 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Tracedawn |
 |
| |
Album:
| | EGO ANTHEM, 2009, Drakkar |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | R.J., 12.01.2010 |
Review:
| | Ach ja, das Internet. Was würden wir heute ohne das Internet machen? Jedenfalls wäre es für den jungen Finnen Tuomas Yli-Jaskari ungleich schwerer gewesen, die komplette Besetzung von Tracedawn zusammen zu bekommen. Nachdem er ein wenig komponiert hatte, suchte er im Internet nach Musikern, die seine Ideen handwerklich umsetzen können. In 2006 war es geglückt und er hatte sein Line-up zusammen. Es dauerte nur knapp 2 Jahre und ihr selbstbetiteltes Debüt wurde veröffentlicht. Scheinbar hatte man einen Überschuss an Ideen, denn nur wenige Monate später kommt mit EGO ANTHEM gleich der zweite Wurf. Bereits das Debüt wurde mit viel Beifall aufgenommen.
Mit Children of Bodom, Wintersun und Norther haben die Finnen im Melodic Death Metal ja schon einige Schwergewichte am Start. Tracedawn sind auf dem besten Weg diese Spitzengruppe zu erweitern.
Um den Stil der jungen Finnen zu beschreiben, versuche ich es mal mit einem perfekten Dinner. Für den Hauptgang servieren Tracedawn natürlich melodischen Todesblei. Als Zutaten werden gereicht etwas Prog, Symphonic und Power, gewürzt das Ganze mit einer Prise Black und einem guten Schuss Thrash. Als Sättigungsbeilage gibt es einen variierten Gesang aus Death, Clean und Core.
Fakt ist man wird mehr als nur satt. Es präsentiert sich ein echtes Leckerschmeckermahl. Erbarmungslos Riffs, nahezu exzessive Soli und andauernde Geschwindigkeitswendungen verhindern geschmackliche Langeweile. Eine druckvolle Produktion und unbändige Energie verschaffen einen akustischen Genuss. Überzeugen können wir uns live im kommenden Festivaljahr.
Fazit: Um beim Perfekten Dinner zu bleiben, wären Tracedawn Anwärter auf den Tagessieg. Die Jungs haben definitiv das Zeug die Großen anzugreifen und haben mit EGO ANTHEM gute Referenzen vorzulegen. Für die Etablierten sollten sich dicke Klamotten besorgen. |
Anspieltipps:
| | In your Name, "Dirt Track Speedball" und "Brain Attack" als Geschmacksbeispiele für das vorgenannte Rezept. |
Tipp:
| | Todesmetal-Freunde können hier bedenkenlos ihre Sammlung erweitern. |
Titel-Liste:
| | - Make Amends
- Part of the Wounded
- Scum
- In your Name
- Your Way is not for me
- Dirt Track Speedball
- Repeating Mistakes
- Brain Attack
- The Forsaken
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.withoutwalls.albumit.fi/11  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|