimmung mag mich auch nicht gerade begeistern.
Technisch gibt es im Grunde nichts zu mäkeln, wenngleich gerade im instrumentellen Bereich bei diesem Sound wahrlich keine virtuosen Wunderdinge notwendig sind. Der Gesang ist ausdrucksstark und einigermaßen variabel und somit das Aushängeschild des Werkes.
Ich finde das Album weder gut noch schlecht. Mich berührt es einfach nicht richtig. So muss es sich mit einer Wertung im Mittelfeld zufrieden geben und erhält von mir das Prädikat: Nur für ausgesprochene Genre-Fans! |
Titel-Liste:
| |
- Erzsebet
- All alone
- The Death of me
- Agonised
- Beast within
- Unjust
- A suicidal Mind
- Pretty Dark
- The neverending Decay of Love
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.tocastashadow.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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