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Review: Virgin Steele |
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Album:
| | THE BLACK LIGHT BACCHANALIA, 2010, Steamhammer |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | S.K., 18.11.2010 |
Review:
| | Mittlerweile blickt die New Yorker Band Virgin Steele auf fast 30 Jahre Bandgeschichte, 12 Studioalben und 2 Livealben zurück. Doch genauer betrachtet ist es Sänger David DeFeis, der von Anfang an nur noch dabei ist. Er ist der Songwriter und damit auch der kreative Kopf der Band. Als Musiker genießt er einen exzellenten Ruf bei seinen Fans und der Fachpresse. Er selber stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Seine Stimme umfasst einen Umfang von 4 Oktaven.
Das ist schon ein Ding, was der Herr DeFeis und seine Mannen den Virgin Steele Fans da präsentieren. Musikalisch ein absolut starkes Album, aber der Gesang, das ist schon unterste Kanone. Dieser klingt nicht typisch nach Virgin Steele. Es klingt nach einem Mann, dem das Singen verboten wurde und er daher nur sehr zaghaft singt. Leider (oder soll man sagen: "zum Glück") geht dieser in der Musik unter. Wenn Herr deFeis anfängt zu fauchen, dann hat man schon man das Gefühl, dass es sich hier um eine Manowar Album handelt. Vielleicht sollte man dieses Album auch einfach als Experiment stehen lassen.
Das Album ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Die Spielzeit von weit über 70 Minuten ist beachtlich.
Die Wertung kommt aufgrund der musikalischen Leistung und dem Wissen darum, dass David DeFeis ein exzellenter Sänger ist zustande. Musik ist eben Geschmackssache und deshalb gibt es von mir trotzdem eine sehr positive Bewertung des Albums.
Fazit: Mit diesem Album werden sich mit Sicherheit die Geister bei den Virgin Steele Fans scheiden. Die einen werden es lieben, die anderen werden es hassen. Dieses Album ist kein Muss für einen Virgin Steele Fan, aber es ist mit Sicherheit ein musikalisches Meisterstück, welches in jedes CD Regal reingehört. Was den Gesang angeht, wird man es sich schön hören müssen. Dieses Album verdient es in jedem Fall mit einem neuen kräftigen Gesang aufgenommen zu werden. Schließlich wissen wir, dass Herr DeFeis nicht gerade der schlechteste Sänger ist. Dann ist es formvollendet und veredelt. |
Anspieltipps:
| | "By the Hammer of Zeus", "Enemy" und "The Orpheus Taboo". |
Titel-Liste:
| | - By the Hammer of Zeus
- Pagan Heart
- The Brad of Wickedness
- In a Dream of Fire
- Nepenthe
- The Orpheus Taboo
- To Crown them with Halos Part I& II
- The Black Light Bacchanalia
- The Torture´s of the Damned
- Necropolis
- Eternal Regret
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