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Review: UFO |
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Album:
| | THE VISITOR, 2009, Steamhammer |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.J., 16.06.2009 |
Review:
| | Für die Einen gelten sie als echte Hard Rock Legende, Andere wissen mit dem Namen UFO überhaupt nichts anzufangen. Nicht zuletzt liegt es wohl am Klassiker-Charakter der Band, feiert die Band in diesem Jahr doch ihr 40jähriges Bestehen. Das umfasst mal eben drei Generationen, und da verwundert es auch nicht, das beispielsweise auf dem diesjährigen RockHard Festival manch Ältere Fans die Band schon vor Beginn des Sets abfeierten, die meisten Jüngeren jedoch die Zeit nutzten um günstigeres Dosenbier am Zelt zu sich zu nehmen. Nun gut, den Auftritt lasse ich unkommentiert, schließlich geht es hier um das neueste Studioalbum THE VISITOR.
Den Titel könnte man durchaus auch auf die Besetzungswechsel in der Band beziehen, da gab es schon einige, die man eher als kurzzeitige "Besucher" denn als festen Bestandteil der Band sehen darf. Allerdings ist auch der Kern der Band nicht mehr so solide, so musste während der laufenden Tour und auch Produktion des Albums auf Bassist Pete Way verzichtet werden. Gespannt, ob und wie sich das im Sound bemerkbar macht, lege ich skeptisch THE VISITOR in den Player.
Im Opener "Saving Me" legt man gleich mal mit Slide-Gitarre und einem Riff mit deutlichen Southern Rock Anleihen los. Ungewöhnlich aber gelungen.
"On the Waterfront" ist eine typische Blues/Hear Rock Nummer, welche schnell im Kopf bleibt, aber keine großen Akzente setzen kann.
Da gibt der "Hell Driver" im Anschluss schon etwas mehr Gas. Eingängiger Gute Laune Rock, dem Vinnie Moores klasse Solo bestens zu Gesicht steht.
Ähnlich geht es in "Stop breaking Down" weiter, "Rock Ready" setzt dann wiedermal eine dicke Portion Blues hinzu. Ohne der Band als solche ihre Fähigkeiten absprechen zu wollen, ist es wirklich verblüffend, wie sehr THE VISITOR von den Fähigkeiten Vinnie Moores lebt. Sicher mögen die "endlosen" Soli manchen Hörer bisweilen nerven, allerdings sind es letztendlich die Gitarrenparts, die die Songs zusammenhalten und vor der Eintönigkeit bewahren.
"Living Proof" ist ein weiterer, sehr grooviger Blues, anscheinend wird man im Hause UFO wirklich langsam alt. Zwar ist das Gebotene alles andere als schlecht, nur frage ich mich, ob "Hard Rock" noch die richtige Kategorie dafür ist. Für "Forsaken" und das folgende "Villains & Thieves" zumindest ist sie es, wenn auch eher in der ausgeglichenen, halb balladesken Variante.
Zwar geht es in "Stranger in Town" nochmal etwas rockiger zur Sache, dennoch ist THE VISITOR insgesamt ein zwar gelungenes, aber nicht mehr wirklich "hart" rockendes Album.
Fazit: Nach dem noch laut krachenden YOU ARE HERE und dem vielseitigen THE MONKEY PUZZLE ist THE VISITOR ein überraschend ruhiges Album geworden. Einen schlechten Song findet man nicht, allerdings auch keinen Überflieger. Seichte Kost solider Qualität, wem die letzten UFO Alben gefallen haben, der kann auch THE VISITOR bedenkenlos kaufen. |
Titel-Liste:
| | - Saving me
- On the Waterfront
- Hell Driver
- Stop breaking Down
- Rock Ready
- Living Proof
- Can't buy a Thrill
- Forsaken
- Villains & Thieves
- Stranger in Town
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.ufo-music.info  |
Probehören und Kaufen:
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