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Review: Unlight |
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Album:
| | DEATH CONSECRATES WITH BLOOD, 2009, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.W., 22.01.2009 |
Review:
| | Gegründet 1997, gelten die vier Süddeutschen von UNLIGHT spätestens nach Erscheinen ihres 2005 veröffentlichten zweiten Albums ELDEST BORN OF HELL als Deutschlands hoffnungsvollste Black Metal Newcomer. Diesen Status bestätigt auch ihre aktive Live Präsenz. Sie traten unter anderem schon mit Genre- Größen wie Dark Funeral, Endstille, Belphegor, Koldbrann oder Agathodaimon auf. Um den Underground hinter sich zu lassen, entschlossen sie sich, Heavy Horse Records den Rücken zu kehren und bekamen einen Vertrag beim baden- württembergischen Label Massacre Records und machen sich mit ihrem neuen Album daran, weiter die Spitze des Black Metal zu erklimmen. Doch nicht nur Freunde des Black Metal könnten diese Scheibe bald in ihren Händen halten, denn in ihr drittes Werk lassen UNLIGHT auch viel old- school Thrash Metal und Death Metal hineinfließen.
Aber genug geredet. Jetzt geht es um den musikalischen Inhalt der neuen LP.
UNLIGHT fackeln nicht lange und lassen mit "Death consecrates with Blood" gleich einen druckvollen Opener auf den Hörer los. Sogleich hört man die für Thrash Metal typischen Riffs, satten Gitarrensound und ausdruckstarke Screams von Blaspherion. Lord Grond gibt an den Drums alles.
Weiter geht es mit "Becoming the ungodly Sin", das nicht minder druckvoll daherkommt wie der Vorgänger. Unverkennbar ist auch hier der Einfluss von Thrash Metal sowie Death Metal. Wer astreinen Black Metal haben möchte, ist hier fehl am Platz. Das erste Mal lassen sich auch tiefe Growls hören. Im letzten Drittel findet sich sogar ein Part, der an den Gesang gregorianischer Mönche erinnert und sich nahtlos in diesen Song einfügt.
Bei "That old black magic Spell" könnte man zu Beginn meinen, man hätte es mit einem reinen Thrash Song zu tun. Auch im weiteren Verlauf ziehen sich thrashige Riffs wie ein roter Faden durch den Song und erinnern mich zweitweise sogar etwas an Legion of the Damned. Im Mittelteil kommen dann doch die Black Metal Wurzeln durch.
Ohne große Verschnaufpause folgt "The Passing of the black Storms". Hier überwiegt nun eher der Death Metal Anteil, gepaart mit schönen schwarzmetallischen Riffs. Einer der besten Songs dieses Albums.
Mit "Carnal Baptism" drosseln die Jungs das Tempo erstmals. Der Song kommt etwas schwermütig daher und man bekommt fast nur reinen Black Metal zu hören. Dies sorgt nach der Halbzeit für etwas Abwechslung.
Bei "Dancing upon the Bones of a naive Perception" gefallen mir die Drums und die Mischung aus Growls und Screams außerordentlich gut. Stellenweise kann man beim Gitarrenspiel leichte Vergleiche zu Behemoth herstellen. Allgemein erinnert das Lied eher an einen Death Metal Song als an Black Metal.
"Bestow the Blessings of Hell upon Us" erinnert ein wenig an "The Passing Of The Black Storms", kommt aber etwas aggressiver und schneller daher.
Eine ähnliche Richtung schlägt "Enthrone Night" ein.
"Mendacious Messiah" hat wie einige Songs zuvor ein thrashiges Gewand mit einem eingängigen Riff, entwickelt sich aber bald zu einer Black Metal Hymne.
Abgerundet wird die Scheibe mit "Dead Angel Innocence". Der zu Beginn eingeschlagenen Linie wird auch hier gefolgt und dieser Song bildet einen würdigen Abschluss.
Fazit: UNLIGHT haben nicht umsonst den Status, hoffnungsvollster deutscher Newcomer im Black Metal zu sein, zeigen sie doch mit diesem Album, dass sie das Zeug dazu haben, bis ganz an die Spitze zu schießen. Ein negativer Kritikpunkt ist aber, dass man des Öfteren das Gefühl hat, in vielen Songs gleiche oder ähnliche Riffs zu hören. |
Anspieltipps:
| | Das überaus thrashige "That old black magic Spell", sowie "The Passing of the black Storms", "Carnal Baptism" und " Mendacious Messiah". |
Titel-Liste:
| | - Death consecrates with Blood
- Becoming the ungodly Sin
- That old black magic Spell
- The Passing of the black Storms
- Carnal Baptism
- Dancing upon the Bones of a naiv Perception
- Bestow the Blessings of Hell upon Us
- Enthrone Night
- Mendacious Messiah
- Death Angel Innocence
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.unlight.org  |
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