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Review: Urschrei
 
HEIDENZORN

Album:
 HEIDENZORN, 2009, Asatru-Klangwerk

Stil:
 Pagan Metal, Black Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.U., 06.03.2008

Review:
 Die Band "Urschrei" wird Anfang 2007 von dem Bandmitglied Felix (Gitarre/Gesang) als Death-Metal Projekt gegründet. Mit von der Partie sind Julia (Gitarre), Hagen (Schlagzeug) und Manuel (Bass). Nach einigen Problemen innerhalb der Band verlässt Julia diese. Der Rest der Besetzung führen ihr Projekt unbeirrt fort. Mitte des Jahres 2007 verlässt auch Manuel die Band. Er kommt mit der nun eingeschlagenen Stilrichtung, Pagan-Black-Metal, nicht so recht klar. Als Ersatz holt man Philipp in die Band, der mit dem Stil zurechtkommt. Im Frühjahr 2008 verlässt nun auch Hagen die Band. Gründe dafür sind: Alter, Schule und Ausbildung. Für ihn kommt Andreas, der Bruder von Philipp. Beide sind begeisterte Pagan-Black-Metaler. Damit ist die Band endlich in ihrer endgültigen Formation koplett. Mitte des Jahres 2008 wird das Album HEIDENZORN aufgenommen. Daraufhin folgten auch die ersten Gig's in der Öffentlichkeit. Weitere Auftritte wie zum Beispiel dem "Jägersruh Rock" in Jägersruh folgen oder weitere Gig's mit den Bands Angelus Mortis, Rising Hate, Incubis Dreams, etc. Ende 2008 unterschreiben sie ihren ersten Plattenvertrag bei Asatru-Klangwerke. Unter diesem Label erscheint letztendlich das Album HEIDENZORN. Für Ende 2009 soll ein weiteres Album erscheinen.

Mit "Ankunft" fangen wir an. Getöse, leicht indische Klänge und eine düstere Stimmung stimmen uns auf das Kommende ein. Dazu tragen auch spinetthafte und orchestralische Klänge bei. Das ganze klingt fast wie ein Auszug aus einer dieser schwerfälligen Wagner Opern.
Bei dem ersten richtigen Song "Urtrunk" wird einem nach den ersten Takten schnell klar, wohin die Reise geht. Brachial stürmen Urschrei nach vorne. Die Schwere, düstere und getragene Melodie wird durch den tiefen Gesang bestens unterstützt. Zur Mitte hin mischt sich eine sanftere und hellere Stimme in Richtung Bardengesang hinzu. Dennoch bleibt die düstere Grundstimmung allgegenwärtig. Die Mischung aus beiden Gesängen ist sehr gut gelungen.
Bei "Utgard's Feuer" wird man anfangs an Schlachtgetümmel erinnert. Pferdegetrampel, Schrei, klirrende Rüstungen. Doch lang hält die nicht an und der Song kehrt auf das Niveau seines Vorgängers zurück. Allerdings wird dieser wesentlich schneller gespielt und klingt nicht ganz so düster. Vermutlich auch wegen schnellen Spielweise und dem hervorstechenden Schlagzeug. Ebenso klingt die Gitarre etwas rhythmischer und rockiger.
Regen, Gewitter und eine leicht angehauchte akustische Gitarre. Das sind die ersten Eindrücke von "Malleus Maleficarum". Das Szenario erinnert einen sofort an den Song "Black Sabbath" der gleichnamigen Band. Allerdings bleibt die Stimmung nicht so gruselig, denn die anfängliche Stimme macht schon so diesen Eindruck. Denn der Song nimmt schnell Fahrt auf und ist wohl bisher das Düsterste, was Urschrei zu bieten hat. Wieder erklingt der Song schwer, düster und auch schwerfällig. Ein gelungene Mischung aus Pagan und Black Metal. Dazu kommt eine Spielzeit von über acht Minuten, was den Song schon dadurch zum Monsterwerk macht. Leicht Anklänge an Eisregen sind erkennbar, was sich wohl bei den eingeschlagenen Stilrichtungen nicht vermeiden lässt.
Mit "Heidenzorn" wenden wir uns dem Namensgeber dieses Albums zu und gleichzeitig leider schon dem vorletzten Song. Bis hierher hat man sich so richtig an die Musik gewöhnt und findet immer mehr gefallen an ihr. Akustische Klänge und wieder ein Gesang, der einen eher an Barden erinnert, stimmen den Song ein. Der kippt dann wieder in eine Mischung aus Dark, Black und Pagan Metal um gepaart mit dieser weinerlichen und traurig, hellen Stimme. Erinnert einen stark an den Song "Urtrunk" und macht daher einen ebenso gefälligen Eindruck.
In ähnlicher Manier präsentiert sich der Schlusssong "Heimkehr". Dieser schließt im wahrsten Sinne des Wortes damit auch den Kreis von "Ankunft" bis zur "Heimkehr". Noch einmal ein typischer Vertreter der Gattung Dark, Black und Pagan Metal gepaart mit leichten Anflügen aus Richtung Death Metal. Eine düster depressive Grundstimmung in nahezu perfekter Harmonie mit dieser tiefen Stimme. Der Rhythmus dieses Songs hat trotzdem so eine bestimmte Art, die einem nicht so leicht aus dem Kopf geht. Der bohrt sich wie Holzwurm in die Gehörgänge. Das liegt sicherlich auch an der leicht heiteren und überaus packenden Spielweise aller Instrumente. Ein Song, da muss man einfach mitgrooven.

Fazit: Eine weitere, sehr gute deutsche Band, die in der Stilrichtung Pagan-Black-Metal oder ähnliches, zusammen mit Skilfingar, Neuntöter, In Extremo auch Eisregen oder wie sie auch alle heißen mögen, problemlos mithalten kann. Auch wenn es manchmal ein bisschen eintönig oder sehr ähnlich zu den anderen Bands klingt, soll dies dennoch kein Hinderungsgrund sein, dieser Band eine gute Zukunft vorherzusagen. Lediglich die etwas kurze Spielzeit von nur einer guten halben Stunde trübt den Eindruck ein bisschen. Da hat man sich so recht auf das Album eingestellt, ist der ganze "Spaß" auch schon wieder vorbei. Zehn bis 15 Minuten mehr wären mit Sicherheit nicht schlecht gewesen; das Potential hat die Band allemal. Aber vielleicht wird es ja mit dem nächsten Album Ende 2009 besser. Warte wir es ab. Ansonsten: Respekt!

Anspieltipps:
 Bei nur sechs Songs eine wirklichen Anspieltipp zu geben ist fällt schwer. Genauer betrachtet ist, mit Ausnahme des als Intro fungierenden Songs "Ankunft", jeder Song ein Anspieltipp.

Titel-Liste:
 
  1. Ankunft
  2. Urtrunk
  3. Utgard's Feuer
  4. Malleus Maleficarum
  5. Heidenzorn
  6. Heimkehr

Laufzeit:
 33:04 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/urschreidieband 


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