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Review: Daniel Trigger |
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Album:
| | INFINITE PERSISTENCE, 2012, Daniel Trigger |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.A., 30.05.2012 |
Review:
| | Ein hungriger, ambitionierter britischer Musiker namens Daniel Trigger schickt sich an, die Stadien dieser Welt mit seinem massenkompatiblen Hard/Heavy Rock zu erobern. So weit so gut! Die Frage, ob ihm dies mit seinem achten Album tatsächlich gelingen könnte, gilt es im folgenden zu beantworten.
Zunächst einmal sei auf den druckvollen Klang dieser in Eigenregie sowie ohne ein Plattenlabel im Rücken auf die Beine gestellten, blitzsauberen Produktion verwiesen. Der großräumige Sound, der für Stadien einfach erforderlich ist, ist also gegeben. Die handwerkliche und vor allem gesangliche Klasse des Protagonisten in Kombination mit versierten Begleitmusikern dürfte ebenfalls für eine hoffnungsvolle Karriere sprechen. Jetzt fehlen eigentlich nur noch entsprechende Songs, die in der Lage sind, auch große Massen zu kollektiven Begeisterungsstürmen hinzureißen. Und im Großen und Ganzen muss man dem Herren auch insoweit attestieren, dass der Traum von der großen Karriere gar nicht mal so weit entfernt scheint. Denn auch als Songwriter kann Trigger über weite Strecken seines Debüts überzeugen.
Rough daherkommende Up-Tempo-Nummern, nach vorn preschende Melodic Rock- Groover, gelungene Hard Rock-Riffs, die ein oder andere catchy Hookline, traditionelle und bewährte Arrangements sind auf INFINITE PERSISTENCE in jedem Fall auszumachen. Wenn die Nummern dann auch noch mit soviel Power und Leidenschaft dargeboten werden, erscheint das Vorhaben realisierbar.
Jedoch muß man auch ganz klar sagen, dass nicht jeder Song überzeugen kann. Die ein oder andere Songidee klingt doch arg vertraut und abgegriffen, nicht jeder Refrain setzt sich im Gehörgang fest, auch nicht nach mehrmaligem Hören. Partiell orientiert sich das Songmaterial zu stark an den musikalischen Vorbildern, ohne deren Qualität zu erreichen wohlgemerkt.
Um auf die Ausgangsfrage des Reviews zurückzukommen: Im Grunde genommen liegen alle Voraussetzungen für eine Karriere im Musikbusiness vor. Jedoch wäre dem Herren zu empfehlen, beim nächsten Album etwas eigenständigeres Songwriting zu betreiben und sich nicht zu stark an eigenen Vorbildern zu orientieren. Mehr Killer, weniger Filler lautet die Devise für das nächste Mal. Wenn diese letzte Hürde ebenfalls genommen wird, wird man von Daniel Trigger sicherlich noch eine Menge positives zu vermelden haben!
Fazit: INFINITE PERSISTENCE bietet kommerziell angehauchten, gutklassigen Heavy- bzw. Hard Rock, der sich über weite Strecken jedoch stark an hinlänglich bekannten und ausgetretenen Pfaden orientiert. Bon Jovi, Europe, Gotthard, Bonfire sowie Bands jüngeren Datums wie Alter Bridge kann man in einigen Songs heraushören, ohne jedoch deren Niveau zu erreichen. Trotzdem kann man INFINITE PERSISTENCE als eine vielversprechende Duftmarke eines talentierten und ambitionierten jungen Musikers aus dem UK betrachten. Die Produktion ist äußerst knackig ausgefallen und bildet so die perfekte Grundlage für die überwiegend gelungenen Songs. Rule Britannia! |
Anspieltipps:
| | "Sell my Soul", "Alone Tonight", "Rain", "Take Control", "Promised Land". |
Titel-Liste:
| | - Sell my Soul
- Losing my Faith
- Alone tonight
- Rain
- Take Control
- Breathe again
- Screaming at the Enemy
- Gemini
- Synthetic Celebrity
- One Way Mirror
- Promised Land
- Lay it on the Line
- Pendulum
- Last Breath
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.danieltrigger.co.uk  |
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