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Review: Victory
 
VICTORY

Album:
 VICTORY, 1985, Sony

Stil:
 Hard Rock, Heavy Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 S.M., 12.04.2012

Review:
 Wer sich ein bisschen für die Band interessiert, hat es natürlich schon mitbekommen: Das Album DON'T TALK SCIENCE soll gleichzeitig Victorys Abschied aus dem Musikgeschehen sein. Angesichts der Klasse, die sie auf diesem Werk nochmal vom Stapel gelassen haben, stimmt dies den Hard&Heavy-Fan traurig. Wenn man die Zeit unter der Bezeichnung Fargo mitrechnet, prägte die Band fast 40 Jahre den Hard Rock und Heavy Metal in Deutschland mit.
Wir nehmen dies als Anlass, nochmal die Anfänge von Victory zu beleuchten und werfen einen intensiven Blick auf das Debüt-Album VICTORY von 1985 (nein, ich meine nicht auf das Artwork mit der leicht bekleideten Dame, sondern auf die Musik). Damals gehörten die schon zu Fargo-Zeiten zusammen spielenden Musiker Charlie Huhn (Gesang), "Fargo" Peter Knorn (Bass) und Tommy Newton (Gitarre) zum Line-Up, außerdem noch John Lockton (Gitarre) und Bernie van der Graaf (Schlagzeug).

Man kann Victory anno 1985 nicht mit DON'T TALK SCIENCE vergleichen. Dort merkte man dem Songwriting der Band den Reifungsprozess von über einem Viertel Jahrhundert deutlich an. Auf VICTORY schritt man teilweise noch wesentlich simpler gestrickt und geradliniger zur Tat. Aber das Ergebnis konnte sich dennoch hören lassen, und abwechslungsreich war das Album auch.
Der Opener "The Hunter" ist straight und eingängig und der Höhepunkt geht schnell ins Ohr. Tempomäßig etwas verhaltener, dafür mit dynamischerem Groove kommt "On the Run", dessen Refrain mich eminent an Krokus erinnert.
Die Schweizer Krokus kommen mir ohnehin einige Male in den Sinn, während ich VICTORY höre. Vielleicht liegt dies auch am Gesang von Charlie Huhn, der schon einige gewisse Ähnlichkeiten mit Mark Storace hat. Doch gerade bei den Mid-Tempo-Stampfern bevorzugten beide Bands wohl ein gleichartiges Songwriting. Diese Eindrücke festigen sich auch auch bei "Chicks on Display" wieder, dem nächsten Stück mit erweitertem Ohrwurmcharakter.
Das melodische "Gonna be Trouble" wirkt weitaus weniger beeinflusst, und der dirty Heavy-Rock'n'Roller "I'm down" bringt ganz neue Aspekte auf das Album.
Der kantige Stampfer "Wreck Man" fährt mit seinem kräftigen Rhythmus direkt in die Glieder und motiviert zu ganz automatischen Bewegungen. Das gelingt auch dem nachfolgenden "Don't count on me", aber mehr durch seine coolen Riffs und die starke Lead-Melodie.
"Can't stop missing you" bringt die emotionale Seite ins Spiel und kann auf diese Weise bei Anhängern von balladesken Klängen ordentlich punkten. Dass das abschließende "Red Alert" fast ähnlich gefühlvoll gestrickt ist, finde ich rein von der Platzierung etwas ungünstig gewählt. Der hymnische Höhepunkt gehört aber mit zu den besten des gesamten Albums.

Fazit: Ich will nicht sagen, dass das Debüt VICTORY schlechter ist als das letzte Album DON'T TALK SCIENCE. Es ist anders, es passte in das Jahr 1985 und enthielt viele Elemente aus der NWoBHM. Das Songwriting ist weniger komplex, aber auf keinen Fall sind die Songs weniger mitreißend. VICTORY ist ebenfalls ein gutes Album, und es macht auch heute noch Spaß, es zu hören.
Mit VICTORY begann Victorys Erfolgsgeschichte und mit DON'T TALK SCIENCE endet sie. Wir halten die Hannoveraner Band mit beiden Werken und mit denen, die dazwischen kamen, in guter Erinnerung.

Titel-Liste:
 
  1. The Hunter
  2. On the Run
  3. Chicks on Display
  4. Gonna be Trouble
  5. I'm down
  6. Wreck Man
  7. Don't count on me
  8. Can't stop missing you
  9. Red Alert

Laufzeit:
 36:00 Min.

Probehören und Kaufen:
Victory: VICTORY

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