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Review: Band |
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Album:
| | CHEESE-ASS BUILT MY HOT DOG, 2008, Bad Lands |
Stil:
Wertung:
| |  1,5 von 7 Punkten | | J.G., 20.09.2008 |
Review:
| | Gut beraten, wer schon bei dem Titel CHEESE ASS BUILT MY HOT DOG Übles ahnt. Es gibt immerhin eine durchaus stimmige Interpretation des Titels, die jedoch absolut nichts mit Musik zu tun hat, sondern eher in den finsteren Undergrounds des Rotlicht-Milieus angesiedelt ist. Das ist aber eine andere Geschichte. Bleiben wir also bei der 'Musik', bzw. was die Herren aus Bayern und Österreich, Dr. Mett Wurscht, Evil Presssack, Wurschtbua und Hans Wurscht auch immer darunter verstehen mögen.
Der selbstkreierte Wurschtcore entpuppt sich dabei als krude Mischung aus Grindcore versetzt mit traditionellem Hardcore und angereichert mit Einflüssen aus der Death Metal-Welt. Als wäre das nicht genug, hat man an einigen Stellen auch noch den berüchtigten Österreicher-Pop und Bayerische Folklore mitverwurstet, leider aber vergessen den verdauungsfördernden Bärwurz gleich mitzuliefern - am Besten literweise.
Hier viele Worte zu den einzelnen Songs verlieren, käme dem Perlen vor die Säue werfen gleich, denn eigentlich spricht die Trackliste bereits Bände. Was darf ich wohl an Sinnesfreuden über mich ergehen lassen, wenn "Alle decks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deife nuamoi krepieren!!" seine Runden dreht. Naja, immerhin reimt sich der Titel - irgendwie - und man leidet wenigstens nicht an Reizüberflutung angesichts des sinnfreien Inhalts.
"Old fucking Frau Antje Impalement" (die mit dem Gouda-Käse? Anm. d. Red.) wertet den wurschtigen Käse- und Fleischbrei kaum auf.
Da freut man sich doch glatt auf "Raining Brat", denn kurz danach findet der Spuk sein Ende - endlich.
Fazit: Das Beste sind in jedem Fall die unzähligen Sprach-Samples, der Rest ist entbehrlich. Wer hier im Anschluss nicht mit einer Magenverstimmung zu kämpfen hat, besitzt vermutlich den sprichwörtlichen 'Saumagen'. Alle Otto-Normal-Metaller oder gar zartbesaiteten Musikkonsumenten seien gewarnt, denn es besteht die Gefahr nach dieser Scheibe als Vegetarier zu enden - was ja kein Schaden sein muss - aber das ist ebenfalls eine andere Geschichte.
Schade, dass man hier so brutal in die Niveaulosigkeit abtaucht, denn Bands, die kritische und zugleich lustige Texte auf die Reihe bringen, gibt es genug. Eine käme sogar aus Österreich selbst und feiert schon seit Jahren ihren Kultstatus, die EAV. Aber auch in Bayern wäre es kein Problem jenseits des Weißwurst-Äquators eine rockige Spaßbombe zu finden. Hat auch drei Buchstaben, kommt aus Franken und nennt sich J.B.O. - aber das wäre vermutlich zu einfach gewesen. Glücklicherweise bleibt dank Sprachbarriere den Nordländern der meiste Textsalat erspart. Dieses Glück hatte ich leider nicht. |
Anspieltipps:
| | Empfohlen ist die Auswurftaste am CD-Player. |
Tipp:
| | Absolut unterste Schublade - Finger weg! |
Titel-Liste:
| | - Other Bnads play Ultrawurscht Grill
- 333 Paarl Deathreziner im Zermürbteig-Entschlafrock
- Cheese-Ass built my Hot Dog
- Alle decks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deife nuamoi krepieren!!
- Ultrawurscht Sundays Soup Arse Day
- Camenbert-Dismember-Bear
- An Herrn Meica III
- Old fucking Frau Antje Impalement
- Leberkas mit Senf (Hirnfasching Version)
- Bräslfetzen (Wiener Art)
- Oachekaskrainer
- Die Werwurscht vo Simbach
- Leberkas mit Senf (volksdümmliche Version)
- Raining Brat
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.ultrawurscht.net  |
Probehören und Kaufen:
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