News
 Newsflash 
 02.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: V8 Wankers
 
HELL ON WHEELS

Album:
 HELL ON WHEELS, 2007, Rude Records

Stil:
 Action Rock, Rock'n'Roll

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.W., 24.01.2008

Review:
 Mit HELL ON WHEELS legen V8Wankers aus Offenbach ein echtes Rock-Album vor, das vor Energie und Spielfreude nur so sprüht.

Ihren Opener haben sie genauso wie ihr Album benannt - "Hell on Wheels". Nach erst 50 Sekunden beginnt der eigentliche Song. Zuvor ist der Hörer einer seltsamen Geräuschkulisse ausgesetzt, die sich wie vorbeifahrende Autos anhört. Die ersten Riffs klingen positiv und "Hell"-Shouts eröffnen den Song. Die Vocals sind eine Mischung aus rauchiger und kratziger Stimme, die aber dadurch einen hohen Wiedererkennungswert vorweist. Von der Schnelligkeit her eher Midtempo, das aber trotzdem einen guten Einstieg in die Platte bietet. Im letzten Drittel steigert sich dieses dann auch erheblich.
Auf geht's zu "Lights out!". Der Rhythmus geht sofort ins Blut über und reißt mit. Der Sänger der V8Wankers spricht den Hörer auch immer wieder direkt an, was zu einer großen Identifizierung mit dem Track für. Simple Breaks wechseln sich gut mit dem gut gefüllten Refrain ab. Insgesamt ist der Song vielleicht ein bisschen zu lang gestreckt.
Volle Gitarrenriffs und ein flottes Drumming geben die volle Dröhnung bei "What me worry?". Der Gesang wirkt sehr hektisch und hat im Gegensatz zu den vorherigen Songs nicht so viel Tiefe. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass sich das Tempo im dritten Track um einige Stufen erhöht hat. Dafür glänzt die Band hier aber mit einem guten Gitarrensolo. Der Break ist einfach nur cool.
"Speed kills" startet zunächst einmal simpel und mit einem langen Klimax. Die Lyrics sind auch nur auf das Nötigste beschränkt und der Titel "Speed kills" wiederholt sich recht auf. Dadurch bleibt er aber auch im Ohr und ist relativ schnell mitsingbar. Klingt im Großen und Ganzen ein wenig thrashig.
"Son of a Gun" ist gute Laune-Musik und zu Beginn des Songs erwartet man auf Grund des Riffs irgendwie ein Punkstück. Der Gesang passt da aber dann nicht zu und so würde ich mich auf Rock oder Rock'n'Roll einigen. Der Grundrhythmus ist unkompliziert aufgebaut, die Gitarre bringt dann aber einige Abwechslung durch relativ variierte Spielweisen zwischen Refrain und Strophen.
"Hollow Legs" hat ein unerwartet leises Intro, das aber nur von kurzer Dauer ist, denn nach wenigen Sekunden powern V8Wankers wieder voll drauf los. Man merkt den Jungs die Spielfreude richtig an. Vor allem der Gesang kann hier überzeugen, wohingegen das Schlagzeug keine neue Facette bietet. Gitarrentechnisch passiert auch nichts überraschendes, aber trotzdem ist diese sehr dominant. Die letzten Sekunden sollte man aber auf keinen Fall verpassen.
Kommen wir nun zu "Patience my Ass". Beim Lesen des Songtitels überkam mich ein leichtes Schmunzeln. Der Song ist meiner Meinung nach der beste auf HELL ON WHEELS. Von vorne bis hinten stimmt alles. Die Gitarre und die Vocals mit den Backgroundvocals stehen im Vordergrund und das Drumming und der Bass liefern die perfekte Basis. Ab und an zeigt der Gesang Ähnlichkeiten mit Lemmy von Motörhead auf.
Sehr einfaches Drumming eröffnet "Trouble". Track # 8 ist in meinen Augen mehr ein Durchschnittsbeitrag auf dem Album. Hier gibt's nichts, was der Hörer zuvor nicht auch schon einmal zu Ohren bekommen hat. Der Aufbau wirkt zudem an einigen Stellen unruhig oder hastig. Auch die Lyrics waren mal besser.
Mit 2:15 Minuten ist "Bloody Knuckels" der kürzeste, aber wahrscheinlich auch schnellste Song auf der Platte. Hier geht die Band einfach nur ab. Hiermit bringt man Stimmung in jede Bude, denn hier werden die wirklich wichtigen Themen des Lebens behandelt: Sex, Drugs und Rock. Daumen hoch und unbedingt reinhören!
Auch "We control Rock'n'Roll" kann mit Spritzigkeit mitreißen und das Tempo seines Vorgängertracks durchaus halten. Hier geht es einfach darum, eine gute Zeit zu haben, alle Sorgen vergessen zu können und Party zu machen. Das Gitarrensolo bringt Abwechslung und der Break kurz eine Verschnaufpause in der Mitte des Songs.
"The Devil made me do it again" hört sich böser an, als der Track wirklich ist. Ich hatte wegen des Titels eigentlich einen düsteren und tiefen Song erwartet. Aber dem ist nicht so. Das Tempo wird hier wieder etwas raus genommen und verschnörkelte Gitarren, ein recht dumpfes Drumming und ein sich leicht gelangweilt anhörender Gesang sind die Mischung, die dieser Beitrag zu bieten hat.
"The Gypsy" baut im kurzen Intro einen guten Spannungsbogen auf. Hier steht der Rock'n'Roll wieder im Vordergrund. Eigentlich kann man ganz gut zu diesem Song tanzen, was ich nicht erwartet hätte. Auch hier gibt's wieder jede Menge gute Laune zu verschenken, die man besonders bei Schmuddelwetter auspacken sollte. Ist zwar nicht der überzeugendste Track auf der LP, liegt aber auf jeden Fall über dem Durchschnitt.
"Bring back the Rock" ist der Rausschmeißer von HELL ON WHEELS und insgesamt 2:56 Minuten lang - einer der kürzeren Songs. Er basiert wie der Opener auch auf mittlerem Tempo, das sich hier aber schneller steigert. Die Vocals wirken hier extrem überzeugen und authentisch. Nahezu alle musikalischen Elemente der einzelnen Instrumente und des Gesangs sind hier vereint, so dass ich wirklich behaupten kann, dass "Bring back to Rock" ein sehr gelungener Abschluss für die Platte darstellt.

