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Review: Visions Of Atlantis |
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Album:
| | DELTA, 2011, Napalm Records |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | S.M., 16.04.2011 |
Review:
| | Visions Of Atlantis sind neben Edenbridge das zweite große österreichische Aushängeschild des Melodic/Symphonic Metal. Die 2000 gegründete Truppe hat nach vier Jahren Pause nun den neuen Longplayer DELTA am Start. Neu zum Line-Up gestoßen sind die Sängerin Maxi Nil als gefühlsbetonter Gegenpart zu Mario Plank, sowie der Bassist Mario Lochert, der auch bei den Melo-Deathern Emergency Gate die dicken Saiten zupft.
Schon der Opener "Black River Delta" zeugt vom gelungenen Songwriting, das die Ösis heuer ausgepackt haben. Die eingängige Melodie geht sofort ins Ohr und die gesanglichen Kontraste bringen einen interessanten Reiz in die Komposition.
Weitaus tiefgründiger ist "Memento", kann aber gerade mit seiner Mischung aus Besinnlichkeit und Mystik punkten. "New Dawn" präsentiert sich rockiger, wobei die Energie sehr gekonnt mit den orchestralen Elementen verbunden wird. Einziger Makel dieses Songs ist seine zu kurze Spielzeit von nicht einmal ganz drei Minuten.
"Where Daylight fails" ist eine etwas akzentlose Nummer mit überwiegend emotionaler Ausrichtung, bei der lediglich die symphonischen Anteile überzeugen können.
Mit ein bisschen Movie-Flair, dass stark an den Soundtrack aus "Star Wars - Das Imperium schlägt zurück" erinnert, beginnt "Conquest of Others". Auch im weiteren Verlauf bleibt die Nummer etwas düsterer mit einer unheilvollen Atmosphäre. Es zeigt aber eine weitere Seite des vielseitigen Sounds der Österreicher auf, die bestens in das Album integriert wird. (Habe ich da gerade einen Lichtschwert-Kampf gehört? Und Darth Vaders atmen?)
Bei "Twist of Fate" rücken erhabene Eindrücke in den Vordergrund. Die Melodie strahlt mit den orchestralen Elementen eine majestätische Aura aus und geht toll ins Ohr. Hier zeigt sich auch wieder, wie gut sich die beiden Sänger ergänzen.
"Elegy of Existence" ist ein schneller Track, bei dem die Atmosphäre mal aufgewühlt, dann wieder beruhigt wirkt. Insgesamt ist die Stimmung vielschichtig und wird musikalisch auch dementsprechend umgesetzt.
Die Ballade "Reflection" stellt alleine die gefühlvolle Seite in den Mittelpunkt. So baut der Song auf einer romantischen Melodie auf und lebt von Maxis tollem gesanglichen Feeling für solche Kompositionen.
Über das symphonische Interlude "Sonar" wird das Ende des Album eingeleutet. Doch mit "Gravitate towards Fatality" fahren VOA zum Abschluss nochmal einen schön vielschichtigen Track auf, der etliche Besonderheiten des Albums erneut kurz auffasst und sie zu einem Soundtrack-liken, opulenten Finale führt.
Fazit: DELTA ist ein gutes und abwechslungsreiches Album, das sich hervorragend in die bisherige Discography von VISIONS OF ATLANTIS einreiht. Die neuen Mitglieder fügen sich ebenfalls bestens in die Band ein, und besonders die Leistung von Neusängerin Maxi ist stark. Das Songwriting-Niveau ist allgemein hoch.
Freunde des Symphonic Metal werden an DELTA ihre Freude haben. |
Titel-Liste:
| | - Black River Delta
- Memento
- New Dawn
- Where Daylight fails
- Conquest of Others
- Twist of Fate
- Elegy of Existence
- Reflection
- Sonar
- Gravitate towards Fatality
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/visionsofatlantisofficial  |
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