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Review: Transatlantic |
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Album:
| | THE WHIRLWIND, 2009, InsideOut |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 10.08.2010 |
Review:
| | Nach den zwei grandiosen Alben SMPT (2001) und BRIDGE ACROSS FOREVER (2002) entschließt sich Sänger, Hauptsongwriter, Keyboarder und Gründungsmitglied Neal Morse (Ex-Spock's Beard) im Jahr 2002, sich in Zukunft ausschließlich christlicher Musik zu widmen und das Projekt Transatlantic an den Nagel zu hängen. Das andere Gründungsmitglied der Band, Mike Portnoy möchte ohne Morse nicht weitermachen. Während Morse seine Solo-Karriere vorantreibt, widmen sich die verblieben Bandmitglieder wieder Ihren Hauptbands. (Mike Portnoy, Drums, Dream Theater; Pete Trewavas, Bass, Marillion; Roine Stolt, Gitarre, The Flower Kings).
Im Jahre 2008 schreibt Morse schließlich ein 40minütiges Musikstück namens The Whirlwind und spürt, dass diese Musik hervorragend für Transatlantic geeignet ist. Er kontaktiert die alten Weggefährten, man trifft sich im April 2009 schließlich in seinem Studio in Nashville und entwickelt die bis dato von Morse im Alleingang erarbeitete Musik weiter.
Heraus kommt ein Meisterwerk epischen Ausmaßes. Das Album besteht lediglich aus dem Song "The Whirlwind", der jedoch in zwölf Kapitel unterteilt ist.. Mit einer Laufzeit von knapp 78 Minuten können Transatlantic für sich in Anspruch nehmen, den längsten Progrock-Song der Geschichte geschrieben und aufgenommen zu haben. Gratulation!
Die vier Meister-Musiker haben ein bombastisches Stück Musik eingespielt. Ein perfekt aufgebauter Song, der von schnellen Passagen direkt in sphärische Klänge übergeht, um sich im nächsten Moment wieder in einen Uptempo-Kracher allererster Kategorie zu verwandeln. Virtuos dargeboten von vier absoluten Vollblut-Profis. Langeweile kommt hier zu keinem Zeitpunkt auf.
Nach knapp 78 Minuten legt man dann schließlich berauscht und bestens unterhalten mit staunendem Gesichtsausdruck die Kopfhörer zur Seite (dies ist ein perfektes Kopfhörer-Album) und dankt den vier Protagonisten dafür, dass sie sich noch einmal für ein Album zusammengerauft haben.
Fazit: Das dritte Album der Prog-Institution reiht sich qualitativ nahtlos in die Reihe der Meisterwerke dieses Genres ein. Wenn auch die musikalische Ausrichtung auf diesem Album etwas "massenkompatibler" geraten ist, als man dies noch von den beiden Vorgängeralben gewohnt war, haben die vier altgedienten Virtuosen von Transatlantic für alle anderen Bands der jüngeren Progressive-Rock-Ära die Latte mal wieder ziemlich hoch gelegt. Man darf an dieser Stelle auf die neue Scheibe von Spock's Beard (der Ex-Band von Neal Morse) gespannt sein, die Ende August 2010 das Licht der Plattenläden erblicken soll. |
Anspieltipps:
| | "III: On the Prowl", "V: Out of the Night" und "XI: Is it really happening? |
Tipp:
| | Für Fans der ersten beiden Releases der Truppe sowieso ein Muss. Prog-Fans mit Vorliebe für die Musik von Genesis, Emerson, Lake and Palmer und Jethro Tull (wobei hier jeweils die Werke aus den 70ern gemeint sind) sei dieses Werk ebenfalls wärmstens ans Herz gelegt. |
Titel-Liste:
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- The Whirlwind
- Overture/Whirlwind
- The Wind blew them all away
- On the Prowl
- A Man can feel
- Out of the Night
- Rose colored Glasses
- Evermore
- Set us free
- Lay down your Life
- Pieces of Heaven
- Is it really happening?
- Dancing with Eternal Glory/Whirlwind (Reprise)
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.transatlanticweb.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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