Fazit: V8 Wankers' HELL ON WHEELS ist durch den einzigartigen Gesang etwas Besonderes. Aber auch in fast jedem Song lauern neue Überraschungen und nahezu jeder Track kann mitreißen. Insgesamt kann sich der Hörer gut mit den Beiträgen identifizieren, was nicht zuletzt an dem authentischen Auftreten liegt. Zwischenzeitlich waren zwar auch einige Schwächen zu erkennen, die die gute Gesamtleistung allerdings nur gering beeinflussen.

Anspieltipps:
 "Lights out!", "Son of a Gun", "Patience my Ass", "Bloody Knuckles"

Titel-Liste:
 
  1. Hell on Wheels
  2. Lights out!
  3. What me worry?
  4. Speed kills
  5. Son of a Gun
  6. Hollow Legs
  7. Patience my Ass
  8. Trouble
  9. Bloody Knuckles
  10. We control Rock'n'Roll
  11. The Devil made me do it again
  12. The Gypsy
  13. Bring back the Rock

Laufzeit:
 45:26 Min.

Band-Infos:
 
  • www.v8wankers.de 

  • Probehören und Kaufen:
    V8 Wankers: Hell on Wheels

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Nightqueen - FOR QUEEN AND METAL
    Satyros - RIVEN
    Semargl - SATANIC POP METAL
    Fullforce - ONE
    ZombieShakerBox - ENCRYPTED
    Nailgun - PAINDUSTRY
    Rage - 21
    Alpha Tiger - MAN OR MACHINE
    My Restless .45 - ANTHEMS FROM THE BARREL OF A GUN
    Face Down Hero - DIVISIONS AND HIERARCHIES
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011